Sonntag, 9. Mai 2021

Schisma-Vorwurf wegen Segnungen: Bätzing hat sich verrannt


Mathias von Gersdorff

Allein die Tatsache, dass der Vorsitzende der Bischofskonferenz die katholische Kirche in Deutschland vor dem Vorwurf des Schismas verteidigen muss, spricht Bände. So ruiniert ist das Ansehen im Ausland. Das Problem ist aber: Bischof Bätzing kann den Vorwurf nicht 
glaubwürdig ausräumen.

Diesen Text gibt es auch als Video unter: https://youtu.be/OVqk7SAuxfM

Hier soll konkret ein Interview vom 6. Mai 2021 mit der italienischen ACI Stampa analysiert werden.

Auf die Frage, ob Deutschland ein Schisma zusteuert, antwortet Bischof Bätzing: 

„Ich möchte aber den Vorwurf zurückweisen, der uns wiederholt gemacht wird, wir seien schismatisch oder würden uns als deutsche Nationalkirche von Rom lösen wollen. Unsere Verbindung zu Rom und zum Heiligen Vater ist sehr eng. Alle, die offiziell an diesem Synodalen Weg teilnehmen, sind für den verbindlichen Charakter seiner Konklusionen verantwortlich. Die verbindliche Umsetzung liegt - je nach Argument - beim Heiligen Stuhl und/oder beim Ortsbischof. Ich wiederhole noch einmal: Die Kirche in Deutschland ist Teil der universalen Kirche.“

Bätzing tut so, als ob sich alle an diesen Regeln halten würden, was ja aber nicht der Fall ist! Am 10. Mai 2021 wollen etliche Priester gleichgeschlechtliche Paare segnen und es ist ihnen egal, was der Papst, die Weltkirche oder Bischof Bätzing denken. Sie werden es einfach tun und pfeifen auf die Autorität. Sie wollen nicht mehr warten, das ist doch offensichtlich.

Gerade aus diesem Grund sind die Warnungen aus der ganzen Welt vor einem deutschen Schisma so laut. Im Ausland spürt man, wie in Deutschland die Revolte gärt. Bischof Bätzing will auf das Problem, worum es hier wirklich geht, eigentlich keine Antwort geben.

Wenn Bätzing konkret auf die Segnungen eingeht, die ja in erster Linie zum Schisma-Vorwurf in den letzten Wochen geführt haben, sagt er: 

„In Deutschland und in anderen Teilen der Weltkirche diskutiert man seit langem, wie man das Lehramt [hinsichtlich gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und die Segnungen dieser] mit gültigen Argumenten weiterentwickeln kann … Aus diesem Grund bemüht sich der Synodale Weg, besonders im Hinblick auf das Thema der gelingenden Beziehungen, in einem weitreichenden Kontext zu diskutieren, der auch die Notwendigkeit, die Möglichkeit und die Grenzen der Entwicklung des kirchlichen Lehramts betrachtet. Die Perspektiven der Kongregation für die Glaubenslehre werden in diesen Debatten Platz finden.“

Auch in dieser Antwort tut Bischof Bätzing so, als ob man in Deutschland schön brav alles bloß besprechen wolle, ohne mit konkreten Handlungen vorzupreschen.

Das ist aber nicht der Fall: In Deutschland werden inzwischen Fakten geschaffen – siehe Segnungen! Den rebellischen Priestern und Basisgruppen ist es egal, was Bätzing behauptet.

Bischof Bätzing handelt zunehmend wie ein Getriebener. Er will es allen recht machen. Er versucht im Interview die Gemüter in Italien und anderswo zu beruhigen. Gleichzeitig will er nicht die Radikalen in Deutschland domestizieren und einhegen.

Das kann er auch nicht ohne Verlust von Ansehen machen, nachdem er sie selber angespornt hat, radikale Schritte zu unternehmen.

Einige Beispiele aus jüngster Zeit:

28. Mai 2020, Kirche und Welt: Bischof Bätzing für Segnung gleichgeschlechtlicher Paare

Januar 2021: Mehrfach hat er deutlich gemacht, dass er sich eine kirchliche Segnung für Paare vorstellen kann, die nicht kirchlich heiraten dürfen - auch für homosexuelle Paare. "Wir brauchen hierfür Lösungen, die nicht nur im Privaten greifen, sondern auch eine öffentliche Sichtbarkeit haben - aber deutlich machen, dass keine Ehe gestiftet wird", sagte Bätzing Ende Dezember im Interview der "Herder Korrespondenz".

25. März 2021, Hessischer Rundfunk: „Bätzing fordert "Weiterentwicklung der kirchlichen Sexualmoral". Segnungsverbot für Homosexuelle: Limburger Bischof stellt sich gegen Vatikan.

24.03.2021, Internetauftritt des Bistums Limburg (also seines eigenen Bistums): „Ich kann das Unverständnis verstehen und teile es ausdrücklich. Das Dokument aus Rom vom 15. März gibt den altbekannten Stand der Lehre wieder. Es wird aber in der Breite nicht mit einer Akzeptanz und einer entsprechenden Befolgung rechnen können. Ein Dokument, das sich in seiner Argumentation so eklatant einem Erkenntnisfortschritt theologischer und humanwissenschaftlicher Art verschließt, wird dazu führen, dass die pastorale Praxis darüber hinweggehen wird.

Fazit. Bischof Georg Bätzing hat möglicherweise die Sprengkraft seiner eigenen Worte nicht erkannt. Er hat wohl nicht einberechnet, dass er radikale Gruppen und Priester ermutigt hat, Fakten zu schaffen. Nun hat er hoffentlich erkannt, dass er selber zu weit ging.

Will Bischof Bätzing weiteren Schaden von der katholischen Kirche in Deutschland abwenden, muss er schnell und vor allem energischer gegen die Segnungen und sonstige rebellische Akte des radikalen Progressismus vorgehen.

Foto: Pressefoto Bistum Limburg


Quelle: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.com

Donnerstag, 6. Mai 2021

Segnungen homosexueller Paare:

Ist es übertrieben, von Kirchenspaltung zu sprechen?


Mathias von Gersdorff

Mancher könnte meinen, die für den 10. Mai geplanten Segnungen seien zwar nicht in Ordnung. Doch gleich von Kirchenspaltung zu sprechen, sei übertrieben. Das sei nicht die Absicht der segnenden Priester. Wir schauen uns heute deshalb an, was sie selber schreiben, welche Ansichten sie haben, was sie anstreben. 

Die Pressestelle des Bistums Essen hat auf der Internetseite des Bistums am 3. Mai 2021 einen Bericht über eine Tagung veröffentlicht, in der es genau um das Thema „Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare“ ging. Dabei muss man wissen, dass der Bischof von Essen, Franz-Josef Overbeck, einer der liberalsten Bischöfe Deutschlands ist. Gleich nach der Veröffentlichung des Responsum (der Entscheidung) der Glaubenskongregation gegen eine Segnung homosexueller Partnerschaften, gab er bekannt, nichts gegen die Segnungen unternehmen zu wollen. Ich zitiere aus dem Bericht (in Kursiv).

„Allerdings fand sich unter den rund 100 Teilnehmenden der Tagung [organisiert vom Bistum Essen selbst] niemand, der die dringende Notwendigkeit dieser Segensfeiern in Frage gestellt hätte.“

Das bedeutet: Für sie ist es ausgemachte Sache, dass sie gegen den Vatikan, gegen den Papst und inzwischen auch gegen den Vorsitzenden der (deutschen) Bischofskonferenz revoltieren werden. Sie geben überhaupt kein Hinweis, auch nur darüber nachzudenken, ob sie im Irrtum sind. Was die Weltkirche denkt, ist ihnen egal.

„Derzeit entwickeln einige Bistümer gemeinsam eine Handreichung zum Thema, die auch einen Vorschlag für den Ablauf einer Segensfeier enthalten wird.“

Die Gestaltung von Segensfeiern obliegt ausschließlich dem Apostolischen Stuhl. Da dieser sowieso Segnungen von Homosexuellen verboten hat, werden sie selber solche „Feiern“ entwerfen – ein weiterer Akt des Ungehorsams.

„Konkret erwartet Teuber (ein Teilnehmer der Tagung), dass die Kirche ihr verklemmtes Sprechen über Sexualität überwindet und ein liebendes homosexuelles Paar offiziell statt heimlich segnet: „Vor Gott werden Segnende Rechenschaft ablegen – nicht vor der Glaubenskongregation in Rom.““

Eindeutig werden die Autorität und die Hierarchie der Kirche abgelehnt. Dadurch werden nicht nur essentielle Elemente der katholischen Kirche abgelehnt, sie machen sich selber zu einer Autorität, die der Auffassung ist, sie können eben solche Segnungen erfinden.

„Unterstützung für seine Forderung erhielt Teuber von sämtlichen Theologinnen und Theologen der Tagung. Der Liturgiewissenschaftler Benedikt Kranemann aus Erfurt plädierte dafür, eine vollständige, festliche Liturgie zu entwickeln mit Wortverkündigung, Segensgebet, Fürbitten und Ringtausch; denn der Ring habe im westlichen Kulturkreis einen hohen symbolischen Wert“.

Man will diese Pseudo-Segnungen so ähnlich wie möglich wie Trauungen gestalten. Dadurch wird noch klarer, dass man praktizierte Homosexualität und entsprechende Partnerschaften ausdrücklich gutheißt. Dass das im Widerspruch zur katholischen Moral steht, muss nicht näher erläutert werden.

„Segensfeiern sind Hochformen christlicher Liturgie, vergleichbar mit der Taufe – und ein „Lackmustest“ dafür, wie ernst es der Kirche mit ihrem neuen Blick auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften sei, sagte Kranemann.“

Hier fordert man direkt die Preisgabe der katholischen Sexualmoral. Die Weltkirche soll nun die Vorgaben dieser deutschen Theologen folgen. Eine Arroganz und Präpotenz zum fremd schämen. 

„Wir denken immer noch, es gebe eine Art katholischer Sexualwissenschaft, so Stephan Goertz, Moraltheologe aus Mainz.“

Damit steht er mit beiden Beinen außerhalb der katholischen Kirche. Zumal die Sexualmoral kein isoliertes Kapitel innerhalb der gesamten Moral der Kirche ist. Sie entspringt direkt dem Menschenbild. 

„Wie es jetzt weitergeht? Im Plenum der Tagung mangelte es nicht an Vorschlägen: Hartnäckig dran bleiben und mitreden, Texte schreiben, Tagungen veranstalten. Die Bischöfe darauf verpflichten, sich an der Diskussion zu beteiligen. An einem gemeinsam verabredeten Sonntag in allen Kirchen über Sex predigen. Sich am strategischen Vorgehen der „Fridays for Future“-Bewegung und ihren Formaten etwas abgucken. Und seine Solidarität öffentlich zeigen, damit die, die den Segen anbieten, keine Repressalien befürchten müssen.“

Hier wird erneut deutlich, dass man sich in Kampfstimmung befindet und eine Agenda ausführt. Dafür sollen besonders provokante Aktionsformen verwendet werden. Auf diese Weise soll eine neue Moral durchgesetzt werden – vom Bistum Essen aus.

Fazit: Sind diese Positionen repräsentativ, so besteht kein Zweifel, dass die Gründung einer neuen nicht-katholischen Kirche angestrebt wird, die weder mit Rom noch mit der Weltkirche verbunden ist.

Frankfurt, den 6. Mai 2021.

Zum Video: https://youtu.be/PXczHBgF9CQ

 

Dienstag, 4. Mai 2021

Eine „Abkürzung“ auf dem Weg der Heiligkeit für die Priester des dritten Jahrtausends:

 

Der heilige Louis Marie Grignion de Montfort zeigt uns,
wie wir unseren Herrn kennen und lieben können,
indem wir Maria als unserer Mutter, unserem Vorbild
und unserer Leitung nachfolgen“

Ein Vortrag von Kardinal Ivan Dias


Dublin (Fidesdienst) - Die Abhandlung „Traité de la vraie dévotion à la Sainte Vierge“, die der heilige Louis Marie Grignion de Montfort (1673-1716) zu Beginn des 18. Jahrhunderts schrieb, wende sich zwar an alle Christen im allgemeinen, könne aber insbesondere auch auf die Priester angewandt werden, damit diese „heilig sind“, wie es Papst Johannes Paul II. wünschte, und damit sie Priester „vom heiligsten Herzen Jesu“ sind. In einem Beitrag zum Studienseminar „Die Neuevangelisierung: Priester und Laien. Die große Herausforderung des neuen Jahrtausends“ erläuterte Kardinal Ivan Dias, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker am 24. Mai in Dublin die Bedeutung dieser Abhandlung für das Priesterleben.

Kardinal Dias vertraute den Zuhörern an, dass er durch ein kleines Buch, das er in einst von der Vorsehung geleitet in einer Buchhandlung in Bombay kaufte, das „Geheimnis des heiligen Louis Marie Grignion de Monfort“ und damit eine „Abkürzung“ auf dem Weg der Heiligkeit kennen lernte: „Das Geheimnis ist Maria, das Meisterwerk der göttlichen Schöpfung. Der heilige Louis Marie Grignion de Montfort zeigt uns, wie wir unseren Herrn kennen und lieben können, indem wir Maria als unserer Mutter, unserem Vorbild und unserer Leitung nachfolgen. Dieses Buch ist ein unsagbarer Schatz“. In dem Traktat, dessen Lektüre viele Päpste empfehlen, zeige der heilige Louis Marie Grignion de Monfort „ein lebendiges Bild der Jungfrau Maria, das in der Beziehung zu den Priestern von großer Bedeutung ist“.

Der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker befasste sich sodann insbesondere mit drei wichtigen Dimensionen des Priesterlebens: die Berufung zur Heiligkeit, die Berufung zum Dienst und die Berufung zum geistlichen Kampf. „Der heilige Louis Marie lehrt uns, wie Maria eine wesentliche Rolle in jeder einzelnen dieser Dimensionen spielen kann“, so der Kardinal. Die Heiligkeit bestehe darin, Gott über alles von ganzem Herzen, mit der ganzen Seele und mit allen Gedanken zu lieben. Damit sie dieses Ziel erreichten, lade der heilige Grignion de Montfort dazu ein, sich Christus ganz durch Maria zu weihen, in einer art „Sklaventum der Liebe“. Ein Sklaventum, dass jedoch gewiss nicht den Menschen degradiere, sondern ihn vielmehr adele und zur seine Würde aufwerte.

Die Jungfrau Maria sei deshalb ein Beispiel, dem man folgen sollte: „Sie widmet sich ganz Gott, als sein Geschöpf, ohne etwas für sich selbst zu behalten. Ihr ganzes Leben war ganz auf Gott ausgerichtet. Auf diese Weise lehrt die Jungfrau uns Priester, uns davor zu hüten, uns selbst auf einen Sockel zu stellen oder uns selbst mit einer Herrlichkeit zu bekleiden, die nur Gott gebührt. Ein Priester sollte sich stets daran erinnern, dass seine priesterliche Berufung ein freiwilliges Geschenk Gottes ist, das er nicht für persönliche Verdienste, Talente oder erreichte Ziele empfange, sondern für seine Heiligung und zum Aufbau des Volkes Gottes“.

Was den bescheidenen Dienst der Liebe anbelangt, der die Berufung zum Priester kennzeichnen sollte, erinnerte Kardinal Dias daran, dass die Schule der Spiritualität des heiligen Monfort lehre, dass „ein Priester, der sich selbst als Sklave der Liebe weiht, nichts von dem, was er besitzt, als persönliches Eigentum betrachten wird: seine Position und seine Talente, seine materiellen Güter, die Personen, die seiner seelsorgerischen Fürsorge anvertraut wurden. Alles, wird ihm nur gegeben, damit er es verwalte“. Als der Erzengel Gabriele sich nach der Verkündigung von Maria entfernte, habe sich Maria nicht selbst über ihre neue Würde als Mutter Gottes gefreut, „sondern sie lief eilig zu ihrer Cousine Elisabeth, die hochschwanger war“. Bei der Hochzeit von Kana, als alle feierten und am Bankett teilnahmen, habe Maria die Lehren Weinkrüge gesehen, und Jesus davon überzeugt, sein erstes Wunder zu wirken. „Für Maria bedeutete Geschöpf des Herrn zu sein, die Bedürfnisse der anderen zu erkennen und dies tut sie auch heute noch, von ihrem himmlischen Thron aus. Maria lehrt uns … unsere zeit und unsere Fähigkeiten in den Dienst Gottes und in den Dienst unserer Mitmenschen zu stellen“. Der Kardinal zitierte in diesem Zusammenhang auch einige Beispiele aus dem Evangelium zum Leben Christi zur Dimension des Dienstes als Beispiel für die Ausübung des Priesteramtes.

Sodann befasste sich der Kardinal mit der Berufung zum geistlichen Kampf. Der Kampf gegen das Böse habe im Garten Eden begonnen, zu Beginn der Menschheitsgeschichte. Bereits damals habe Gott das Auftreten Mariens gewollt, das bis zum Ende der Zeit dauern sollte. In den über zweitausend Jahren der Geschichte der Kirche habe der Kampf zwischen den Kräften des Guten und den Kräften des Bösen mit unterschiedlicher Intensität stattgefunden, in der Kirche, im Allgemeinen und unter den Einzelnen. Insbesondere die Heiligen hätten diesen Kampf in seiner ganzen Fülle erlebt, durch Verfolgung, Leid und Schwierigkeiten jeder Art. „Viele Menschen, einschließlich der Priester, ziehen ein mittelmäßiges Leben vor, damit sie sich nicht mit Luzifer und seinen Dämonen auseinandersetzen müssen“, so Kardinal Dias. „Montfort hat diesen Kampf sehr früh verstanden und er selbst litt viel unter dem Bösen“. Das Gegenmittel gegen die Versuchungen des Bösen (Reichtum, Erfolg, Macht) sei die Armut des Geistes, die den Abstand von allem mit sich bringe, was uns von Gott entfernen kann, und vor allem die Demut, die das Herz Gottes rührt und es auf die Armen und Demütigen blicken lässt. Dies bringe Montfort in seiner Weihe an Jesus durch Maria zum Ausdruck. In diesem Zusammenhang erinnerte der Kardinal auch an die Erscheinungen der Jungfrau gegenüber der heiligen Caterine Labouré und die Bedeutung der wunderbaren Medaille, in der die Jungfrau dargestellt ist, wie sie mit dem Fuß auf den Kopf der Schlange, des Teufels, tritt. „Die größte Demütigung für Luzifer“, so der Kardinal, „besteht darin, von der Jungfrau Maria erdrückt zu werden, einem rein menschlichen Wesen, das einer Kategorie angehört, die niedriger ist als die der Engel: Sie hat ihn erdrückt, nicht nur weil sie die Mutter Gottes war, sondern wegen ihrer Bescheidenheit, die der Hammerschlag ist, mit dem sie den Stolz des Luzifer verletzte“.


Abschließend erinnerte Kardinal Dias daran, dass in der Zeit, in der wir heute leben, die Berufung zum Priesteramt erfordere, „dass wir Männer Gottes und Männer für die Mitmenschen sind“, und das die „Abhandlung über die wahre Verehrung der Jungfrau Maria uns das Geheimnis zeigt, das uns Priestern helfen kann, diesen Impulsen unserer Berufung zum Priesteramt auf eine Weise zu folgen, die Gott gefällt. Das Geheimnis ist Maria, durch die der heilige Louis Maria Grignion de Montfort uns beruft, uns als Sklaven der Liebe Jesus zu weihen“ (SL)

 

Quelle: (Fidesdienst, 26/05/2007 - 82 Zeilen, 1.086 Worte)

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Samstag, 1. Mai 2021

Ein neues ACHTUNDSECHZIG kommt: die Revolution der „Cancel Culture“ könnte auch Europa überwältigen

  


von Samuele Maniscalco

In der englischsprachigen Welt, auf beiden Seiten des Atlantiks, tobt eine Art Versuch eine neue 68er Revolution. Er wird manchmal als Woke-Bewegung (der Wachsamkeit) bezeichnet, manchmal in einer viel radikaleren Weise „Cancel Culture“. Es ist die westliche Kultur und Zivilisation, die aufgehoben (zerstört) werden muss.

Vor weniger als einem Jahr sahen wir staunend zu, wie zahlreiche Gebäude vandalisiert und in einigen Fällen zerstört wurden, und Dutzende von öffentlichen Denkmäler wurden gleichzeitig in de USA von Black Lives Matter und Antifa niedergerissen, Bewegungen, die auf eine Zentrale zurückgeführt werden können, die als gemeinsamer Nenner in dem Phänomen erscheint, das wir gleich beschreiben werden.

Was war die Schuld der betroffenen abgebildeten Personen? Nach Angaben der Demonstranten wurden sie alle verschiedener Formen des Rassismus beschuldigt. Derselbe Rassismus, der laut Black Lives Matter die amerikanische Gesellschaft tief durchdringt und der einen weißen Polizisten dazu brachte, einen unbewaffneten Afroamerikaner zu töten: George Floyd.

Die Ermordung von Floyd, angeheizt durch eine glühende Berichterstattung, veranlasste Tausende von Amerikanern, im Namen einer an sich gerechten Sache auf die Straße zu gehen, nämlich der des Antirassismus.

Aber wie in jeder sich selbst respektierenden Revolution wurden die gemäßigten Elemente der Bewegung fast sofort von den radikaleren übernommen, die viele nordamerikanische Städte buchstäblich unter „Feuer und Schwert“ gesetzt haben.

Der revolutionäre Eifer, der die „Unternehmungen“ dieser Gruppen beseelt, trägt den Namen „Cancel Culture“, an dessen Basis wir die linke Ideologie namens Woke finden, ein Begriff, der seit 2017 im Oxford English Dictionary mit der Bedeutung „wachsam sein gegen rassische oder soziale Diskriminierung und Ungerechtigkeit“ eingetragen ist.

Die Woke-Ideologie stellt die gesamte Vergangenheit des Westens unter Anklage, vor allem die so genannte „weiße Überlegenheit“, und identifiziert diese mit den heute geltenden rechtlichen und kulturellen Strukturen, die nach Ansicht der Befürworter dieser Theorie abgerissen werden müssen, um die heute vorherrschenden Machtverhältnisse umzustürzen.

In Wirklichkeit wirft diese Neo-Revolution dem westlichen Menschen generell eine eurozentrische Mentalität vor, die alle minderheitlichen „sozialen Identitäten“, von der Rasse bis zur sexuellen Orientierung, aber auch die Religion usw., auf eine an sich ungerechte Weise diskriminiert.

„Cancel Culture“ ist die Rebellion, die dieser Situation ein Ende setzen soll, und wenn sie sich im Moment vor allem in der englischsprachigen Welt manifestiert, ist sie für ein redde rationem (Rechenschaft ablegen) für die ganzen Welt bestimmt, die früher „christliche Zivilisation“ genannt wurde.

Das Paradoxe ist, dass sie in den Kreisen der Beschuldigten mehr blüht als in denen der Ankläger.

Viele Europäer halten es für unwahrscheinlich, dass dieses Phänomen der kulturellen und physischen Gewalt - das eindeutig neomarxistischer Natur ist - in Europa Fuß fassen kann: Schließlich glauben wir, dass wir zu viel Geschichte und zu viel Kultur haben, um eine solche Zerstörung unseres Erbes zu akzeptieren.

Doch die Französische Revolution wurde genau hier in Europa geboren. Sowie das Kommunistische Manifest von Engels und Marx und auch die 68er.

Und so wie der Sturm auf die Bastille eine eher symbolische als reale Bedeutung für die Abschaffung des Ancien Régime hatte, so ist die heutige Zerstörung von Symbolen vielleicht keine isolierte oder vorübergehende Reaktion, sondern der Beginn einer Bewegung, die dazu bestimmt ist, die sogenannte „erste Welt“ zu zerstören.

Diese neue Revolution wurde in der Tat nicht in den letzten Monaten geboren. Die ersten Anzeichen können fast ein Jahrzehnt zurückverfolgt werden.

Manche datieren ihren Beginn auf das Jahr 2013, als die sogenannte Generation Z an die Universitäten ankam. Menschen, die nach 1995 geboren wurden, sind in einem noch nie dagewesenen sozialen und technologischen Kontext aufgewachsen, dessen Folgen sich jetzt abzeichnen.

Bereits 2014 gab es an amerikanischen Universitäten Initiativen, Einladungen an Redner und Dozenten, um die nicht dem Diktat der Cancel Culture entsprachen, zu widerrufen. Der Vorwurf war, dass ihre Botschaft die Studentenschaft irgendwie unterdrückt.

Nach Berechnungen von FIRE, einer Gruppe, die das Recht auf freie Meinungsäußerung an US-Universitäten verteidigt, gab es zwischen 2000 und 2018 nicht weniger als 379 Initiativen zur Absage von Redeeinladungen an Universitäten, die meisten davon allerdings ab 2013. Von diesen Einladungen war fast die Hälfte erfolgreich abgesagt worden. Von der anderen Hälfte der Veranstaltungen, die tatsächlich stattfanden, wurde etwa ein Drittel sabotiert oder stark von Protesten gestört.

Ein weiteres beunruhigendes Phänomen war das Auftauchen von Forderungen an vielen Universitäten, in Studienmaterialien Warnungen über Inhalte aufzunehmen, die die Sensibilität der Studenten verletzen könnten.

So musste man bei dem berühmten Abolitionisten-Roman „Onkel Toms Hütte“ vor rassistischen Beinamen gegen Schwarze warnen, damit sich einige schwarze Schüler nicht gedemütigt fühlten. Dabei handelt es sich doch um ein Buch, das gegen die Sklaverei geschrieben wurde!

Von amerikanischen Universitäten aus verbreitete sich dieses Krebsgeschwür dann in alle Breitengrade, auch in die Zeitungen.

Lassen Sie uns nur ein Beispiel anführen.

Ein Reporter für The Intercept, Lee Fang, sprach mit einem Afroamerikaner über die Tötung von George Floyd, und bot eine andere Erzählung über Black Lives Matter und Polizeigewalt an. „Warum zählen schwarze Leben nur, wenn ein weißer Mann sie nimmt?“, fragte er. „Wenn ein weißer Mann mir heute Nacht das Leben nimmt, werde ich in den nationalen Nachrichten sein, aber wenn ein schwarzer Mann mir das Leben nimmt, wird vielleicht nicht einmal darüber gesprochen werden.“

Nach allen Erkenntnissen war dies nicht die Meinung des Reporters, sondern eine seiner Quellen. Aber ihm Raum zu geben für eine solche Frage, war genug für viele von Fangs Kollegen, sich gegen ihn zu wenden und ihn öffentlich zu verunglimpfen.

Seine Kollegin Akela Lacy beschuldigte Fang, „freie Rede zu benutzen, um Anti-Schwarzsein vorzuschlagen“ und natürlich ein Rassist zu sein. Dies war keine Einzelmeinung. Eine Kaskade von Reportern von The Intercept und anderen Medien wie der New York Times oder dem Sender MSNBC stürzte sich auf den Journalisten.

Fang, der Asiate und offen progressiv ist, musste sich entschuldigen und bedauerte seine „Unsensibilität gegenüber den Erfahrungen anderer“.

Das ist öffentliche Selbstanklage im maoistischen Stil ... aber in den USA! [1]

Die „Woke“-Ideologie ist für die führende Weltmacht umso gefährlicher, als sie von verfeindeten Ländern dazu benutzt wird, das Narrativ der Ereignisse auf den Kopf zu stellen.

Beim ersten hochrangigen Treffen zwischen den USA und China während der Präsidentschaft Bidens, das unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Anchorage, Alaska, stattfand, reagierte die außenpolitische Nummer eins der Kommunistischen Partei Chinas, Yang Jiechi, auf die amerikanische Kritik an Menschenrechtsverletzungen in China:

„Wir hoffen, dass die Vereinigten Staaten es besser machen werden (...) es gibt viele Probleme in den USA bezüglich der Menschenrechte (...) die menschenrechtlichen Herausforderungen, denen sich die Vereinigten Staaten gegenübersehen, sind tiefgreifend. Sie sind nicht erst in den letzten vier Jahren aufgetaucht, wie Black Lives Matter. Sie sind nicht erst vor kurzem aufgetaucht.“

Treffend kommentierte gerade Gerard Baker, ehemaliger Redakteur des Wall Street Journal, die Episode mit der Behauptung: „Die kulturellen Eliten des Westens verschenken Lenins Strick“, in Anspielung auf den berühmten Satz des russischen Revolutionärs: „Die Kapitalisten werden uns den Strick verkaufen, mit dem wir sie hängen werden“.

Denn wie kann sich eine Nation in einem ideologischen Kampf durchsetzen, wenn ihre eigenen Führer glauben, dass die Werte, auf denen sie basiert, böse sind?

In unseren Breitengraden haben wir bereits Beispiele dafür, wie diese gefährliche, selbstzerstörerische Ideologie versucht, in unsere Gesellschaften einzudringen.

In Großbritannien hat die Mode, Denkmäler von Menschen zu beschädigen, die des Rassismus für schuldig gehalten werden, auch eine nationale Legende wie Winston Churchill nicht verschont. Der Höhepunkt dieser ideologischen Kriegsführung war jedoch ein Angriff auf die britische Monarchie durch die Herzogin von Sussex, Meghan, in einem kürzlichen Interview mit Oprah Winfrey, in dem die amerikanische Ehefrau von Prinz Harry Mitglieder der königlichen Familie des Rassismus beschuldigte.

Eine Wunde, die einige maßgebliche Kommentatoren bereits dazu veranlasst hat, den Anfang vom Ende der britischen Monarchie zu vorauszusehen. [2]

Aber auch in Frankreich sind die Dinge nicht besser. Nathalie Heinich, eine Soziologin an der Sorbonne, die an der Gründung einer Organisation gegen „Dekolonialismus und Identitätspolitik“ mitgewirkt hat, erklärte gegenüber der New York Times, dass einige Vorfälle „traumatisch“ für die Professorenschaft der Pariser Universität gewesen seien.

„Es gab eine Reihe von Vorfällen, die für unsere Gemeinschaft extrem traumatisch waren und die alle Teil der so genannten Cancel Culture sind“, bedauerte der Soziologe.

Heinich verweist darauf, dass einige Aktivisten eine Aufführung eines Aischylos-Stücks verhinderten, weil sie sich gegen die Verwendung von Masken und schwarzer Schminke durch weiße Schauspieler aussprachen; andernorts wurden renommierte Redner eingeladen aber auf Druck von Studenten wieder ausgeladen. Laut der französischen Soziologin sind dies Beispiele für den Einbruch der Woke-Ideologie in die französische Gesellschaft.

Manchmal grenzt es jedoch an Dummheit (und vielleicht ist genau das das Ziel: sich zur allgemeinen Dummheit hochzuhieven).

Vor wenigen Tagen wurde nämlich bekannt, dass das Carnavalet-Museum in Paris die römischen Ziffern aus den erläuternden Inschriften durch arabische ersetzen wird. Der Grund? „Weil römische Ziffern ein Hindernis für das Verständnis sein können“, sagt Noémie Giard, Leiterin der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des Museums.

So wird Ludwig XIV. zu Ludwig 14. [3]

Ist dies nicht auch eine Form von Cancel Culture? Könnte das Museum Carnavalet nicht tatsächlich Rassismus vorgeworfen werden, wenn es nicht das Wissen aller nach unten nivellieren würde, anstatt allen das Rüstzeug zu geben, sich über das eigene karge kulturelle Wissen zu erheben?

Woher kommt dieser Eifer, die Vergangenheit „auszulöschen“, alles zu zerstören, was frühere Generationen mühsam aufgebaut und uns eine jahrtausendealte Tradition überliefert hat, die wir bewahren und vermehren sollen?

Für diejenigen, die die Geschichte mit den Augen Gottes studieren, gibt es nur eine Antwort.

Wenn sich der Mensch von der Kirche und von den Quellen der Gnade abwendet, ist es unvermeidlich, dass sein Lebensideal bis zu der extremen Erniedrigung zu sinken beginnt und von einem primitiven Leben träumt, das alle Kunst als einen Schwindel ablehnt, der von der Vulgarität des wirklichen Lebens ablenkt.

Aus dieser hasserfüllten Verweigerung leitet sich letztlich das Ressentiment gegen die Eliten ab, die heute so notwendig und lebenswichtig sind, um dem Abgrund, der auch Europa zu überwältigen droht, eine alternative und eine wahre Vision entgegenzusetzen. [4]

Seit fünf Jahrhunderten befinden wir uns im Krieg gegen Mächte, die uns menschlich überlegen sind. Aber seit fünf Jahrhunderten wissen die Generationen derer, die sich entschieden haben, in den Reihen der Himmelskönigin zu dienen, dass ihr Opfer nicht vergeblich sein wird. Gott hat bereits gesiegt, und früher oder später, mit den Guten oder mit den Bösen [5], wird die strenge und hierarchische katholische Zivilisation aus ihrer Asche auferstehen, noch prächtiger und stärker als zuvor.

 

Anmerkungen

1. Ein weiterer Fall der letzten Wochen betraf die Direktorin von Teen Vougue. Cfr. Die Direktorin der Teen Vogue verlässt wegen rassistischer Tweets, die sie mit 17 Jahren geschrieben hat, Viviana Mazza. Corriere della Sera 20. März 2021.

2. Das Vereinigte Königreich und die Monarchie. Eine Show, wie lange noch?, Sergio Romano. Corriere della Sera 21. März 2021.

3. „Ludwig XIV? Versteht man nicht mehr“. Paris gibt die römischen Ziffern auf, Stefano Montefiori. Corriere della Sera 17. März 2021.

4. Über Bedeutung der Eliten empfehlen wir die Lektüre des Werkes von Plinio Corrêa de Oliveira Adel und analoge traditionelle Eliten in den Ansprachen von Pius XII. an das Patriziat und den Adel Roms über ihre Rolle in einer organischen Gesellschaft.

5. Wir verweisen auf die von der Muttergottes in Fatima angekündigten Strafen, wenn sich die Welt nicht bekehrt und für ihre unzähligen Sünden Buße tut.

  

Aus dem Italienischen übersetzt mit DeepL/Translator (kostenlose Version) von „LA RIVOLUZIONE DELLA CANCEL CULTURE PUÒ TRAVOLGERE ANCHE L’EUROPA“ in

https://fatimatragedyhope.info/it/2021/03/26/la-rivoluzione-della-cancel-culture-puo-travolgere-anche-leuropa/

© Nachdruck oder Veröffentlichung ist mit Quellenangabe dieses Blogs gestattet.

Diese deutsche Fassung von „Ein neues ACHTUNDSECHZIG kommt“ erschien erstmals in www.r-gr.blogspot.com

Mittwoch, 28. April 2021

Segnung Homosexueller Paare? (Videos)

Am 10. Mai 2021 planen über 2000 Seelsorger, darunter auch Priester, gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu segnen. 

Trotzdem schauen etliche Bischöfe einfach zu, lassen gewähren und manchmal ermutigen sie noch zu dieser Revolte. Dadurch akzeptieren diese Bischöfe, dass radikale Basisgruppen die Kirche umgestalten und im Grunde eine neue Kirche gründen.

Sie verzichten auf die Ausübung ihrer eigenen Autorität und sie verzichten auf die Verteidigung des Glaubens und der Moral. Dadurch kann die progressistische Zerstörungsagenda durchgeführt werden. Das kommt einem Selbst-Putsch bzw. einer Selbst-Entmachtung gleich und ermöglicht die Übergabe der Gestaltungsmacht an radikale Gruppierungen.

Wer Segnungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften hartnäckig fordert und bereit ist, diese auch ohne Zulassung des Vatikans durchzuführt, riskiert eine Kirchenspaltung. Denn implizit geht es um viel mehr, und zwar: Ablehnung der Sexualmoral und zwar komplett Da facto die Einführung einer neuen Moral De facto die Einführung eines neuen Menschenbildes, einer neuen Anthropologie Die Ablehnung der Naturrechtslehre Die Ablehnung der Autorität der Kirche Die Eigenmächtige Einführung liturgischer Handlungen Fazit: Gewisse Kreise (Reformkatholiken, Progressisten etc.) sind dabei, in Deutschland eine Nationalkirche zu errichten.


Segnung homosexueller Paare #2: Kommt es zur KIRCHENSPALTUNG?






Segnung homosexueller Paare #3: Selbst-Putsch der Bischöfe?



 

Der Tag, an dem ein Tsunami gestoppt wurde...

...und eine Stadt durch die Macht der Heiligen Hostie gerettet wurde


Auf einer kleinen Insel an der Pazifikküste namens Tumaco ereignete sich Anfang des 20. Jahrhunderts, genau 1906, ein außergewöhnliches Wunderereignis.

Am Morgen des 10. Januar um 10:36 Uhr bebte die Erde fürchterlich und riss alle Bilder nieder, die in der kleinen Pfarrkirche verehrt wurden. Von Panik ergriffen, rannten die Gläubigen den Ordensleuten entgegen und baten sie, eine Prozession zu organisieren, um Gott in diesem Notfall um Schutz zu bitten.

Die Priester versuchten, die Menge zu beruhigen, indem sie Vertrauen in sie weckten. Als sie jedoch die Nachricht erreichten, dass sich das Meer bereits 1 km vom Strand zurückgezogen hatte, stellten sie fest, dass sie kurz vor einer tragischen Katastrophe standen.

Die ungeheure Welle stoppte

Pater Larrondo eilte in die Kirche und nahm aus dem Tabernakel eine große konsekrierte Hostie und ein Ziborium, um sie zu beschützen. Er eilte zu den Menschen und rief, indem er das Ziborium mit der Hostie hochhielt, laut: „Kommt, meine Kinder! Lasst uns alle zum Strand gehen und möge Gott uns gnädig sein!“ Die Menge, die zuvor von Panik beherrscht war, fühlte einen unerklärlichen Mut und ging ohne zu zögern der Gefahr entgegen, angetrieben von der Gegenwart Jesu im Allerheiligsten Sakrament und dem Glauben ihres Pfarrers.

Bald betrat Pater Larrondo bereits den feuchten Boden, wo vorher noch das Wasser gestanden hatte. Am Strand hörten die Pfarrkinder nicht auf zu beten, als sie in der Ferne eine erschreckende Wasserwand entdeckten, die mit hoher Geschwindigkeit vorrückte. Erstaunt konnten sie sehen, wie der Priester, der furchtlos darauf wartete, dass sich die Welle näherte, die Heilige Hostie hochhob und damit ein großes Kreuzzeichen machte...

Unvergesslicher Moment! Wenn sich in alten Zeiten das Rote Meer die Wasser teilten, „schreitet hier die Welle noch etwas weiter voran und bevor Pater Larrondo und Pater Julián merkten, was geschah, begannen die Menschen, bewegt und versonnen, zu schreien: ,ein Wunder! Ein Wunder!‘.

Die ungeheure Welle, die das Dorf Tumaco zu zerstören drohte, kam plötzlich zum Stillstand, als würde sie von einer unsichtbaren Kraft blockiert, die größer war als die der Natur, und das Meer nahm seinen normalen Zustand wieder ein.“

Dem Schluchzen des Grauens folgten Tränen der Freude, und Pater Larrondo befahl, die Monstranz schnell herbeizubringen, um die zweimal wundersame Heilige Hostie einzusetzen. Dann ging er mit allem Pomp durch die Straßen und die Umgebung der Stadt, die vor der Ausrottung gerettet wurden. Von diesem Datum an versammelten sich die Menschen jedes Jahr in der Pfarrkirche, um für das außerordentliche Wunder zu danken, das durch die Gegenwart des Allerheiligsten Sakraments vollbracht wurde, das in seiner Größe vergleichbar ist - wagen wir zu sagen... - mit denen, über die in der Heiligen Schrift berichtet wird!

 

 

Aus dem Portugiesischen übersetzt mit Hilfe von Google-Übersetzer in https://www.facebook.com/saopadrepiocapuchinho/

 

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Diese deutsche Fassung von „Der Tag an dem ein Tsumnami gestoppt wurde“ erschien erstmals in www.r-gr.blogspot.com

Dienstag, 27. April 2021



Gebetsaufruf für ein christliches Deutschland
mit Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens.


Mit brennender Sorge richte ich mich, Pater Mathias, deutscher Missionar im kommunistischen Kuba, an alle jene, die Deutschland lieben und das Wohl aller vor Augen haben.

Es fing alles ganz harmlos an: Eine Grippewelle in China, die Suche nach einer Impfung, Tage ohne Schule, ..... doch dann ging es in den Lockdown, unverhältnismäßige Schließungen, die kleine selbstständige Unternehmer in die Knie zwangen, Kinder die sich mit Freunden nur noch über Handys oder Tablets verständigen können, Gesetzesänderungen die den Bürgern die Rechte nehmen, eine Impfung, deren Langzeitwirkung keiner kennt und ohne die man mit massiven Nachteilen rechnen kann, drakonische Strafen, die in keinem Verhältnis zur Vorschriftenübertretung stehen. Alles Anzeichen einer angestrebten Diktatur. Vielleicht kommt auch bald eine Zwangsimpfung usw., und dies möglicherweise weltweit.

Die Regierung verschärfte jetzt erneut mit ihrer Mehrheit das Infektionsschutzgesetz mit bisher noch nie dagewesenen Eingriffen in die Grundrechte der Bürger. Die meisten werden außer Kraft gesetzt wie zum Beispiel die Freiheit der Person, die Versammlungsfreiheit, die Berufsfreiheit, die Eigentumsfreiheit, die Unverletzlichkeit der Wohnung etc.

Dies ist ein Anschlag auf die Würde des Menschen, auf die Verfassung, den Rechtsstaat, die Freiheit und den Föderalismus. Man meint, man ist in einem schlechten Film. Leider ist dies jedoch die Wahrheit, die wir erleben.

Die Mächtigen dieser Welt wollen eine Alleindiktatur aufbauen. Covid dient dazu, besonders die Kleinunternehmer in der Wirtschaft gegen die Wand zu fahren und in den Abgrund zu stürzen und dann einen Neuanfang zu machen: „the Great Reset“, in dem die Kleinen nichts mehr haben werden und alles dem „Staat“ gehört. Die einseitige Berichterstattung im Fernsehen, Maskenpflicht und Impfungen dienen dazu, die Weltbevölkerung in Angst zu halten und schnell stark zu reduzieren, da diese Mächtigen mit keinem teilen und alles für sich haben wollen. Es gibt Pläne, den Einzelhandel mit ihren Läden abzuschaffen und stattdessen bekommt man Essensrationen ausgeteilt, wie hier in Kuba. Mit G5 und dem angestrebten digitalen Geld wird man auf Schritt und Tritt überwacht werden. Man wird eine Marionette in einem totalitären Staat sein. Familien, die sich widersetzen, werden die Kinder weggenommen. Wer dies nicht glaubt, sollte sich mal im Internet informieren, denn die Zeit ist knapp und verfließt.

Demonstrationen werden gewaltsam aufgelöst, die Richter scheinen bereits gekauft, freie Meinungen kann man nicht mehr äußern, wenn man nicht mit starken sozialen Einschränkungen oder Haft Leben möchte. Der neue Lockdown, der jetzt beginnt, kann sogar Menschen die nach 10 Uhr abends in ihrem eigenen Garten sitzen, hart bestrafen. Was tun?

Die Schlacht ist eine geistige, Satan will die Macht über die Menschheit an sich reißen und die Menschen unterwerfen, so muss die Lösung auch eine geistige sein: Gebet, Buße und Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens, die Botschaft von Fatima. Nur den Betern kann es noch gelingen.

Wenn man sich die Geschichte des Zwanzigsten Jahrhunderts vor Augen stellt, sieht man, dass das Vertrauen in Maria die Geschichte geändert hat. Österreich wurde nach einer Rosenkranzaktion von der Roten Armee plötzlich und friedlich befreit. Nach der Weihe von Papst Pius XII begann der Untergang der Naziherrschaft. Mit der Weihe ans Unbefleckte Herz Mariens 1984 begann die Auflösung der Sowjetunion, die an einem 8. Dezember, Fest der unbefleckten Empfängnis, unterschrieben wurde.

Warum sollten wir uns nicht auch jetzt in diesen wirren Zeiten unter den Schutz der Muttergottes stellen? Die Zeit drängt, der Böse ist übermächtig und es muss sofort angefangen werden! Bitte reihen Sie sich in die Zahl der Beter ein, die dies alles abwenden wollen. Beten Sie täglich den Rosenkranz mit dem Anliegen, Deutschland von Covid und seinen Folgen zu befreien. Weihen Sie sich und Deutschland dem Unbefleckten Herzen Mariens. Erneuern Sie diese Weihe an jeden Freitag des Monats, wie es Maria in Fatima wünscht. Der Böse ist stark, aber die Jungfrau wird ihm den Kopf zertreten.

Wir suchen 1.000.000 Beter, die jeden Tag zumindest ein Gesetz des Rosenkranzes aufopfern, mit dem Anliegen, dass Deutschland wieder eine würdige, christliche Zukunft bekommt.

Haben Sie den Mut zum mitbeten und ermutigen Sie andere zum Gebet für Deutschland.

Pater Mathias



Weihe von Deutschland und der Welt
an das Unbefleckte Herz Mariens

(angeglichen an die Weihe von
Papst Johannes Paul II im Jahre 1984)

Oh Mutter aller Völker und Mutter Deutschlands. Du kennst die Leiden und Hoffnungen deiner Kinder. Du fühlst mütterlich die Kämpfe zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen dem Licht und der Dunkelheit. Höre unseren Aufschrei.

Speziell vertrauen wir dir und weihen dir unsere Nation und die ganze Welt. Nimm sie unter deinen mütterlichen Schutz. Wir erflehen deinen Schutz, oh Muttergottes! Erhöre uns in unseren Nöten und hilf uns in dieser Zeit der Verwirrung.

  • Vom Hunger und der Hoffnungslosigkeit ...befreie uns, oh Mutter
  • Vom Atomkrieg und allen kriegerischen Konflikten ...befreie uns,
  • Von der Sünde gegen das ungeborene Leben ...
  • Von jeder Art von Ungerechtigkeit und Korruption ...
  • Vom Verstoß gegen die Gesetze Gottes ...
  • Von der Gewalt und Vergewaltigung gegen Kinder ...
  • Von Covid und allem, was es mit sich bringt ...

Höre, oh Mutter, den Schrei Deiner Kinder. Stehe uns mit der Gewalt des Heiligen Geistes bei, dass einmal mehr dein unendliches Eingreifen in die Geschichte der Menschen sichtbar werde, dass das Böse, das sich in der Welt ausbreitet, gestoppt werde. Empfange, oh unbeflecktes Herz Mariens die Weihe deiner Kinder, die zu dir flehen. Amen