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Dienstag, 27. April 2021



Gebetsaufruf für ein christliches Deutschland
mit Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens.


Mit brennender Sorge richte ich mich, Pater Mathias, deutscher Missionar im kommunistischen Kuba, an alle jene, die Deutschland lieben und das Wohl aller vor Augen haben.

Es fing alles ganz harmlos an: Eine Grippewelle in China, die Suche nach einer Impfung, Tage ohne Schule, ..... doch dann ging es in den Lockdown, unverhältnismäßige Schließungen, die kleine selbstständige Unternehmer in die Knie zwangen, Kinder die sich mit Freunden nur noch über Handys oder Tablets verständigen können, Gesetzesänderungen die den Bürgern die Rechte nehmen, eine Impfung, deren Langzeitwirkung keiner kennt und ohne die man mit massiven Nachteilen rechnen kann, drakonische Strafen, die in keinem Verhältnis zur Vorschriftenübertretung stehen. Alles Anzeichen einer angestrebten Diktatur. Vielleicht kommt auch bald eine Zwangsimpfung usw., und dies möglicherweise weltweit.

Die Regierung verschärfte jetzt erneut mit ihrer Mehrheit das Infektionsschutzgesetz mit bisher noch nie dagewesenen Eingriffen in die Grundrechte der Bürger. Die meisten werden außer Kraft gesetzt wie zum Beispiel die Freiheit der Person, die Versammlungsfreiheit, die Berufsfreiheit, die Eigentumsfreiheit, die Unverletzlichkeit der Wohnung etc.

Dies ist ein Anschlag auf die Würde des Menschen, auf die Verfassung, den Rechtsstaat, die Freiheit und den Föderalismus. Man meint, man ist in einem schlechten Film. Leider ist dies jedoch die Wahrheit, die wir erleben.

Die Mächtigen dieser Welt wollen eine Alleindiktatur aufbauen. Covid dient dazu, besonders die Kleinunternehmer in der Wirtschaft gegen die Wand zu fahren und in den Abgrund zu stürzen und dann einen Neuanfang zu machen: „the Great Reset“, in dem die Kleinen nichts mehr haben werden und alles dem „Staat“ gehört. Die einseitige Berichterstattung im Fernsehen, Maskenpflicht und Impfungen dienen dazu, die Weltbevölkerung in Angst zu halten und schnell stark zu reduzieren, da diese Mächtigen mit keinem teilen und alles für sich haben wollen. Es gibt Pläne, den Einzelhandel mit ihren Läden abzuschaffen und stattdessen bekommt man Essensrationen ausgeteilt, wie hier in Kuba. Mit G5 und dem angestrebten digitalen Geld wird man auf Schritt und Tritt überwacht werden. Man wird eine Marionette in einem totalitären Staat sein. Familien, die sich widersetzen, werden die Kinder weggenommen. Wer dies nicht glaubt, sollte sich mal im Internet informieren, denn die Zeit ist knapp und verfließt.

Demonstrationen werden gewaltsam aufgelöst, die Richter scheinen bereits gekauft, freie Meinungen kann man nicht mehr äußern, wenn man nicht mit starken sozialen Einschränkungen oder Haft Leben möchte. Der neue Lockdown, der jetzt beginnt, kann sogar Menschen die nach 10 Uhr abends in ihrem eigenen Garten sitzen, hart bestrafen. Was tun?

Die Schlacht ist eine geistige, Satan will die Macht über die Menschheit an sich reißen und die Menschen unterwerfen, so muss die Lösung auch eine geistige sein: Gebet, Buße und Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens, die Botschaft von Fatima. Nur den Betern kann es noch gelingen.

Wenn man sich die Geschichte des Zwanzigsten Jahrhunderts vor Augen stellt, sieht man, dass das Vertrauen in Maria die Geschichte geändert hat. Österreich wurde nach einer Rosenkranzaktion von der Roten Armee plötzlich und friedlich befreit. Nach der Weihe von Papst Pius XII begann der Untergang der Naziherrschaft. Mit der Weihe ans Unbefleckte Herz Mariens 1984 begann die Auflösung der Sowjetunion, die an einem 8. Dezember, Fest der unbefleckten Empfängnis, unterschrieben wurde.

Warum sollten wir uns nicht auch jetzt in diesen wirren Zeiten unter den Schutz der Muttergottes stellen? Die Zeit drängt, der Böse ist übermächtig und es muss sofort angefangen werden! Bitte reihen Sie sich in die Zahl der Beter ein, die dies alles abwenden wollen. Beten Sie täglich den Rosenkranz mit dem Anliegen, Deutschland von Covid und seinen Folgen zu befreien. Weihen Sie sich und Deutschland dem Unbefleckten Herzen Mariens. Erneuern Sie diese Weihe an jeden Freitag des Monats, wie es Maria in Fatima wünscht. Der Böse ist stark, aber die Jungfrau wird ihm den Kopf zertreten.

Wir suchen 1.000.000 Beter, die jeden Tag zumindest ein Gesetz des Rosenkranzes aufopfern, mit dem Anliegen, dass Deutschland wieder eine würdige, christliche Zukunft bekommt.

Haben Sie den Mut zum mitbeten und ermutigen Sie andere zum Gebet für Deutschland.

Pater Mathias



Weihe von Deutschland und der Welt
an das Unbefleckte Herz Mariens

(angeglichen an die Weihe von
Papst Johannes Paul II im Jahre 1984)

Oh Mutter aller Völker und Mutter Deutschlands. Du kennst die Leiden und Hoffnungen deiner Kinder. Du fühlst mütterlich die Kämpfe zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen dem Licht und der Dunkelheit. Höre unseren Aufschrei.

Speziell vertrauen wir dir und weihen dir unsere Nation und die ganze Welt. Nimm sie unter deinen mütterlichen Schutz. Wir erflehen deinen Schutz, oh Muttergottes! Erhöre uns in unseren Nöten und hilf uns in dieser Zeit der Verwirrung.

  • Vom Hunger und der Hoffnungslosigkeit ...befreie uns, oh Mutter
  • Vom Atomkrieg und allen kriegerischen Konflikten ...befreie uns,
  • Von der Sünde gegen das ungeborene Leben ...
  • Von jeder Art von Ungerechtigkeit und Korruption ...
  • Vom Verstoß gegen die Gesetze Gottes ...
  • Von der Gewalt und Vergewaltigung gegen Kinder ...
  • Von Covid und allem, was es mit sich bringt ...

Höre, oh Mutter, den Schrei Deiner Kinder. Stehe uns mit der Gewalt des Heiligen Geistes bei, dass einmal mehr dein unendliches Eingreifen in die Geschichte der Menschen sichtbar werde, dass das Böse, das sich in der Welt ausbreitet, gestoppt werde. Empfange, oh unbeflecktes Herz Mariens die Weihe deiner Kinder, die zu dir flehen. Amen

 

Freitag, 15. Mai 2020

Rosenkranz und Skapulier zur Rettung der Welt


Oder den Frieden oder die Selbstzerstörung

oder den Rosenkranz und das Skapulier
 oder der totale Ruin.


In einem Sonderbrief an den Bischof von Fátima vom 1. Oktober 1997 sagte Papst Johannes Paul II.: „An der Schwelle des dritten Jahrtausends, wenn wir die Zeichen der Zeit beobachten, ist FÁTIMA sicherlich eines der größten.“ Der Heilige Vater sagt weiter, dass dieses große Zeichen uns eine Alternative bietet: Krieg oder Frieden. Er sagt, dass einer der Hauptgründe, warum FÁTIMA eines der großen Zeichen der Zeit ist, „weil die Botschaft viele zukünftige Ereignisse ankündigt und sie der Antwort unterwirft, die die Menschen auf ihre Bitten geben werden“. Wenn es keine Antwort gibt, wird das Versprechen (auf Frieden) nicht erfüllt...
...in seinem Brief vom Oktober 1997 sagte der Papst, die Muttergottes sei begierig, „die Menschheit vor der Selbstzerstörung zu retten“. Er sagte auch, dass „Gott mit Unserer Lieben Frau von FATIMA der Welt eine Zuflucht gewährt, die Zuflucht ihres Unbefleckten Herzens“.
Bei jedem Besuch in Pfarreien und Diözesen wird die Pilgerstatue in Anerkennung des Königtums Unserer Lieben Frau gekrönt, so dass jeder die Möglichkeit hat, seine Weihe an Ihr Unbeflecktes Herz zu erneuern. Dies geschieht wie in der Enzyklika von Papst Pius XII. über das Reich Mariens vorgeschlagen.
Die Enzyklika sagt: „Die größte Hoffnung der Welt liegt in dieser Lehre und Hingabe an das Königtum Unserer Lieben Frau“ und bezieht sich auf das Bild Unserer Lieben Frau von FATIMA als „Bote ihres Königtums“. Die Enzyklika fordert, „dass man auf der ganzen Welt in jedem Jahr am 31. Mai (Maria Königin) feiern soll. Zugleich ordnen Wir an, dass man an diesem Tage die Weihe des Menschengeschlechtes an das Unbefleckte Herz der Allerseligsten Jungfrau Maria erneuern soll“...
Die Größe von FÁTIMA besteht darin, dass es die spezifische Formel „Rettung der Menschheit vor Selbstzerstörung“ enthält (Johannes Paul II., Schreiben vom 13. Oktober 1997 an den Bischof von Fátima).
... der Heilige Vater Pius XII. sagte: „Russland wird sich bekehren, wenn es für jeden Kommunisten einen Apostel von Fatima gibt.“
In Wirklichkeit sagte Papst Pius XII.: „Der Sieg wird kommen, wenn eine ausreichende Anzahl von Menschen auf die Bitten der Muttergottes reagiert.“
Wie Papst Johannes Paul II. in seinem Brief sagte, ist sie eine trauernde Mutter, die kommt, „um die Menschheit vor Selbstzerstörung zu retten ...“. Und der Papst fügt hinzu: „Unter ihrem mütterlichen Mantel, der sich von FÁTIMA über die ganze Welt ausbreitet, beginnt die Menschheit wieder, das Haus des Vaters und sein Brot zu vermissen.“
Am Ende seines Briefes vom 13. Oktober 1997 anlässlich des 80. Jahrestages des Wunders von FÁTIMA sagt der Papst: „Die Errettung vieler hängt von den freiwilligen Gebeten und Opfer der Glieder des mystischen Leibes Christi ab ... von der Zusammenarbeit der Hirten und Gläubigen ... und besonders von den Gebeten der Familien ...“.
Als Schwester Lucia, die die Botschaften von Unserer Lieben Frau von FATIMA erhielt, gefragt wurde, was unbedingt zu tun sei, um den in FÁTIMA angekündigten Triumph zu erreichen, sagte sie, dass drei Dinge notwendig seien:
1. Die Heiligung der täglichen Pflichten (Aufopferung des Tages am Morgen).
2. Gebet (täglicher Rosenkranz).
3. Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens (das Skapulier).


Das Skapulier des Karmels ist das Zeichen der Weihe an die Muttergottes: Bei der letzten Erscheinung von FÁTIMA am 13. Oktober 1917 hatte die Muttergottes das braune Skapulier des Karmelordens in der Hand. Schwester Lucia
sagte, dies liege daran, dass „sie möchte, dass jeder es als Zeichen der Weihe an ihr Unbeflecktes Herz benutzt“ ...
Wenn wir also das braune Skapulier tragen, tragen wir das Ordenskleid der Karmeliter, die der Jungfrau Maria große Hingabe entgegenbringen und sich unter ihren Schutz gestellt haben. Papst Pius XII. schrieb: „Denn das heilige Skapulier, das man den Habit oder das Kleid Mariens nennen könnte, ist ein Zeichen und ein Versprechen des Schutzes der Mutter Gottes.“ Es ist, als ob die Muttergottes sagt: „Wenn ihr mein Ordenskleid in Treue tragt, garantiere ich, dass ihr niemals das Feuer der Hölle sehen werdet.“
Daher sind Rosenkranz und Skapulier, die mit christlicher Treue gebetet und getragen werden, die Garantien für das Erreichen des ewigen Glücks...

Quelle: “Nossa Senhora de Fátima: Nossa Mãe vem até nós”, International Pilgrim Virgin Statue Foundation, Inc., Munster, IN 46321. 1998/2004.
www.pilgrimvirginstatue.com
© Nachdruck der deutschen Fassung ist mit Quellenangabe gestattet.

Dienstag, 24. März 2020

Die Pandemie und der große Horizont von Fatima



Von Julio Loredo
Heute, Mittwoch, 25. März, um 18.30 Uhr (19.30 Uhr in Deutschland), wird Kardinal Antonio dos Santos Marto, Bischof von Leiria/Fatima, zusammen mit Kardinal Manuel Clemente, Patriarch von Lissabon, den heiligen Rosenkranzes im Heiligtum von Fatima beten. Anschließend werden sie Portugal und Spanien dem Heiligen Herzen Jesu und dem Unbefleckten Herzen Mariens weihen. Die spanischen Bischöfe werden sich dem Gebet anschließen, so eine spezifische Mitteilung von Kardinal Juan José Omella, Erzbischof von Barcelona und Präsident der spanischen Bischofskonferenz.
Der Grund ist, in der gegenwärtigen Pandemiesituation, die die Iberische Halbinsel besonders stark getroffen hat, Gottes Hilfe zu erbitten.
Der Akt ist abgeleitet einer spezifischen Bitte Unseres Herrn Jesus Christus, die Er 1943 der Fatima-Seherin Schwester Lucia mitgeteilt hat. Sr. Lucia berichtet: „Ich habe eine Bitte Unseres Herrn an die Bischöfe von Spanien und eine andere an die von Portugal. Höret die Stimme des lieben Gottes! Unser Herr möchte, dass sich die Bischöfe zu Exerzitien zurückziehen und Reformen im Volk, im Klerus und in den Ordensgemeinschaften veranlassen. Sollten die spanischen Bischöfe dieser Bitte nicht nachkommen, wird Russland wieder die Geißel sein, mit der Gott sie züchtigen wird.“
Die Bitte war voll und ganz in der Logik der Erscheinungen von Fatima, die 1917 stattfanden. Unsere Liebe Frau hatte damals die sündige Situation, in der die Menschheit versank, streng gerügt. Sie, die Mutter der Barmherzigkeit, war gekommen, um den Menschen einen Weg der Erlösung anzubieten: das Gebet des Heiligen Rosenkranzes, die Sühne, die Buße, die Bekehrung der Herzen. Sie war gekommen, um die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz zu bitten, um den Ausbruch des schlimmsten Übels der Zeit, des Kommunismus zu verhindern. Die Mutter Gottes ermahnte die Heilige Jacinta von Fatima: „Wenn die Menschen sich nicht bekehren, wird eine Strafe kommen, wie es noch nie gesehen wurde.“ Heute scheint das Wort „Bestrafung“ viele Menschen einzuschüchtern oder gar zu nerven, doch es wird von der Mutter Gottes in der Erscheinung verwendet, die Benedikt XVI. 2007 als „prophetischste der modernen Erscheinungen“ bezeichnete.
Unsere Liebe Frau bezog sich auf die Reihe von Katastrophen, die das letzte Jahrhundert verwüstet hätten und die bis zu unserem andauern: zwei Weltkriege, die Geißel des Kommunismus und dann des kulturellen und moralischen Postkommunismus. Das dritte Geheimnis von Fatima scheint auch auf eine weitere Bestrafung hinzudeuten, die noch bevorsteht.
Heute werden wir von einem „Feind“ gegeißelt, der mit dem Kommunismus eines gemeinsam hat, dass er aus einem von dieser Ideologie dominierten Land stammt. Die Bezeichnung der Sache ist ähnlich.
Die sündige Situation, die 1917 aufgezeigt wurde, wurde im Wesentlichen bis heute aufrechterhalten. In der Tat ist sie viel schlimmer geworden. Die von der Gottesmutter geforderte Umkehr fand nicht statt.
Es gab viele Debatten darüber, ob die Covid-19-Pandemie als Strafe Gottes anzusehen ist. Wenn es so wäre, entspräche es der Warnungen von Fatima?
Jemand könnte bestreiten, dass diese Pandemie den Charakter einer göttlichen Bestrafung haben kann, da sie das Ergebnis zufälliger menschlicher Umstände ist. Es gibt nicht wenige, die es einer bloßen „Verschwörung“ zuschreiben. In diesen Fällen würde der übernatürliche Aspekt fehlen. Diese Kritik erkennt nicht die Vorgehensweise der göttlichen Vorsehung an.
Auch die Ereignisse, die von der Jungfrau von Fatima als „Bestrafungen“ definiert wurden - die beiden Weltkriege und der Kommunismus - hatten ganz natürliche Ursachen, politischer, ideologischer, kultureller Natur und so weiter. Auch an verschwörerischen Elementen mangelte es nicht. Woraus bestand dann  die göttliche Eigenschaft der „Bestrafung“?
Schwierige Situationen, sowohl im persönlichen Bereich (Krankheiten, Unfälle, Rückschläge) als auch im sozialen Bereich (Kriege, Naturkatastrophen, Wirtschaftskrisen), erschüttern unser Gewissen und lassen uns die Zerbrechlichkeit unserer menschlichen Natur, unserer Gesellschaft, unserer Welt tatsächlich erfahren. Alles kann sofort verschwinden. Es sind Prüfungen, die von der Vorsehung gnädig erlaubt sind und die uns einladen, Stolz und Selbstgenügsamkeit abzuschütteln und uns im Ggegenzug der Barmherzigkeit Gottes anzuvertrauen. Unter diesen Umständen ist es einfacher, sich durch Unsere Liebe Frau an Gott zu wenden. Es sind Gelegenheiten, sich an die Brust zu schlagen, um Vergebung für unsere Sünden zu bitten, und um die Gnade Gottes zu flehen, damit Er unsere Sünden tilge. Mit anderen Worten: Strafen sind Anlässe zur Reinigung und Umwandlung. Wie viele Bekehrungen von Heiligen haben nach einem harten Schlag stattgefunden! Von der Bekehrung des hl. Ignatius von Loyola während der Genesung von einer Kriegsverletzung zu der vom hl. Alfons Maria von Liguori als Folge des Schocks, einen wichtigen Gerichtsfall verloren zu haben.
Deshalb gab es nach jeder großen Katastrophe immer eine Bewegung der spirituellen Bekehrung. Dies war nach dem Ersten Weltkrieg der Fall, als Pius XI. bestätigte, dass die Welt für das soziale Reich Christi bereit sei, und so die Enzyklika Quas Primas herausbrachte. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wehten in mehreren Ländern Bekehrungswinde, wie in Frankreich mit der Grand Retour-Bewegung und in Spanien mit den Santas Misiones.
Dies war nach dem Fall der Berliner Mauer leider nicht der Fall. In der Tat. Nach 1989 wurde die Welt von einer Welle ungezügelten Konsums und dem Wunsch verschlungen, das Leben auf sündige Weise zu genießen, was sogar die Länder infizierte, die unter der Härte des kommunistischen Regimes gelitten hatten. Sogar die Gnaden des Jubiläums von 2000, als die Botschaft von Fatima in ihrer Integrität enthüllt wurde, wurden bald vergessen. Der moralische Verfall beschleunigte sich stark mit der Ausbreitung von Abtreibung, Homosexualität, Gender-Ideologie und anderer Übel.
An Gelegenheiten zur Umkehr mangelte es nicht. Wir können den Angriff vom 11. September 2001 mit der daraus resultierenden Kriegslogik erwähnen, die nicht mehr nachließ; und die Wirtschaftskrise von 2008, die die Weltwirtschaft bis auf die Grundfesten erschütterte. Aber der Wunsch, in Sünde zu leben, war stärker, und die Welt ging unerschrocken weiter und versank immer tiefer im Schlamm der Laster.
Wird die gegenwärtige Pandemie ein neues Zeichen der Vorsehung sein, um uns die Gelegenheit zu geben, über unsere Situation nachzudenken und Gott um die Gnade der Bekehrung zu bitten? Wir zitieren die Worte von Msgr. Ramón Castro, Bischof von Cuernavaca, Mexiko. Nachdem der Prälat die Sünden der modernen Welt, insbesondere die Gender-Ideologie, hart angeprangert hat, warnt er:
„Gott schreit uns durch diese Coronavirus-Pandemie an. Gott sagt uns: Höret Kinder, haltet an und denket darüber nach, wohin ihr geht! Gott schlägt uns liebevoll, um uns aufzuwecken. Ihr seid meine Kinder und ich liebe euch. Ich bin barmherzig. Seht doch, wie ihr dem Abgrund zuläuft. Diese Coronavirus-Pandemie ist, als würde Gott uns sagen: Wie verwundbar seid ihr in der modernen Welt! Eure Macht, euer Geld, eure Dreistigkeit können nichts gegen mich! Wolltet ihr sein wie Gott? Nun, seht, wie ihr in einem Moment fallen könnt!“.
Unserer Meinung nach kann und sollte die Covid-19-Pandemie angesichts der Erscheinungen Unserer Lieben Frau von Fatima gesehen werden. Eine Botschaft der Tragödie, aber auch der Hoffnung. Tragödie, weil Menschen darauf bestehen, nicht umzukehren. Vor allem aber Hoffnung, denn 1917 versprach die Muttergottes, dass ihr Unbeflecktes Herz am Ende triumphieren wird. Plinio Corrêa de Oliveira schrieb:
„Es ist gut, dass unser Geist am Ende dieser Überlegungen die ultimativen Perspektiven der Botschaft von Fatima in Betracht zieht. Jenseits der Traurigkeit und der äußerst wahrscheinlichen Strafen, auf die wir zusteuern, ahnen wir die heiligen Lichter der Morgendämmerung des Königreichs Mariens vor uns: „Schließlich wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren“, sagte sie. Es ist eine großartige Aussicht auf einen universellen Sieg für das königliche und mütterliche Herz der Heiligen Jungfrau. Es ist ein beruhigendes, attraktives und vor allem majestätisches und aufregendes Versprechen.“


Aus dem Italienischen mit Hilfe von Google-Übersetzer in
vom 24. März 2020
© Nachdruck der deutschen Fassung ist mit Quellenangabe gestattet.
In signierten Artikeln veröffentlichte Meinungen und Konzepte liegen in der alleinigen Verantwortung der Autoren.

Freitag, 10. Juni 2016

Weihe der Menschheit an das Heiligste Herz Jesu





Am 25. Mai 1899 veröffentlichte Papst Leo XIII. seine Enzyklika „Annum sacrum“ über die Weihe des Menschengeschlechtes an das Heiligste Herz Jesu und fügte und fügte im Anhang folgenden Weihetext an:


Süßester Jesu, Erlöser des Menschengeschlechtes, blicke gnädig auf uns, die wir in tiefer Demut uns vor deinem Altare niederwerfen. Dir gehören wir, dein wollen wir sein. Um aber noch fester mit dir verbunden sein zu können, siehe, weiht sich ein jeder von uns heute aus freien Stücken deinem Heiligsten Herzen. – Viele haben dich nie gekannt, viele haben deine Gebote verachtet und dich verschmäht. Erbarme dich ihrer aller, o gütigster Jesu, und ziehe alle an dein heiliges Herz. Du, o Herr, sollst der König sein, nicht bloß über die Gläubigen, welche niemals von dir abgewichen sind, sondern auch über die verlorenen Söhne, welche dich verlassen haben. Bewirke, dass diese zum Vaterhause zurückeilen und nicht in Elend und Armut zu Grunde gehen. Sei König über diejenigen, welche Irrlehren verführt haben oder welche Zwietracht (von deiner Kirche) trennt, und rufe sie zum Hort der Wahrheit und zur Einheit des Glaubens zurück, damit bald Ein Schafstall sei und Ein Hirt. Sei endlich auch der König über diejenigen alle, welche immer noch im alten Aberglauben des Heidentums leben, und versage ihnen nicht die Befreiung aus der Finsternis und die Berufung zu deinem Eigentume im Lichte und Reiche Gottes. Schenke, o Herr, deiner Kirche Freiheit, Ruhe und Sicherheit. Schenke allen Völkern Frieden und Ordnung und mache, dass von Pol zu Pol der eine Ruf ertöne : Gelobt sei das göttliche Herz Jesu, durch welches uns das Heil geworden; ihm sei Ruhm und Ehre in Ewigkeit. Amen.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Das leben der Weihe an das Heiligste Herz Jesu


Alle Übungen der „Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens und zum Heiligsten Herzen Jesu“ helfen uns die Weihe im Alltag umzusetzen. Dazu gehören auch die tägliche kurze Weiheerneuerung, sowie die jährliche am Weihetag. Was die hl. Margareta Maria im Bezug auf die Verwirklichung der Weihe an das göttliche Herz Jesu an ihre frühere Oberin schreibt, trifft auch für uns zu:

„Es gilt, sich selber und alles, was von uns abhängt, Seinem Heiligsten Herzen gänzlich aufzuopfern, vorbehaltlos, um nichts mehr zu wollen als durch den Willen dieses liebenswürdigen Herzens hindurch... Dieses göttliche Herz muss so sehr den Platz der unseren einnehmen, dass es allein in uns lebt und für uns handelt...“ 

„Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir!“ (Gal 2,20) sagt dementsprechend der heilige Paulus.

„Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euer Inneres. Euer steinernes Herz werde ich wegnehmen und euch ein Herz von Fleisch geben. Ich will Meinen Geist in euer Inneres geben...“ (Ez 36,26-27)

Die zwölf Verheißungen

Wunderbar sind die Versprechen Jesu, die Er der hl. Margareta Maria Alacoque für jene gibt, die sich der Verehrung Seines Heiligsten Herzens weihen:

1. „Ich werde ihnen alle in ihrem Stande notwendigen Gnaden geben!

2. Ich werde ihre Familien den Frieden schenken!

3. Ich werde sie in allen ihren Kreuzen trösten!

4. Ich werde ihre sichere Zufluchtsstätte in ihrem leben und besonders in ihrer Sterbestunde sein!

5. Ich werde sie in ihren Unternehmungen segnen!

6. Die Sünder werden in meinem Herzen die Quelle und ein unendliches Meer der Barmherzigkeit finden!

7. Die lauen Seelen werden die Gnade des Eifers im Guten empfangen!

8. Die eifrigen Seelen werden sich sehr schnell zu einer großen Vollkommenheit erheben!

9. Die Priester werden die Gaben erhalten, auch die verhärtesten Herzen zu führen!

10. Ich werde die Häuser segnen, in denen das Bild Meines Heiligsten Herzens aufgestellt und verehrt wird!

11. Die Namen derjenigen, die diese Verehrung zu verbreiten suchen, werden in meinem Herzen eingeschrieben sein und nie wieder gelöscht werden!

12. Ich werde Meinen Gnaden kein Maß und keine Grenzen setzen für alle, die sie in Meinem Herzen suchen!“


Samstag, 16. Februar 2013

Die Weihe Ecuadors an das heiligste Herz Jesu

Eine Initiative des Märtyrer-Präsidenten Gabriel Garcia Moreno


Gabriel Gregorio García Moreno (* 24. Dezember 1821 in Guayaquil; † 6. August 1875 in Quito) war zweimal Präsident seines Landes: von 1859 bis 1865 und von 1869 bis 1875, als er bei einem grausamen Überfall ermordet wurde.
Während seiner zweiten Amtszeit hatte Garcia Moreno schon lange den Wunsch gehegt, nach dem Beispiele Tyrols auch die Republik Ecuador dem heiligsten Herzen Jesu zu weihen. Als daher im Jahre 1873 die Bischöfe des Landes auf einem Provinzialkonzil beschlossen, diese Weihe ihrer Diözesen zu vollziehen, wollte Moreno, dass dieser Akt nicht bloß einen kirchlichen, sondern einen offiziell staatlichen Charakter annehme. Deshalb beantragte er beim Kongress, das der gesetzgebende Körper mit dem Präsidenten der Republik an der Spitze diese Weihe der Nation auch im Namen des Staates vollziehe. Moreno befürwortete auch eine durchgreifende Vorbereitung des Volkes auf diesen Tag, und auf sein Betreiben wurden in allen Kirchen Volksmissionen abgehalten. Am 25. März 1874, am Feste Mariä Verkündigung, vollzog während des feierlichen Hochamtes zuerst der Erzbischof von Quito im Namen der Kirche und dann Moreno im Namen des Staates, an den Stufen des Altares kniend mit lauter, weithin vernehmbarer Stimme die Weihe des Ecuadorianischen Landes an das heiligste Herz Jesu mit folgenden Worten:

Herr, dies ist Dein geliebtes Volk.
Immer, o mein Jesus, wird es Dich als seinen Gott erkennen.
Niemals werden seine Augen sich auf einen anderen Stern richten, als auf diesen Stern der Liebe und der Barmherzigkeit, der in der Mitte Deiner Brust glänzt, das Heiligtum der Gottheit, die Arche Deines Herzens.
Siehe, o unser Gott: mächtige Völker und Nationen durchbohren den süßen Schoß Deiner Barmherzigkeit mit spitzen Pfeilen. Unsere Feinde schmähen unseren Glauben und spotten unserer Hoffnung, weil wir sie in Dich gelegt haben. Dabei trösten dieses Dir ergebene Volk, sein Präsident, seine Gesetzgeber, seine Bischöfe Deinen Stellvertreter auf Erden, trocknen die Tränen Deiner Kirche, und verwirren die Gottlosigkeit und die Apostasie der Welt, weil sie sich beeilen, im Meer Deiner Liebe und Güte sich zu verlieren, das Dein sanftes Herz ihnen aufdeckt.
Sei also, o unser Gott, sei Dein Herz der brennende Leuchtturm unseres Glaubens, es sei der sichere Anker unserer Hoffnung, das Wahrzeichen auf unsere Fahnen, der undurchdringbare Schild unserer Schwachheit, die Morgenröte eines unerschütterlichen Friedens, das starke Band einer heiligen Eintracht, die Wolke, die unsere Felder fruchtbar macht, die Sonne, die unsere Horizonte erhellt, schließlich die überreiche Quelle des Fortschritts und der Fülle, derer wir bedürfen, damit wir Kirchen und Altäre errichten, wo seine heilige und herrliche Pracht in ewiger und friedvoller Herrlichkeit erstrahle.
Wir weihen und geben uns also bedingungslos Deinem göttlichen Herzen, und bitten Dich:
Vermehre ohne Ende die Jahre unseres religiösen Friedens; verbanne Gottlosigkeit und Korruption, Unglück und Elend aus unserem Vaterland.
Möge Dein Glaube unsere Gesetze bestimmen, Deine Gerechtigkeit unsere Gerichte regieren,
Deine Milde und Stärke unsere Führer stützen und leiten; Deine Weisheit, Heiligkeit und Eifer unsere Priester zur Vollkommenheit führen; Deine Gnade bekehre alle Söhne Ecuadors und Deine Herrlichkeit kröne sie in der Ewigkeit: Auf dass alle Völker und Nationen der Erde, mit heiligem Neid das wahre Glück und das Aufblühen unseres Volkes betrachtend,  ihrerseits Zuflucht nehmen zu Deinem liebenden Herzen und in Ihm den ruhigen Schlaf des Friedens schlafen, den diese reine Quelle und vollkommene Symbol der Liebe und Güte der Welt schenkt. Amen.

Zur Erinnerung an die Weihezeremonie des Landes wurde 1892 in Quito eine Basilika zu Ehren des Heiligsten Herzen Jesu errichtet, mit der Bezeichnung „Basílica del Voto Nacional“ (des nationalen Gelübdes). García Morenos sterbliche Überreste befinden sich seit 1990 in der neuen Krypta. Sein Herz befindet sich in der Herz-Jesu-Kapelle der Basilika.

Basilica del Voto Nacional - Quito
 
Benutzte Quellen:
Adolf von Berlichingen: Gabriel Garcia Moreno, Präsident der Republik Ecuador, Ein Leben im Dienst des Königtums Jesu Christi, Erstauflage 1884, Neuauflage, Dettelbach, Sanctus Verlag, 2007
Wikipedia: Gabriel Garcia Moreno (Text. Bild der Basilika: Maros Mraz)
Weihetext: freie Übersetzung aus dem Spanischen von BH