Freitag, 4. April 2014

Der Spielzeugdoktor






Der Spielzeugdoktor
Gemälde von Felix Ehrlich (1866-1931) 

Ein Großvater repariert vor den Augen der Kinder ein Spielzeug. Der neugierige Knabe beobachtet aufmerksam die Arbeit am Körper des Pferdes. 
Das kleine Mädchen blickt voller Bewunderung auf den Mann, den sie ein bisschen fürchtet, aber sehr verehrt. Er scheint in geheimnisvoller Weise Unglaubliches vollbringen zu können. Der weiße Bart und die Pfeife faszinieren sie. Die Puppe ist jetzt vergessen, sie hängt mit dem Kopf nach unten. 
Als eine Art Flickschuster versteht dieser Großvater, wie wichtig es ist, für diese Kinder ein Spielzeug zu reparieren. 
Das Licht dringt durch das Fenster, das man kaum sieht. Ein Krug mit frischem Brunnenwasser und ein Glas stehen auf dem Möbelstück hinter ihm. Weiter oben sehen wir einen Kanarienvogel in seinem Käfig. Man kann nicht erkennen, ob sich der Platz, wo der Mann arbeitet, im Wohnzimmer des Hauses oder in seiner Werkstätte befindet.
Unschuldige Kindheit, einfache Spiele, die anregen und auf die Realität des Lebens vorbereiten ohne verderblichen Einfluss durch Fernsehen und Internet. 

(Aus dem Kalender „365 Tage mit Maria“ 


von der Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“, Juli 2013)

Donnerstag, 3. April 2014

Die goldene Hochzeit



Die goldene Hochzeit 
Gemälde von Luigi Nono (1850~1918) 

Das Ehepaar, das den Festzug anführt, feiert seine goldene Hochzeit. Die Glocken läuten in diesem italienischen Dorf. Die Sonnenstrahlen lassen die Szene noch bunter und fröhlicher erscheinen. 
Der Patriarch stützt sich auf seinen Stock, die Mutter lächelt. Gefolgt von zahlreichen Familienmitgliedern gehen sie zur Kirche, wo die heilige Messe gefeiert wird. 
Kinder, Enkelkinder, Freunde, Nachbarn, das ganze Dorf ist versammelt. Ein kleines Mädchen spendet den Vorbeigehenden Applaus. Man bewundert die Schönheit der Trachten. Man blickt zurück auf ein arbeitsreiches Leben, Mühe, Hingabe und die Freuden einer Familie. Leid blieb ihnen nicht erspart, denn diese Erde ist ein Tal der Tränen, aber ein geordnetes Leben nach den christlichen Prinzipien gibt Trost und Halt.
Das ganze Dorf ist eine große Familie, die mit Stolz und Freude und mit dem Segen des guten Gottes an diesem friedlichen Marsch dem Himmel entgegen teilnimmt. 

(Aus dem Kalender „365 Tage mit Maria“ 


von der Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“, August 2013)

Dienstag, 1. April 2014

Blumen pflücken

Blumen pflücken

Gemälde von Joseph Jas Julien (1890-1910) 

Auf dem Nachhauseweg von der Schule machen die Kinder auf einer Wiese halt, um Blumen zu pflücken. Schultasche, Schiefertafel und ein Buch liegen im Gras, nicht weit davon steht der Frühstückskorb.
Das ältere Mädchen bindet einen Strauss, die Jüngere bringt einen Armvoll frischer Blumen herbei, der Knabe sitzt im Gras und schaut einfach nur zu. Kindheit - Lehrzeit für das Leben, in Ruhe, Ordnung, Frieden und Einfachheit. 
Es ist ein sonniger, warmer Nachmittag im Mai. In der Ferne sieht man den Kirchturm. Der Duft des Grases und der Gerste, die auf dem nahen Feld heranreift, vermittelt uns eine Atmosphäre tiefen Friedens und lässt uns dem Gesang einer unsichtbaren Lerche lauschen, die trillernd zum blauen Himmel hinaufsteigt. 
Blumen pflücken scheint im Augenblick die wichtigste Sache zu sein. Auch wenn sie morgen welk sein werden, beglücken sie uns heute mit all ihrer Schönheit, mit der sie unser Gott ausgestattet hat.

(Aus dem Kalender „365 Tage mit Maria“ 


von der Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“, Mai 2013)

Mittwoch, 26. März 2014

Spannung





Spannung - 1894 
Gemälde von Charles Burton Barber (1845-1894)

Diese liebliche Szene ist erheiternd.
Ein kleines Mädchen verrichtet sein Morgengebet, bevor es das Frühstück im Bett einnimmt. Ihre Tiere leisten ihr Gesellschaft.
Das Kätzchen blickt wie hypnotisiert auf die Tasse Milch, der Hund ist fasziniert von den gerösteten Brotschnitten mit Butter, die so köstlich riechen.
Den Blick ins Unendliche gerichtet und die Hände gefaltet, dankt die Kleine dem guten Gott für diesen Tag, für ihre Familie, für das gute Essen, für die liebe Tante, von der sie ein Geschenk bekommen hat, eine Schachtel mit Blumen und Obst aus ihrem Garten sowie einen Brief, von dem man gerade noch das Ende des Textes sehen kann.
Mit ihren rosigen Wangen, ihren blauen Augen, ihrem dicht gelockten Haar sieht sie wie eine Porzellanpuppe aus, gestützt von einem riesigen Kopfkissen und beschützt von einem Tuch mit Blümchen, das über das Himmelbett gebreitet ist. Das Gebet schein länger zu dauern. Es ist ungewiss, ob die Tiere so lange zuwarten können. Spannung.

(Aus dem Kalender „365 Tage mit Maria“ 


von der Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“, April 2013)

Dienstag, 25. März 2014

Die Verkündigung Mariä


Das ewige Wort, das aus Liebe zu uns im keuschen Leibe Mariens Fleisch annehmen wollte, hat die Dinge zur Durchführung seiner großen Pläne wunderbar angeordnet. Seit aller Ewigkeit hatte er nach seinem Herzen den Mann ausersehen, der einst der jungfräuliche Gemahl seiner göttlichen Mutter, sein Stiefvater auf Erden und der Beschützer seiner Kindheit sein sollte.

Zwar hat es Josef nicht mit den gleichen Privilegien wie die Unbefleckte Jungfrau ausgestattet, doch hat er seine Seele mit den auserlesensten Tugenden geschmückt; er hat ihn zu jener höchsten Heiligkeit erhoben.

Als Maria ihre Erziehung im Tempel abgeschlossen hatte, heiratete sie den armen Handwerker. Wie sie selbst, gehörte auch er zum königlichen, wenn auch inzwischen des alten Glanzes verlustig gewordenen Geschlecht Davids. Wie sie hatte auch er Gott seine Jungfräulichkeit geweiht. Wie sie, wünschte er sehnsüchtig, mit eigenen Augen den versprochenen Messias, das Heil Israels, zu sehen.

Der Allmächtige, der diese wunderbare Ehe vorbereitet hatte, hatte auch den beiden großen Seelen seine Wünsche an sie offenbart. Maria nahm also Josef als die von der Vorsehung erwählte und ihr vom himmlischen Vater gesandte Stütze an, und Josef empfing Maria als ein kostbares Pfand, das ihm der Himmel anvertraute. Keiner von beiden ahnte jedoch, welche Segnungen der Herr über ihr bescheidenes Heim ausgießen sollte. Das junge Paar lebte bereits seit einiger Zeit in dem Häuschen in Nazareth, als sich in göttlicher Einfachheit die Verkündigungsszene abspielte.

Mit den letzten Märztagen war der Frühling ins Land gezogen. Auf den Feldern Galiläas begannen auf den Feigenbäumen die breiten Blätter zu sprießen. Die Turteltauben bauten ihre Nester in den Vertiefungen der Felsenwände. Blumen schmückten die aufgrünenden Wiesen. Aber eine unendlich kostbarere Blüte sollte in diesen Tagen am Stamme Jesses zu knospen anfangen.

Im Himmel wollte der Heilige Geist, der mit einem Ausruf der Bewunderung die Unbefleckte Empfängnis begrüßt, das Werk seiner unendlichen Liebe ausführen. Der himmlische Bräutigam beschloss, einen besonderen Boten zu der zu schicken, die er seine „Braut“ nannte: Soror mea, sponsa. (1)

Unter den Fürsten des himmlischen Hofes, die unaufhörlich den ewigen Thron umringen, wählte Gott den Engel Gabriel aus. Ihm vertraute er die wichtigste, ehrenvollste Botschaft an, die jemals einem Geschöpf aufgetragen wurde: Er bekam den Auftrag, Maria das erhabene Geheimnis der Menschwerdung zu verkünden.

Im einfachen Häuschen von Nazareth, auf dem die Erwartungen der seligen Geister lagen, herrschte ein tiefer Friede. Josef erholte sich sicher von seiner harten Tagesarbeit. Im anliegenden Raum verrichtete die Jungfrau ihr Gebet. Der Engel erschien ihr in sichtbarer Gestalt. Er verneigte sich ehrfurchtsvoll vor seiner Königin und mit von überirdischer Freude strahlendem Antlitz sprach er: „Sei gegrüßt, Begnadete, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen.“ (2) Die Worte Gabriels wichen nicht im Geringsten von der reinen Wahrheit ab.

Seit dem ersten Augenblick ihrer Empfängnis hatte die göttliche Gnade die vortreffliche Seele Mariens überströmt. Seither war diese Gnade ununterbrochen in einem für unseren beschränkten Verstand unfassbaren Maß angewachsen. Nun wollte die Allerheiligste Dreifaltigkeit diese bereits so wundervolle Heiligkeit noch funkelnder erstrahlen lassen: Die Jungfrau Maria sollte in ihrem Schoß den Urheber der Gnade selbst aufnehmen.

Beim Gruß des Erzengels reagierte die Unbefleckte Jungfrau jedoch zunächst mit Bestürzung. Sie, die im Licht von oben die Unendlichkeit Gottes und das Nichts der Kreatur verstanden hatte sie, die sich in ihrer wunderbaren Demut als die Letzte von allen ansah; sie war überrascht, ein solches Lob zu vernehmen. Und sprachlos fragte sie sich, was für ein geheimnisvoller Sinn sich hinter diesen Worten wohl verbergen mochte.

Als der Botschafter des Himmels dieses unvergleichlich vollkommene Geschöpf sich selbst gegenüber so überaus demütige Gefühle an den Tag legen sah, war er vor Bewunderung so entzückt, dass er zu der zitternden Jungfrau sprach: „Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast Gnade gefunden bei Gott.“ (3)
Und er übermittelte ihr im Namen des Ewigen Gottes langsam und majestätisch die erhabene Botschaft: „Siehe, du wirst empfangen und einen Sohn gebären und seinen Namen Jesus nennen. Er wird groß sein und Sohn des Allerhöchsten genannt werden. Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird herrschen über das Haus Jakobs ewiglich, und seines Reiches wird kein Ende sein.“ (4)

Diese Worte waren zu deutlich, als dass sie den geringsten Zweifel im Geist der heiligen Jungfrau lassen konnten. Sie verstand sofort, dass ihr eine unvergleichliche Ehre vorbehalten war. Es scheint übrigens, dass sie nicht das geringste Bedenken in Bezug auf ihre Jungfräulichkeit hegte, wie so oft schon wiederholt wurde. Es wäre wohl eine grundlose Beleidigung ihrer Auffassungsgabe, ihr eine derartige Unkenntnis zuschreiben zu wollen. Sie kannte die Prophezeiung des Isajas; sie wusste, dass der Emmanuel von einer Jungfrau geboren werden würde. Sie wollte einfach nur wissen, wie der an Wundem so reiche Gott dieses wunderbare Ereignis vollbringen werde. „Wie wird dies geschehen?“ fragte sie also den Engel. „Quomodo fiet istud, quoniam virum non cognosco?“ (5) „Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Allerhöchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Sohn Gottes genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie empfing einen Sohn in ihrem Alter, und dies ist für sie, die als unfruchtbar galt, der sechste Monat, denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ (6)

In dem kleinen Zimmer in Nazareth tritt daraufhin ein tiefes Schweigen ein, eines dieses tragisch ergreifenden Schweigens, in denen man das Schicksal der Welt im Raum schweben fühlt. Der Engel hatte seine Rede beendet und Maria schwieg.

Wie viele Gedanken sind ihr wohl durch den Kopf gegangen? Sie sah zwar den Heiligenschein, mit dem die Gottesmutterschaft ihr Haupt zieren würde. Andererseits war sie aber auch viel zu bescheiden, als dass sie sich mit Wohlgefallen an diese einzigartige Größe geklammert hätte.
Sie sah die unsagbaren Freuden, die ihr Herz berauschen würden, wenn sie ihren liebsten Schatz an die Brust drücken würde, diesen Jesus, der zugleich Gott und ihr Sohn sein sollte. Sie war aber zu beherrscht, als dass sie sich allein von der Aussicht auf diese Freuden hätte leiten lassen, so heilig sie auch sein mochten.

Sie sah auch das schreckliche Leiden, das ihr einst die Seele zerreißen würde. Aus den Schriften wusste sie, dass der Messias wie ein zartes Lamm, das man zur Schlachtbank führt, dem Tod überliefert werden würde. Im Voraus klang in ihren Ohren seine schmerzliche Klage: „Ein Wurm bin ich, kein Mensch; der Leuten Spott und verachtet vom Volk.“ (7) Doch sie war zu stark, als dass sie sich vom Schmerz hätte erschüttern lassen. Über allem aber sah sie den höchsten, väterlichsten und heiligsten Willen Gottes. Ihm schuldete sie Gehorsam - und sie zögerte nicht.

Schließlich brach die allerseligste Jungfrau das feierliche Schweigen. Um dem Engel ihre Zustimmung zu geben, die er im Namen des Heiligen Geistes erwartete, benutzte sie eines dieser erhabenen Worte, wie sie nur der Geist der Demut finden kann. Sie gebrauchte die bescheidenste und einfachste Wendung, in der ihre eigene Person völlig zum Erlöschen kam: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort!“ (8) Nun geschah das größte aller Wunder. Der Heilige Geist bildete aus der eigenen Substanz der allerseligsten Jungfrau einen kleinen Menschenkörper; diesem Körper schenkte er eine menschliche Seele; diesen Körper und diese Seele vereinigte er mit der zweiten Person der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, dem Wort Gottes.

Diese drei Teile einer einzigen Handlung, die ich hier getrennt anführen möchte, um sie deutlicher erklären zu können, verliefen gleichzeitig. Keinen Augenblick lang waren dieser kleine Körper und diese Seele vom göttlichen Wort getrennt. Seit dem ersten Moment der Empfängnis war der im Schoß der heiligen Jungfrau gebildete Junge das menschgewordene Wort. Ohne aufzuhören Jungfrau zu sein, wurde Maria die Mutter Gottes. Und da sie die Mutter Jesu, unseres Hauptes, wurde, wurde sie auch die Mutter der Menschen, unsere Mutter.

In diesem Kapitel will ich nur Schritt für Schritt der Erzählung des Evangeliums folgen. Später werden wir die fast unendliche Würde betrachten, die die Gottesmutterschaft der Unbefleckten Jungfrau verlieh. Wir werden sehen, welche Ehrerbietung, welche Anerkennung, welch grenzenloses Vertrauen sie in unseren christlichen Herzen hervorrufen sollte. - Doch nun betrachten wir dieses Geheimnis bis zum Ende.

Durch die grenzenlose Liebe Gottes zu uns verdemütigte sich das Wort aufs äußerste im Schoß der Jungfrau. Zur gleichen Zeit geschahen in der Seele Mariens weitere Wunder.

Wenn Gott einer seiner Kreaturen eine Aufgabe anvertraut, befähigt er sie auch, sie angemessen auszuführen. Der Allerhöchste, der der Unbefleckten Jungfrau gerade eine doppelte Mutterschaft verliehen hatte, flößte ihr auch eine doppelte Mutterliebe ein. Diese Gnadenhandlung war jedoch so glanzvoll, dass wir sie niemals ganz erfassen werden können. Nie werden wir völlig verstehen können, mit welcher Inbrunst Maria Jesus liebte. Niemals werden wir völlig verstehen können, mit welcher barmherzigen Güte Maria uns alle einzeln liebt. Würden wir mehr darüber nachdenken, würden wir mit größerer Inbrunst zu ihr beten. Wir würden ihr mit größerem Eifer dienen und sie würde uns mit Gnadenströmen überschütten.

Da nun die Menschwerdung geschehen war, befand sich die heilige Jungfrau immer noch in einem Zustand der Verzückung. Alle Theologen nehmen an, dass Gott sie in dieser dreimal heiligen Minute auf die höchsten Gipfel seiner Anschauung erhoben hat, die je ein reines Geschöpf auf dieser Erde erreichen kann. Vielleicht hat ihr der Allerhöchste für einige Augenblicke sogar die seligmachende Gottesanschauung verliehen.

Damit hatte der Erzengel Gabriel seine Sendung erfüllt. Bei seiner Ankunft hatte er sich ehrerbietig vor der Königin des Himmels verneigt; beim Abschied warf er sich nun mit dem Gesicht zur Erde. Maria war ja jetzt nicht mehr allein: Dem Kind, das sie in ihrem Schoß trug, waren mit vollem Recht die Ehren der Anbetung zu zollen. Der Engel betete den menschgewordenen Gott an und kehrte zum Himmel zurück.

Aus diesem Geheimnis müssen wir eine glühendere, bewusstere Verehrung der allerheiligsten Jungfrau schöpfen.

Die Kirche, die uns der Unbefleckten Jungfrau zu einer außerordentlichen Andacht ermutigt, will sie damit keineswegs auf eine Stufe mit dem Allerhöchsten selbst setzen. Wenn Maria auch im Himmel weit über allen Engeln und allen Heiligen regiert, so bleibt sie doch ein einfaches Geschöpf. Unter diesem Gesichtspunkt trennt sie eine unendliche Distanz von ihrem anbetungswürdigen Sohn.

Gott hat jedoch Jesus und Maria so eng miteinander verbunden, dass wir sie nicht voneinander zu trennen vermögen. Damit, dass die allerseligste Jungfrau Maria zu dem Werk der ewigen Güte ihre Zustimmung gegeben hat, wurde sie zur Ursache unserer Erlösung. Sie ist uns moralisch notwendig, damit wir zu Jesus gelangen können.

In unseren Tagen fühlen sich die Seelen mächtig vom Heiligsten Herzen Jesu angezogen. Um aber noch tiefer in dieses anbetungswürdige Herz, dieses Heiligtum der Gottheit, eindringen zu können, müssen wir den Weg über Maria wählen.

Bitten wir die Gottesmutter um die hohe Gnade, uns voll Vertrauen in die Arme Christi zu stürzen, damit wir jetzt schon in unserem Leben und dereinst in der Ewigkeit an seinem Herzen ruhen können.

(1) Hl 4,9.
(2) Lk 1,28.
(3) Lk 1,30.
(4) Lk 1,31-33.
(5) Lk 1,34.

(6) Lk 1,35-37.
(7) Ps 21, 7.

(8) Lk 1,38.

Aus der Schrift „Die Jungfrau Maria“ von P. Thomas de Saint Laurent.

Dienstag, 7. Januar 2014

Die Gottesmutterschaft




Die Evangelien, die das Leben des Heilands so genau erzählen. haben nur wenige Einzelheiten aus dem Leben der allerseligsten Jungfrau Maria festgehalten. Sie berichten nichts über ihre Unbefleckte Empfängnis, über ihre Geburt, über ihre Kindheit im Tempel von Jerusalem. Mit Wohlgefallen lassen sie sich über die wundervollen Szenen der Verkündigung und der Heimsuchung aus; dies sind aber auch schon die einzigen Geheimnisse, in denen Maria den ersten Platz einnimmt.
Danach finden wir in den Berichten der Evangelisten nur äußerst beiläufige Hinweise auf die Rolle Marias. Wir sehen sie, wie sie den neugeborenen Sohn den armen Hirten und den Drei Königen hinhält, wie sie später in aller Eile mit dem Jungen nach Ägypten aufbricht. Nur einige kurze Anmerkungen beziehen sich auf das lange Zusammenleben mit dem göttlichen Meister in dem kleinen Haus in Nazareth.
Wenn der Herr schließlich seine öffentliche Sendung beginnt, tritt die Gestalt Mariens fast völlig in diskreten Schatten. Einen Augen­blick lang treffen wir sie auf der Hochzeit von Kana wieder. Ein oder zwei Mal erwähnen die heiligen Schriftsteller dann, daß sie demütig der Predigt ihres Sohnes beiwohnt. Und schließlich finden wir sie wieder während der tragischen Ereignisse der Leidensgeschichte unter dem Kreuz.
Das ist alles, was uns die Evangelien über Maria berichten. Glaubt ihr nicht, daß unsere Frömmigkeit einen großen Gewinn davontragen würde, wenn wir mehr über ein so bewegendes Thema erführen?
Auch die Kirchenväter haben nach dem Grund dieses befremdlichen Schweigens gefragt. Und sie kamen übereinstimmend zu dem Schluß, das der heilige Matthäus damit, daß er den Stammbaum des Erlösers festhielt, in einer einzigen Linie all die Größe und den Ruhm Unserer Lieben Frau vereinigt hat. „Von Jakob stammte Josef“, sagt der heilige Text, „der Mann Marias, von der geboren wurde Jesus genannt Christus“. Jacob autem genuit Josef, virum Mariae de qua natus est Jesus, qui vocatur Christus. (1)
Wenn ihr die Königin des Himmels besser kennen lernen wollt müßt ihr euch mit frommer Aufmerksamkeit in ihr einzigartigste~ Privileg vertiefen: in ihre Gottesmutterschaft.
*     *     *
Ich will keineswegs die fast unüberwindlichen Schwierigkeiten vor euch verstecken, die .ein so erhabenes Thema mit sich bringt. Bevor. ich näher darauf eingehe, wollte ich einige Stellen aus den zahlreichen Reden nachlesen, mit denen die Kirchenlehrer auf dieses Thema eingegangen sind. Und zu meiner Überraschung mußte ich feststellen, daß sie sich angesichts einer solchen Größe von einer ungeheuren Mutlosigkeit erfaßt fühlten. Gibt es denn Worte, die stark genug, und Vergleiche, die klar genug sind, um dieses Wunder völlig verständlich zu machen?
Der heilige Epiphanius, einer der größten Lichter des Orients geht alle Glorien des Himmels durch. Nacheinander erforscht er die Chöre der Enge! und die verschiedenen Kategorien von Heiligen und kommt schließlich zu der Überzeugung: „Die Mutter des Wortes aber steht unvergleichlich höher als sie alle. Gott ausgenommen steht sie über allem. Keine Menschenzunge vermag ihr Lob angemessen zu besingen. (2)
Der heilige Thomas von Aquin, der unumstrittene Meister der katholischen Theologie, lehrt uns, daß die Gottesmutterschaft Maria eine unendliche Würde verleiht. Er zeigt uns, daß die Gottesmutter auf ihrem Höhenflug die Grenzen der Göttlichkeit berührt. „Ad fines divinitatis propria operatione attigit.“ (3)
Ein Abgrund trennt uns vom Allerhöchsten. Denn wir sind reines Nichts. Seit aller Ewigkeit lebt er in einem unseren Augen unzugänglichen Licht. Während wir nichts aus uns selbst vermögen, erschafft er die Welten mit einem einzigen Wort. Er verlangt zwar unsere Anbetung, weist aber von vornherein darauf hin, daß ihm diese keinerlei Nutzen bringt „Glaubt ihr etwa“, sagte er zu einem seiner Propheten, „daß ich das Blut der Ziegen und Lämmer nötig habe, die ihr in meinem Tempel opfert?“ (4)
Nun wollte aber dieser von seinen Geschöpfen unabhängige Gott die allerseligste Jungfrau Maria nötig haben, um durch sie die großen Pläne seiner Barmherzigkeit auszuführen. Und er sandte ihr den Engel Gabriel, um sie um ihre Zustimmung zum Werk der Menschwerdung zu bitten.
Dieser so unendlich von unserer Kleinheit entfernte Gott wollte Beziehungen zu Maria herstellen und zwar so enge Beziehungen, daß sie, wenn ich es so ausdrücken darf, als einzige bis in die Tiefe der Allerheiligsten Dreifaltigkeit vordringt.
Der Heilige Geist, der durch sein wunderbares Eingreifen ihre unver­gleichliche Jungfräulichkeit fruchtbar werden ließ, machte sich zu ihrem Bräutigam.
Das Ewige Wort entnahm ihrer Substanz seinen heiligsten Leib und sein unendlich kostbares Blut. Als er in der Grotte von Bethlehem zur Welt kam, wurde er Monate lang von der Gottesmutter genährt. Eine wahrhaft bezaubernde Wahrheit: „Das Fleisch Christi“, ruft der heilige Augustinus aus, „ist das Fleisch Mariens!“ Caro Christi, caro Mariae. Und da die Züge der Kinder sehr oft die Züge der Mutter widerspiegeln, wollte der Erlöser, das schönste aller Menschenkinder, sehr wahrscheinlich der Unbefleckten Jungfrau ähnlich sehen.
Schließlich hat die Himmelskönigin Anteil an den Ehren des Vaters. Der Vater, der ewig sein Wort hervorbringt, hat zu Jesus gesprochen: „Du bist mein Sohn; auf dir ruht all mein Wohlgefallen.“ (5) Maria hat dem Herrn nicht seine göttliche Natur geschenkt, aber sie hat seiner Göttlichkeit einen sterblichen, dem unsrigen ähnlichen Körper gegeben. Nur sie kann mit dem Vater zu Jesus, dem unsterb­lichen König der Jahrhunderte, das Wort sagen, das die seligen Bewohner des Paradieses mit Staunen erfüllt hat: „Du bist wirklich mein Sohn; ich habe dir dein menschliches Leben geschenkt und auf dich, den Geliebten meines Herzens, alle Kräfte meiner Zärtlichkeit vereinigt.“
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Infolge ihrer Gottesmutterschaft besitzt die allerseligste Jungfrau Maria unbestreitbare Rechte auf den Erlöser.
Vor allem besitzt sie Rechte auf seinen Willen. Der Jesusknabe mußte Maria gehorchen: Die Evangelien bringen uns dies ausdrücklich in Erinnerung; sie zeigen ihn uns in Nazareth, seiner Mutter und seinem Stiefvater untertan. Et erat suhditus illis. (6)
Man braucht jedoch nicht zu übertreiben. Der Heiland hatte vom Allerhöchsten einen Auftrag erhalten, der über der Autorität der Gottesmutter stand. Als er im Alter von zwölf Jahren bei den Schrift­gelehrten im Tempel zurückblieb, hat er seinen Eltern nicht Bescheid gegeben. Damit wollte er uns deutlich machen, daß seine Mutter nicht in allen Dingen über ihn gebieten konnte. Sie bewahrte aber einen ungeheuren Einfluß auf seinen anbetungswürdigen Willen. Hat er in Kana nicht auf ihre Bitte hin sein erstes Wunder gewirkt?
Die allerseligste Jungfrau Maria besitzt auch Rechte auf das Herz ihres Sohnes; diese Rechte sind unvergänglich. Wie auf Erden zollt Jesus seiner Mutter auch im Himmel allen Respekt und alle Zärtlichkeit eines Kindes. Es ist demnach unmöglich, daß er ihr die Erfüllung Ihrer Wünsche versagt. Es ist undenkbar, daß er unsere Gebete abweist, wenn wir sie im Namen der Liebe unterbreiten, die er seiner Mutter schuldet und stets schulden wird.
*     *     *
Was für Gefühle sollte uns dieses Privileg eingeben, das die allerseligste Jungfrau über alle Geschöpfe erhebt?
An erster Stelle soll es uns Anerkennung einflößen. Wir leben in einer Fülle übernatürlicher Güter, wie sie die Seelen des Altertums nicht besaßen. Wenige Tage nach unserer Geburt hat man uns zur Kirche gebracht, wo uns das geweihte Wasser der Taufe zu Gottes­kindern gemacht hat. Wenn die Last unserer Vergehen zu schwer auf unserem Gewissen liegt, gehen wir zum Priester und legen ihm unsere Skrupel und unsere Reue zu Füßen; dann erheben wir uns mit erleichterter Seele und gehen hinweg mit der Sicherheit, daß wir Vergebung erhalten haben. Wenn wir in der Versuchung Kraft, im Schmerz Trost brauchen, knien wir vor dem Altar nieder, in dem Jesus in Wahrheit gegenwärtig ist, um uns sein Herz zu öffnen. Im Tabernakel wartet er ungeduldig darauf, daß wir ihm die Gastfreundschaft unserer so gebrechlichen und elenden Seelen anbieten. Diese Gnaden, die sich wie ein Strom über die Erde ergießen, sind stets zu unserer Verfügung; wir brauchen nur einen Schritt zu tun und schon überfluten sie uns.
Habt ihr schon einmal daran gedacht, daß ihr dies der Gottesmutterschaft Mariens verdankt? Habt ihr auch nicht vergessen, ihr dafür eure Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen?
Der Herr hatte einmal zehn Leprakranke geheilt. Die glücklichen Wunderempfänger machten sich sofort auf den Weg, um sich den Priestern zu zeigen, wie es das Gesetz Moses' befahl; nur einer kehrte mitten auf dem Weg um seinem Wohltäter zu danken. „Sind nicht zehn rein geworden?“, fragte daraufhin der Heiland, „Wo sind denn die übrigen neun?“(7) - Könnte sich die allerseligste Jungfrau nicht ebenso beklagen? „Ich habe diesen Seelen Jesus geschenkt, und sie vergessen, daß sie ihn von mir bekommen haben.“
Danken wir darum heute der Gottesmutter, danken wir ihr oft für das, was sie für uns getan hat. Diese so einfache Übung wird reichen Segen auf uns ziehen.
Die Gottesmutterschaft soll uns auch ein grenzenloses Vertrauen einflößen. Maria ist überaus mächtig und gütig: Gewöhnen wir uns daher daran, sie häufig zu bitten.
Als der heilige Apostel Johannes bereits das Greisenalter erreicht hatte, ließ er sich zu den Versammlungen der Gläubigen tragen, deren Hirte er war. Und er richtete stets die gleichen Worte an sie: „Meine Kinder, liebt einander!“ Den Zuhörern wurde diese Wiederholung schließlich leid und sie fragten ihn: „Warum wiederholst du immer dasselbe?“ Der Lieblingsjünger, der die Liebe an der Brust des Erlösers gelernt hatte, antwortete ihnen darauf: „Die brüderliche Liebe ist eben das Gebot des Meisters.“
Wenn es euch also überraschen sollte, daß ich immer wieder darauf bestehe: „Bittet ohne Unterlaß eure himmlische Mutter!“, so entgegne ich euch: „Es ist dies das große Hilfsmittel der Beharrlich­keit und der Erlösung.“ Gott hat uns den kostbaren Schlüssel zum Herzen Jesu anvertraut, zu dem reichsten aller Schätze; es wäre unverzeihlich, wenn wir ihn nicht benutzen würden, um reichlich den Trost, das Licht und die Kraft bei ihm zu schöpfen, deren wir so sehr bedürfen.
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In unseren Tagen schätzt man sehr die äußerst wirksamen Gebete. Da gibt es äußerst wirksame Gebete zum heiligen Expeditus; es gibt äußerst wirksame Novenen zu anderen Heiligen, die ich mit der Kirche tief verehre. Es gibt jedoch eine Heilige, die alle anderen Heiligen an Glorie und Macht weit übertrifft.
Und es gibt ein Gebet, das nach dem Gebet, das der Herr uns selbst gelehrt hat, vollkommener ist als alle anderen. In ihm erbitten wir mit der Demut, die Gott so wohlgefällig ist, die Gnaden, die wir für den jetzigen Augenblick und für unsere letzte Stunde brauchen. Bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes!
Dieses Gebet ist äußerst angemessen, erinnert es doch die aller­seligste Jungfrau an ihre herrlichen Vorzüge, an die Unbefleckte Empfängnis und an die hehre Gottesmutterschaft. Es enthält einen Loberweis an ihren göttlichen Sohn, den sie so sehr liebt. - Und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Die Königin des Himmels kann daher dieses Gebet nicht hören, ohne gerührt zu sein.
Der heilige Bernhard hatte die Gewohnheit, ein Muttergottesbild zu grüßen, das es in seinem Kloster gab. Immer wenn er daran vorüberging, betete er ein Ave-Maria. Nun erzählt die Legende, daß das Bild eines Tages Leben annahm und das Gesicht ein Lächeln zeigte. Anmutig neigte die Gottesmutter dem Heiligen ihr Haupt zu und sagte: „Ich grüße dich auch, Bernhard.“
Beten wir mit Andacht den Englischen Gruß, beten wir ihn häufig, aber auch aufmerksam und fromm. Wahrscheinlich wird uns die allerseligste Jungfrau Maria nicht auf wunderbare Weise zurückgrü­ßen. Sie wird uns aber in diesem Leben beschützen und in der schrecklichen Todesstunde wird sie uns mütterlich helfen und unsere Seelen ins Paradies führen, dessen Königin sie ist.

(1) Mt 1, 16.
(2) Vgl. Hl. Epiphanius, Homilia 5a. in Laud. S.M. V
(3) Summa Theologica, 2a. 2ae. q. 103, art. 4, ad 2.
(4) Is 1, 11
(5) Lk 3, 22
(6) Lk 2, 51
(7) Lk 17, 17
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Diese Betrachtung ist entnommen aus dem Büchlein „Die Jungfrau Maria“ von P. Thomas de Saint Laurent, DVCK e.V., 2000

Samstag, 4. Januar 2014

Ein Gebet für unsere Zeit




Wir möchten Ihnen hier ein Gebet vorstellen, welches uns für unsere Zeit als sehr wichtig erscheint, und es Ihnen zum Gebrauch empfehlen:
Es entstand aufgrund einer Prophetie des Pater Louis-­Edouard Cestac (1801-1868), Gründer der Kongregation der Dienerinnen Mariens.
 
Am 13. Januar 1864 wurde P. Cestac im Heiligtum Unserer Lieben Frau von der Zuflucht in Anglet (Pyreneen) plötz­lich wie von einem Strahl göttlicher Klarheit erschüttert. Er sah die Dämonen auf der ganzen Welt verbreitet und überall unaussprechbaren Schaden anrichten. Gleichzeitig hatte er eine Vision der allerseligsten Jungfrau Maria. Diese gute Mutter sagte ihm, dass die Dämonen in der Tat auf der ganzen Welt entfesselt seien. Deswegen sei die Stunde gekommen, sie als Königin der Engel anzurufen und sie zu bitten, Legionen heiliger Engel zu senden, um die Mächte der Unterwelt zu bekämpfen und niederzu­werfen. „Meine Mutter“, sagte der Priester, „Ihr seid so gut, könntet Ihr sie nicht schicken, ohne dass man darum bittet?“ – „Nein“, antwortete die allerseligste Jungfrau, „das Gebet ist eine Bedingung, die von Gott gestellt wird, auch wenn man Gnaden erhalten möchte.“ – „Wenn es so ist, meine Mutter, würdet Ihr uns dann lehren, wie man beten muss?“ Daraufhin erhielt er von der allerseligsten Jungfrau das Gebet „Erhabene Königin“. 

Nachdem das Gebet vom Bischof von Bayonne gut gehei­ßen worden war, wurde es auf Anregung des ehrwürdi­gen Paters Louis-Edouard Cestac auf dem ganzen katholi­schen Erdkreis verbreitet, überall begleitet von außerge­wöhnlichen Gnaden. Es ist noch zu erwähnen, dass beim ersten Druck die Druckerpresse gleich zweimal kaputt ging.


Gebet „Erhabene Königin“

Erhabene Königin des Himmels, höchste Herrin der Engel, die du von Anbeginn von Gott die Macht und die Sendung erhalten hast, den Kopf Satans zu zer­treten, demütig bitten wir dich: Sende deine himmli­schen Legionen, damit sie, unter deinem Befehl und durch deine Macht, die Dämonen verfolgen, überall bekämpfen, ihre Verwegenheit zuschanden machen, und sie in den Abgrund zurückstoßen.

Wer ist wie Gott!

O gute und zärtliche Mutter, Du wirst immer unsere Liebe und unsere Hoffnung sein! O Muttergottes, sende die heiligen Engel, um uns zu verteidigen und den grausamen Feind weit von uns fernzuhalten. Heilige Engel und Erzengel verteidigt uns, beschützt uns!
Amen. 

(Quelle: IK-Nachrichten Dez 2013/Jan 2014)