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Sonntag, 3. Oktober 2021

Bundestagswahl 2021

Wahlanalyse II: Grüne verfehlen wichtige Ziele 

Mathias von Gersdorff 

28.09.2021 - Die strategischen Ziele der Grünen bei der jüngsten Bundestagswahl waren äußerst ehrgeizig:

1. Sie strebten das Bundeskanzleramt an.

2. In den neuen Grundsätzen der Partei und auch im Wahlprogramm formulierten die Grünen klar das Ziel, eine umfassende Revolution durchführen zu wollen (Welche sie als „Transformation“ bezeichneten, um die Wähler der Mitte abzuschrecken).

3. Die Grünen wollten sich als moderate politische Kraft präsentieren, ohne sich von ihren radikalen Elementen zu trennen und ohne ihre Verbindungen zu radikalen Aktivistengruppen aufzulösen.

Laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach ist ihnen der dritte Punkt völlig misslungen:

Keine andere Partei polarisiert so stark wie die Grünen.

Dies wird vor allem in der Ablehnung der möglichen Koalitionen deutlich.

Rot/Grün/Rot lehnen 43 Prozent ab. Schwarz/Grün 28 Prozent SPD/Grüne 26 Prozent. Union/FDP/Grüne wird von 25 Prozent abgelehnt.

Eines der Hauptziele unserer Aktion „Kinder in Gefahr“ war es, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass „Bündnis 90/Die Grünen“ ideologisch gesehen weiterhin eine radikale bis fanatische Partei ist.

Nirgends wird dies so deutlich, wie in ihrer obsessiven Absicht, Gender zur Staatsdoktrin zu machen.

Die Grünen wollen sämtliche Lebensbereiche „durchgendern“. Durch Druck sollen die Menschen zur Gender-Sprache gezwungen werden (indem beispielsweise die Gesetzestexte in Gender-Sprache verfasst werden, wie das Annalena Baerbock forderte). Der Staat soll aktiv Gender institutionell und finanziell fördern. Schulen sollen zu Gender-Indoktrinationsstätten umfunktioniert werden.

Die Revolution der Grünen will aber auch Ehe und Familie, Kultur, Tradition, etc. dekonstruieren.

Die Grünen sind Aktivisten einer umfassenden Revolution, die sie mit der Macht des Staates durchsetzen wollen.

Die staatskritische Partei der 1980er-Jahre ist längst passé und zu einem Apparat mutiert, welcher die Macht des Staates gezielt einsetzen will, um wirre Gesellschaftsutopien durchzusetzen.

Es ist nicht übertrieben, die Grünen als radikal und gar fanatisch zu bezeichnen.

Auch das andere oben genannte Ziel hat sie bei dieser Bundestagwahl verfehlt: Sie sind weit vom Bundeskanzleramt entfernt und mit ihrem Wahlergebnis können sie eigentlich nicht die politische Agenda festlegen.

Dennoch stehen für uns harte Jahre an, denn die Grünen sind wesentlich stärker aus der Wahl hervorgegangen, als 2017.

Wir dürfen nicht hoffen, dass Politiker irgendeiner Couleur entscheidenden Widerstand gegen die Revolution der Grünen leisten.

Es liegt deshalb an uns, die Gender-Revolution der Grünen zu verhindern und den Gang Deutschlands in den moralischen Niedergang aufzuhalten.

 

Dieser Artikel erschien erstmals in https://www.aktion-kig.eu

Freitag, 14. Mai 2021

Wahlprogramm Grüne: Gender zur Staatsdoktrin erheben


Mathias von Gersdorff

Das neue Wahlprogramm der Grünen ist ein Plan zur Etablierung von Gender als Staatsdoktrin.

Die Grünen sind nämlich der Ansicht, der Staat sollte die Gender-Ideologie in allen Bereichen des politischen und gesellschaftlichen Lebens durchsetzen.

Großzügig finanziert mit den Steuern der Bürger.

Das ist nicht wirklich neu, bemerkenswert ist jedoch, wie die Grünen – früher mal eine Partei von Basisdemokratie und Graswurzelbewegungen – gar nicht mehr die Notwendigkeit verspüren, irgendwie ihre Pläne zur staatlich gelenkten ideologischen Transformation Deutschlands zu verheimlichen.

Einige Kostproben aus dem Wahlprogramm, der zurzeit noch als Entwurf vorliegt:

* Ein ganzes Kapitel widmet sich dem Thema „Wir rücken Feminismus, Queerpolitik und Geschlechtergerechtigkeit in den Fokus“.

* „Es wird Zeit für eine feministische Regierung, in der Frauen und Männer gleichermaßen für Geschlechtergerechtigkeit eintreten.“

* „Wir gestalten unsere Außen-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik feministisch.“

* „Die neu geschaffene Bundesstiftung Gleichstellung [Anmerkung des Red.: Im Wesentlichen eine steuerfinanzierte Stiftung zur Förderung von Gender] werden wir zu einer effektiven Institution ausbauen, die gesichertes Wissen zu den Lebenslagen aller Geschlechter bereitstellt und wirksame Maßnahmen für Gleichberechtigung entwickelt, bündelt und für Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit zugänglich macht.“

* „Werdende Demokrat*innen brauchen Mitmach- und Medienkompetenz sowie politische Bildung, die wir als Querschnittsaufgaben in Kitas, Schulen und Jugendhilfe konzeptionell und finanziell stärken.“

* „Ob Patchwork-, Stief- oder Regenbogenfamilie – Familien sind vielfältig und diese Vielfalt muss ein modernes Familienrecht auch abbilden. Soziale Eltern übernehmen innerhalb der Familie oft Verantwortung und sind wichtige Wegbegleiter.“

Die Grünen sehen sich wie Missionare einer neuen Menschheit, die vom Gender-Credo geleitet wird.

Machen Sie mit - für die Zukunft der Kinder

Wir sind dazu aufgerufen, Widerstand gegen diese Gender-Revolution zu leisten.

Deshalb bin ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unsere Petition „Keine Gender-Schule in Deutschland – Kein Gender als Staatsdoktrin“ unterstützen:

Link zur Petition: https://www.aktion-kig.eu/keine-gender-schule/

Mit diesem Wahlprogramm rufen die Grünen zu einer Revolution der Dekonstruktion, zu einer Demolierung der Zivilisation, der christlichen Kultur und somit sämtlicher traditioneller Werte, Prinzipien und Institutionen auf.

Man könnte an dieser Stelle einwenden, dass diese Ziele (Umdeutung des Ehebegriffs, Gender, Abstammungsrecht etc.) nicht ganz neu bei den Grünen sind.

Richtig, doch neu sind die Radikalität und der Wille zu dieser Revolution.

Robert Habeck, Vorsitzender der Grünen, hat auf dem letzten Bundesparteitag betont, die Grünen wollten nun die Macht erringen.

Sie begnügen sich also nicht mehr wie bisher, nur Einfluss zu haben (womit sie allerhand erreicht haben).

Die Grünen wollen nun alle Hebel der staatlichen Macht nutzen, um ihre Agenda durchzusetzen.

Wir müssen uns also auf einen heftigen Angriff vorbereiten, ein Angriff, der alles zerstören will, woran wir glauben: Ehe, Familie, Zivilisation, christliche Kultur.

Nur eine starke Mobilisierung der christlichen Basis und der Gesellschaft wird sicherstellen, dass dieser Angriff gestoppt wird.

Wir dürfen uns nicht auf Politiker jeglicher Couleur verlassen.

Die christliche Basis der Gesellschaft muss selber dafür sorgen, dass die Dekonstruktions-Revolution der Grünen nicht realisiert werden kann.

31. März 2021 in Bündnis90/Grüne, Gender

 

 

Quelle: https://www.aktion-kig.eu/2021/03/wahlprogramm-gruene-gender-zur-staatsdoktrin-erheben/