Dienstag, 12. November 2019

Pan-Amazonas Synode oder Synode von Pistoia?



José Antonio Ureta
Vielleicht aus Furcht vor den Kardinälen Brandmüller, Müller und Burke und um Bischof Athanasius Schneider nicht zu rechtfertigen, hielt der Vatikan es für ratsam, die Pachamama-Statue aus der Abschlussmesse der Amazonas-Synode zu streichen. Vielleicht aus dem gleichen Grund wurden die skandalösen pantheistischen Verweise des Instrumentum laboris und seine Huldigung heidnischer Religionen als alternative Heilsinstrumente im Schlussdokument diplomatisch abgerundet.
Leonardo Boff
Doch eine der Granaten, die von dieser Synode verkörperten Streubombe aus deutscher Produktion brachte jedoch eine Sprengladung mit sich, die größer war als die, die sie in ihren vorbereitenden Dokumenten hatte: die ehrgeizige ekklesiologische Revolution, die Leonardo Boffs ultimativen goldenen Träumen beim Schreiben seines neuen Buches „Ekklesiogenese: Die Basisgemeinden erfinden die Kirche neu“ entspricht. [1]
Kapitel V des Schlussdokuments der Synode, „Neue Wege der synodalen Bekehrung“, besagt, dass „diese Synode uns die Möglichkeit gibt, darüber nachzudenken, wie lokale Kirchen in jeder Region und in jedem Land strukturiert werden können“ (Nr. 91), da „Synodalität eine konstitutive Dimension der Kirche“ ist (Nr. 88), die die Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils kennzeichnet, „die verstanden wird als gleichberechtigtes und würdevolles Volk Gottes angesichts der Verschiedenartigkeit von Ministerien, Charismen und Diensten“ (Nr. 87). Um „den Klerikalismus zu überwinden“ (Nr. 88), „setzt die Synodalität setzt einen Stil fest, die Kommunion und die Teilnahme in den lokalen Kirchen zu leben, der sich kennzeichnet durch die Achtung der Würde und der Gleichheit aller Getauften, durch die Ergänzung von Charismen und Diensten, durch die Freude sich in Versammlungen zu treffen, um gemeinsam die Stimme des Geistes zu unterscheiden“ (Nr. 91).
In der Erkenntnis, dass „die Organisationsformen für die Ausübung der Synodalität unterschiedlich sein können“, besteht das Dokument darauf, dass sie „eine Synchronie zwischen Kommunion und Teilnahme, zwischen Mitverantwortung und der Ministerialität aller bestimmt, mit besonderer Aufmerksamkeit auf die effektive Beteiligung der Laien in der Unterscheidung und beim Treffen von Entscheidungen, unter Hervorhebung der Teilnahme von Frauen (Nr. 92). Abgesehen von „Versammlungen und Pastoralräten in allen kirchlichen Bereichen“, „Koordinierungsteams“ und die „den Laien anvertrauten Ministerien“, müssen die „Räume für die Beteiligung der Laien gestärkt und erweitert werden, sei es bei Konsultationen oder Entscheidungen im Leben und in der Sendung der Kirche“ (Nr. 94). Für die Kirche Amazoniens ist es dringlich, dass Priesterämter für Männer und Frauen in gerechter Form gefördert und verliehen werden“. … „Es ist die Kirche von getauften Männern und Frauen, die wir stärken müssen, indem wir die Amtsausübung und vor allem das Bewusstsein der Würde der Taufe fördern müssen.“(Nr. 95).
Die praktischen Maßnahmen zur Umsetzung dieser Erweiterung sind weitreichend.
Eine davon besteht darin, „angesichts das Fehlen von Priestern in den Gemeinden, die Ausübung der Seelsorge einer Person anzuvertrauen, die nicht mit dem Priestercharakter bekleidet ist, die aber der Gemeinde angehört.“ Um „Personalismen“ zu vermeiden, „muss dieses Amt im Rotationsprinzip ausgeübt werden“, was nicht daran hindert zu empfehlen, dass der Bischof sie mit einem offiziellen Mandat durch eine rituelle Handlung ausstattet. Um den Schein zu wahren, behält der Priester weiterhin die Macht und die Befugnis des Pfarrers als Verantwortlicher der Gemeinde“ (Nr. 96).
Eine noch revolutionärere praktische Maßnahme ist, dass, da die „Mutter Erde ein weibliches Gesicht hat“ und Frauen mit ihrer Sensibilität „zur kirchlichen Synodalität beitragen müssen“ (Nr. 101); verlangt wird, dass „man den eingerichteten Dienst der Frau als Gemeindeleiterin schafft“ und dass sie in die Lage versetzt werden, „die Ministerien (AdR: Weihen) des Lektorats und des Akolythen zu erhalten, die unter anderem weiterentwickelt werden sollen“ (Nr. 102). Letztere sollten vorläufig eingerichtet werden, da sie die Möglichkeit eines weiblichen Diakonats (Nr. 103) weiter prüfen möchten.
Schließlich wird im Namen der Verschiedenartigkeit der Disziplinen in der Kirche vorgeschlagen, „als Priester geeignete und anerkannte Männer der Gemeinschaft zu weihen, die in der Lage sind, eine legitimierte und stabile Familie zu haben“, um „das Wort zu predigen und die Sakramente zu feiern“. (Nr. 111).
Dieser Vorschlag fällt mit dem Priestertum „zu niedrigen Kosten“ zusammen, das sich auf eine Gemeinde beschränkt und von Bischof Fritz Löbinger, emeritierter Bischof von Aliwal (Südafrika), vorgeschlagen wurde. Aber alle bisherigen Vorschläge passen wie angegossen in die Ekklesiologie des liberationistischen Ex-Mönchs Leonardo Boff. Das werden wir als nächstes sehen.
Man beachte, dass das Schlussdokument absolut nichts über den ontologischen Unterschied zwischen dem Priestertum des geweihten Klerus und dem universellen Priestertum der Gläubigen sagt, und noch mehr darüber, dass das erste durch das Auflegen von Händen aus dem Priestertum Christi stammt, zu Wem es ontologisch konfiguriert ist, für den, der es empfängt. Stattdessen besteht das Dokument auf „eine Kirche, die ganz Ministerial ist“ (Nr. 93), auf der „Ministerialität von allen“ (Nr. 92), auf der „Vielfalt der Ministerien, Charismen und Dienste“ (Nr. 87), auf die notwendige „Ergänzung von Charismen und Diensten“ (Nr. 91) und auf die Notwendigkeit, den Klerikalismus zu überwinden (Nr. 90).
Die „synodale“ Auffassung des Schlussdokuments von der Kirche entspricht im Wesentlichen der von Leonardo Boff entworfenen „Neuerfindung der Kirche“. Für den von der Kongregation für die Glaubenslehre sanktionierten Ex-Mönch hat die Praxis der Christlichen Basisgemeinden (CBG) eine Kirche abgelöst, die „gemäß der Achse Christus-Kirche, innerhalb einer rechtlichen Vision“ entworfen wurde, in der „Christus die ganze Macht auf die Zwölf überträgt und diese auf ihre Nachfolger“ und die Gemeinden „in Herrschenden und Beherrschten, Zelebranten und Assistenten, Produzenten und Konsumenten von Sakramenten einteilt“. Innerhalb der CBGs „dominiert daher die Rotation von Koordinations- und Animationsrollen, wobei Macht eine Funktion der Gemeinde und nicht einer Person ist; was abgelehnt wird, ist nicht die Macht als solche, sondern ihr Monopol, was eine Enteignung zum Wohle einer Elite bedeutet.“ [4] Das Ergebnis ist, dass „die gesamte Gemeinde ministeriell ist, nicht nur einige Mitglieder.“ [5] Hier sind, graphisch dargestellt, die folgenden Bilder der traditionellen Ekklesiologie (links) und der CBG-Ekklesiologie (rechts): [6]


Um die Dinge klar und deutlich zu machen, betont Boff, dass in der zweiten Darstellung „die Wirklichkeit des Gottesvolkes als erste Instanz und die Organisation als zweite, die aus der ersten und zu ihren Diensten abgeleitet ist, auftaucht. Die Kraft Christi (exousia) ist nicht nur in einigen Gliedern, sondern im gesamten Volk Gottes. Diese Kraft Christi ist nach bestimmten Funktionen diversifiziert, schließt aber niemanden aus, weil das dominierende Datum eine fundamentale Gleichheit aller ist“. Und erst in einem zweiten Moment „entstehen Unterschiede und Hierarchien“. [7] Es entsteht zum Beispiel „ein spezifisches Charisma mit der Funktion, das Prinzip der Einheit aller Charismen zu sein“, aber „es ist ein Charisma, das nicht außerhalb, sondern innerhalb der Gemeinde, nicht über die Gemeinde, sondern zum Wohle der Gemeinde“ ist. [8] Grafisch dargestellt ergibt sich das folgende Schema, das die Tatsache hervorhebt, dass „alle Dienste innerhalb der Gemeinde und für die Gemeinde entstehen“: [9]

Bekanntlich warf der damalige Kardinal Ratzinger Boff im Schriftwechsel zwischen dem brasilianischen Befreiungstheologen und der Kongregation für die Glaubenslehre vor, „ein neues Kirchenmodell vorzuschlagen, in dem Macht ohne theologische Privilegien als reiner Dienst begriffen wird, als reiner artikulierter Dienst nach den Bedürfnissen des Volkes, der Gemeinde“, unter Umständen, in denen „die diesbezüglich auch vom Zweiten Vatikanischen Konzil klar bestätigte traditionelle Lehre der Kirche unter anderem zwei Grundwahrheiten voraussetzt: 1) der Aufbau der Kirche ist hierarchisch nach göttlicher Einrichtung; 2) in der Kirche gibt es einen hierarchischen Dienst, der im Wesentlichen und ausschließlich mit dem Sakrament der Weihe verbunden ist.“ [10]
Bereits zuvor und auf der Grundlage eines Pastoralplans der Erzdiözese Kinshasa, der die sogenannten Bakambi einführte, d.h. Laien, die für die Seelsorge einer Gemeinde unter der theoretischen Verantwortung eines Priesters mit der Funktion eines Pfarrers verantwortlich sind (etwas gemäßigter als im Schlussdokument der Synode vorgesehen, weil in Kinshasa diese ständige Position Männern vorbehalten war, während in der Synode ein rotierendes Amt vorgeschlagen wird, gleichermaßen für Frauen offen stehen soll). In einer Audienz für eine Gruppe von Bischöfen aus Zaire, die zum ad limina Besuch gekommen waren, erklärte Papst Johannes Paul II:
„Wir müssen entschieden den Gedanken ablehnen, dass alle Mitglieder der christlichen Gemeinden vor den Ämtern und Sakramenten die gleichen Verantwortungen und Probleme haben. Seit der apostolischen Zeit erscheint die Kirche als (AdR: hierarchisch) strukturiert; neben den Gläubigen gibt es „Apostel“, die „viri apostolici“, mit ihren Nachfolgern den Bischöfen, Priestern, Diakone. … In bestimmten Fällen war das Verständnis des vom Zweiten Vatikanischen Konzil in Erinnerung gebrachten „Sensus Fidelium“ missbräuchlich gehandhabt worden, das Gleiche ist auch beim (Verständnis des) gemeinsamen Priestertum der Gläubigen der Fall. Einige Theologen haben hastig versucht, die Dienstämter umzugestalten. Aber wer sieht das nicht? Ein Minister, der von der Gemeinde oder, wie man manchmal sagt, von der Basis ernannt wird, kann nicht der legitime Mitarbeiter von Bischöfen und Priestern sein. Er ist nicht mit der ehrwürdigen apostolischen Tradition verbunden, die von uns bis zu den Zwölfen und dann bis zum Herrn das historische Fortbestehen der Handauflegung für die Kommunikation des Geistes Christi kennzeichnet.“ [11]
Einige Jahre später bekräftigte die von den Kardinälen, die für nicht weniger als acht römische Dikasterien verantwortlich waren, unterzeichnete Anweisung zu bestimmten Fragen der Zusammenarbeit der nicht geweihten Gläubigen im Priesterministerium die traditionelle Lehre: „Die Ausübung des Munus Docendi, sanctificandi et regendi durch den geweihten Priester bildet das Wesen des pastoralen Dienstes, und dass eine Person, nur aufgrund einer Aufgabe, kein Priester wird, sondern nur durch die sakramentale Weihe.“ [12]
Und in den praktischen Bestimmungen heißt es im Dokument: „Es ist für die nicht geweihten Gläubigen rechtswidrig, Titel wie Pastor Kaplan, Koordinator, Moderator oder ähnliche anzunehmen, die ihre Rolle und die des Pastors, der immer Bischof oder Priester ist, verwirren können“ [13]
Das Priestertum in das Meer der Laien-„Ministerien“ einzutauchen und die ordinierten Minister zu entklerikalisieren, um die verheirateten Männer, die einen Beruf ausüben, zum Priestertum zu erheben, wie die Synode vorschlägt, ist ein kolossaler Schritt, um die hierarchische Struktur der Kirche zu zerstören.
Kurz gesagt, die „Synodalität“, die das Schlussdokument vorschlägt, kann nur theologisch auf der Lehre beruhen, die von der sogenannten „Synode von Pistoia“ formuliert wurde, die Pius VI. als „Konziliabulum“ betrachtete und als ketzerisch verurteilte: das heißt, die These wonach Jesus Christus seine dreifache priesterliche, richterliche und pastorale Gewalt nicht direkt an die Apostel, sondern an die gesamte Kirche weitergegeben hat, und folglich die Charismen und Dienste, die die Gemeinden brauchen, aus den Gemeinden selbst entspringen, von denen die Minister die Gewalt bekommen, diese Gaben auszuüben. [14] Entweder das oder die aktualisierte Version des ehemaligen Franziskaners, der vom Heiligen Stuhl verurteilt wurde.
In jedem Fall, wenn dies das Pontifikat der Rehabilitationen ist, könnte Papst Franziskus eventuell Leonardo Boff begnadigen, indem er in einem bevorstehenden Konsistorium ihm den Kardinalshut verleiht.

Anmerkungen
[1] Orbis Books, Jan. 1, 1986.
[2] S. 38.
[3] S. 39.
[4] S. 65.
[5] S. 66.
[6] S. 40.
[7] SS. 40-41.
[8] S. 43.
[9] S. 44.
[10] Cf. L. Boff, Igreja: carisma e poder, Editora Ática, São Paulo, 1994 edition, including the documents relating to the polemics with the Vatican, pp. 274-275.
[11] http://w2.vatican.va/content/john-paul-ii/it/speeches/1983/april/documents/hf_jp-ii_spe_19830430_zaire-ad-limina.html
[12] N 2,
http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cclergy/documents/rc_con_interdic_doc_15081997_en.html
[13] Art. 1 § 3.
[14] Pistoia’s thesis was condemned by Pope Pius VI in the bull Auctorem Fidei, with the following words: “The proposition which states ‘that power has been given by God to the Church, that it might be communicated to the pastors who are its ministers for the salvation of souls’; if thus understood that the power of ecclesiastical ministry and of rule is derived from the community of the faithful to the pastors,—heretical.” (cf. Denz./Hün. 2602).

Übersetzt aus dem Englischen Original mit Hilfe von Google-Übersetzer in
https://panamazonsynodwatch.info/feature/pan-amazon-or-pistoia-synod/
vom 30. Oktober 2019
© Nachdruck der deutschen Fassung ist mit Quellenangabe gestattet.
In signierten Artikeln veröffentlichte Meinungen und Konzepte liegen in der alleinigen Verantwortung der Autoren.

Montag, 11. November 2019

Zwei Synoden: eine in Amazonien, eine in Deutschland



Juan Antonio Montes
Kardinal Walter Brandmüller

Es beginnen zwei Synoden, die schwerwiegende Folgen für die Einheit der Kirche haben werden.
Die erste heißt „Amazonas-Synode“, es ist aber allgemein bekannt, dass Organisation, Finanzierung und Teilnehmer größtenteils aus der deutschen Welt stammen.
Die andere „Synode“ beginnt am ersten Adventssonntag, dem 1. Dezember. Sie wird in Deutschland stattfinden und das Episkopat dieser Nation zusammen mit rund 400 Laien versammeln, die die Lehre und die Seelsorge der Kirche überprüfen werden.
Beide Synoden haben einen schlechten Start angelegt.
Die Organisatoren der Amazonas-Synode präsentierten das Instrumentum Laboris (IL), ein Dokument, das von Kardinälen und Bischöfen heftig kritisiert wurde. Kardinal Brandmüller ging so weit zu sagen, dass das Dokument „ketzerisch und abtrünnig“ sei, weil es den Glauben an Jesus Christus aufhebt. Kardinal Müller, ehemaliger Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, war nicht weniger hart.
Andere Kardinäle und Bischöfe, wie Raymond Kardinal Burke, ehemaliger Präfekt des Obersten Gerichtshofs der Apostolischen Signatur, und der Weihbischof von Astana, Athanasius Schneider, forderten die Gläubigen auf, während der Synode einen Tag des Fastens und Gebets zu begehen, um die Annahme von IL-vorgeschlagenen Maßnahmen zu verhindern.
Die Synodenorganisatoren behaupten ihrerseits, dass das IL ein Dokument ist, das von der Stimme der amazonischen Völker selbst ausgeht.
Teilnehmer der IPCO Karawane in Amazonien

Um herauszufinden, was die amazonischen Völker darüber sagen, organisierte das Institut Plinio Corrêa de Oliveira (IPCO - Brasilien) eine Karawane mit 45 Freiwilligen, die 20 Tage lang die Staaten des Amazonas-Beckens bereisten. Sie sammelten mehr als 22.000 Unterschriften und baten den Heiligen Vater genau nach dem Gegenteil dessen, was das IL behauptet: echte katholische Lehre, das Recht der Indianer, am materiellen Fortschritt teilzunehmen und von den heidnischen Kulten ihrer Vorfahren abzulassen. Die Petition wurde am vergangenen Freitag (4.10.2019) den Synodenvätern in Rom zugestellt.
IPCO-Forum in Rom: Prof. Roberto de Mattei
Am Samstag, dem 5. Oktober, veranstaltete das IPCO in Rom eine Konferenz über die potenziellen Gefahren, die von dieser Synode ausgehen werden. Anwesend waren die Kardinäle Burke und Brandmüller sowie hochrangige akademische und wissenschaftliche Dozenten.
Die beiden Positionen könnten unterschiedlicher nicht sein, werden aber auf der Synode nicht gleichberechtigt vertreten sein. Fast alle, die Rom zur Diskussion des IL aufruft, sind Experten der sogenannten „indigenen Theologie“.
„Indigene Theologie“ ist nichts anderes als eine wiederaufbereitete Version der alten Befreiungstheologie und wendet dieselbe Hermeneutik des Klassenkampfs an, indem sie Kolonisatoren und Evangelisierer gegen die Völker des Amazonas aufstellt, die das IL als ideales Modell für ein integrales ökologisches Leben darstellt, das sie „Gutes Leben“ nennt.
Nach der „indigenen Theologie“ sind die Indianer nicht diejenigen, die zur Kirche konvertieren müssen, sondern die Missionare müssen zu ihrem „weisen“ System des Respekts für die Umwelt und zur „integralen Ökologie“ konvertieren. Kein Wunder, dass im IL das Wort „Bekehrung“ 34 Mal vorkommt, immer in diesem Sinne.
*  *  *
Die umstrittene Gruppe der Laien, das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), wird ihrerseits den geplanten Synodenprozess überprüfen, der kürzlich von den deutschen Bischöfen, nicht aber vom Vatikan genehmigt wurde.
„Die Führer des ZdK haben offen darauf bestanden, das Zölibat der Priester zu beenden, die Ordination von Diakoninen und schließlich Priesterinnen einzurichten und gleichgeschlechtliche Paare in Kirchen zu segnen. Synodenarbeitsgruppen oder Foren haben ihre Arbeit bereits aufgenommen“, berichtet die Presseagentur ACI.
Trotz der ständigen Forderung Roms, diese „sui generis“-Synode, wie sie selbst genannt wird, nicht abzuhalten, haben die deutschen Bischöfe (mit einigen ehrenwerten Ausnahmen) solche Aufrufe ignoriert und es vorgezogen, ihren eigenen Weg zu gehen.
Beide Synoden am Amazonas und in Deutschland können die Einheit der Kirche ernsthaft gefährden. Die Amazonas-Synode wird dies tun, wenn sie die vorchristliche, indigene Armuts-„Offenbarung“ als Vorbild für die gesamte Kirche aufnimmt. Die deutsche Synode wird es auch tun, wenn sie die Ordination von Frauen und den Segen gleichgeschlechtlicher Paare billigt. Wie bereits angekündigt, könnten beide dem priesterlichen Zölibat ein Ende setzen.
Die Einheit der Kirche basiert auf der Wahrheit des Glaubens. Es ist das Mandat, das Unser Herr dem ersten Papst, dem heiligen Petrus, erteilt hat: „Bestätige sie im Glauben.“ Wenn nun der Glaube den einheimischen, heidnischen Aberglauben gleichgestellt würde oder das Verhalten der Sodomiten akzeptiert würde, würde der Glaube nicht länger das Fundament der Einheit sein, sondern auf der bloßen Autorität der Synodenväter beruhen und ipso facto aufhören, katholisch zu sein und die Gläubigen zu binden.
*  *  *
Dies sind Zeiten der Glaubenskrise, weshalb wir mit besonderer Hingabe auf die Jungfrau von Fatima zurückgreifen müssen. Während sie die Zeiten vorhersagte, die wir durchmachen, versicherte sie uns in ihren Erscheinungen ihren endgültigen Triumph: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.“


Übersetzt aus dem Englischen mit Hilfe von Google-Übersetzer in
vom 4. November 2019
© Nachdruck der deutschen Fassung ist mit Quellenangabe gestattet.
In signierten Artikeln veröffentlichte Meinungen und Konzepte liegen in der alleinigen Verantwortung der Autoren.

Johannes Paul II. über Missionare in Brasilien


Johannes Paul II.:
Die alten Missionare sind Gestern und Heute
ein tragendes und immerwährendes Beispiel




Apostolische Reise nach Brasilien von Papst Johannes Paul II. vom 12. bis 21. Oktober 1991

Ansprache des Heiligen Vaters
beim Treffen mit Vertretern der 
indigenen Gemeinschaften Brasiliens
Cuiabá, am 16. Oktober 1991

(Die letzten zwei Absätze von Nummer 4:)
Diese Missionare - Franziskaner, Kapuziner, Salesianer, Jesuiten, Dominikaner, Karmeliter, Benediktiner und viele andere - sind ein leuchtendes und beständiges Beispiel von gestern und heute. Ich kann die große Trauer nicht leugnen, die ich empfinde, als ich erfuhr, dass einige, einschließlich solche die diese Missionare als ihre Vorbilder ansehen sollten, versucht haben, sie mit einer eher politischen und ideologischen als religiösen Verzerrungen der Geschichte der Evangelisierung in Brasilien zu verunglimpfen.
Vor elf Jahren sagte ich in Manaus: „Ich knie nieder
… vor jedem dieser Missionare, Männer wie wir mit Fehlern und Schwächen, die jedoch durch das Zeugnis ihrer völligen Selbsthingabe für Missionen verherrlicht wurden.“ (Predigt in Manaus, 7. Juli, 11) 1980). Heute wiederholt der Papst, der Nachfolger des Petrus, geistlich dieselben Worte und Gesten als Zeichen der Liebe und Sühne.
Quelle: (http://w2.vatican.va/content/john-paul-ii/pt/speeches/1991/october/documents/hf_jp-ii_spe_19911016_pop-indigene.html)

Übersetzt aus dem Englischen mit Hilfe von Google-Übersetzer in
https://panamazonsynodwatch.info/articles/revolution-in-the-church/john-paul-ii-the-old-missionaries-are-a-bright-and-perennial-example-yesterday-and-today/
vom 31.10.2019
© Nachdruck der deutschen Fassung ist mit Quellenangabe gestattet.

Mittwoch, 6. November 2019

Bitte an die Synodenväter:



Das Institut Plinio Corrêa de Oliveira (IPCO) in São Paulo, Brasilien, startete im Frühjahr 2019 eine gewaltige Unterschriftensammlung für ein an die Synodenväter gerichtetes Dokument. Die Unterschriftensammlung wurde durchgeführt im Amazonasgebiet von Brasilien, Kolumbien und Perú. Es kamen 20 Tausend Unterschriften zusammen.

Für ein gedeihendes und christliches Amazonien,
Nicht für einen riesigen „grünen Slum“,
der in Stammes-Ghettos aufgeteilt ist

UNTER BERÜCKSICHTIGUNG, dass die Sonderversammlung der Synode für die gesamte Amazonasregion im kommenden Oktober in Rom stattfinden wird;
IN DER ERWÄGUNG, dass diese Synode „neue Wege für die Kirche und für eine ganzheitliche Ökologie“ in dieser Region suchen soll,

NEHMEN DIE UNTERZEICHNETEN DIE GELEGENHEIT WAHR, UM:
1. GOTT ZU DANKEN für die menschlichen und natürlichen Reichtümer, die Er der Amazonasregion schenkte, für die Missionare, die die Frohe Botschaft Jesu Christi brachten, um die Region von abscheulichen Irrtümern und Praktiken zu befreien, sowie für das zivilisatorische Unternehmen der Kolonisatoren, die die Vorteile des Fortschritts mit sich brachten;
2. WIR VERWERFEN mit Nachdruck die neo-heidnischen Ideologien, die im Namen eines falsch dargestellten Konzepts des Respekts vor der Natur und apokalyptischer Hypothesen, die jeder wissenschaftlicher Grundlage entbehren, dem göttlichen Auftrag widersprechen: „Seid fruchtbar und mehret euch, füllet die Erde und macht sie euch untertan“ (Gen 1,28);
3. WIR VERWERFEN die kommuno-tribalistische Utopie, durch die eine Minderheit neomarxistischer Anthropologen und Befreiungstheologen versucht, unsere indigenen Brüder in der Unterentwicklung zu belassen, indem sie sie in ein ethnisch-kulturelles Ghetto (wahre „menschliche Zoos“) einschränken, das ihnen die Vorteile des nationalen Zusammenlebens und der Zivilisation entzieht, wie Plinio Corrêa de Oliveira prophetisch vor 40 Jahren angezeigt hat.
4. WIR VERWERFEN den Klassen- und Rassenkampf, der durch eine trügerische Auslegung der Geschichte gefördert wird, sowie die Verschärfung von Agrar- und Umweltkonflikten in den Bereichen der Landwirtschaft, der Rohstoffgewinnung und des Holzschlags.
5. WIR ÜBERBRINGEN den Synodenvätern einen Schrei der Angst angesichts der Gefahr, dass Amazonien sich in einen riesigen „grünen Slum“ verwandeln könnte, mit riesigen, unbesetzten Flächen, die von wenigen und bedürftigen indigenen Bevölkerungsgruppen bewohnt werden, wie es nach der Vertreibung der Bauern aus dem Reservat Raposa Serra do Sol in Roraima - Brasilien geschah.
6. WIR DENUNZIEREN die NGOs und internationale Aktivisten im Dienste falscher Interessen, die darauf abzielen, 200 Millionen Hektar der Pan-Amazonas-Region zu internationalisieren, was die Souveränität von 9 Ländern untergraben wird und unsere Bestürzung auszudrücken gegenüber der Tatsache, dass ein Prälat des Heiligen Stuhls, Erzbischof Marcelo Sánchez Sorondo, den radikalen Aktivisten Martin von Hildebrand aufgenommen hat, um mit ihm das Projekt „Anaconda Korridor“ (oder „Triple A“) zu besprechen, das die besagte Internationalisierung zum Ziel hat, was ein inakzeptabler Angriff auf neun nationale Souveränitäten bedeuten würde;
7. WIR SOLIDARISIEREN uns mit dem Beschluss der nationalen Behörden, die Integrität des Territoriums und die Programme der vollständigen Integration unserer indigenen Brüder in die große nationale Familie zu verteidigen, um ihre menschlichen Rechte und Würde besser zu gewährleisten.
8. WIR FLEHEN zu Unserer Lieben Frau von Aparecida, Königin und Patronin Brasiliens, sie möge die katholische Einheit unseres Landes und seine große Berufung für die Zukunft bewahren.

Aus dem Portugiesischen übersetzt mit Hilfe von Google-Übersetzer in
© Nachdruck der deutschen Fassung ist mit Quellenangabe gestattet.

Stellungnahme des IPCO zum Schlussbericht der Amazonassynode




Synodennväter verachten die 
Forderungen amazonischer Katholiken

Journalist Nelson Ramos Barretto überreicht im
Auftrag des IPCO die Unterschriften zur Petition
an die Synodenväter dem Sekretariat der Synode
in Rom
Am 4. Oktober, dem Vorabend der Eröffnung der Sonderversammlung der Bischofssynode für das gesamte Amazonasgebiet, überreichten Vertreter des Instituts Plinio Corrêa de Oliveira (IPCO) – São Paulo. Brasilien - dem Synodensekretariat offiziell eine „Petition an die Synodenväter für ein christliches und gedeihliches Amazonien (statt eines riesigen, grünen Slums, der in Stammesghettos unterteilt ist)“.
Das Dokument wurde von mehr als 20.000 Einwohnern des brasilianischen, ecuadorianischen und peruanischen Amazonas unterzeichnet, deren Unterschriften junge IPCO-Freiwillige während ihrer Schulferien in den Straßen der wichtigsten Städte der Amazonasländer in öffentlichen Kampagnen gesammelt haben.
Das Schlussdokument (SD) der Synodenversammlung behandelte keine der Bitten und Forderungen, die die Amazonasbevölkerung respektvoll gestellt hatte. Stattdessen wurden die Behauptungen internationaler Gruppen zur Förderung der Umweltpsychose und einer Minderheit indigener Militanter, die vom Pan-Amazon Ecclesial Network / Red Eclesial Panamazonica (REPAM) nach Rom gebracht wurden, berücksichtigt.
In Anerkennung des Einflusses dieser ideologischen Öffentlichkeitslobby begrüßen die Synodenväter bereits im ersten Absatz des Abschlussdokuments die „bemerkenswerte Präsenz von Menschen aus der Amazonaswelt, die verschiedene Unterstützungsaktionen organisiert haben“ und die „massive Präsenz der internationalen Medien“ (SD Nr. 1).
Während die Unterzeichner der IPCO-Petition die Synode aufforderten, „Gott für die Evangelisierung der Missionare und das zivilisatorische Handeln der Kolonialherren zu danken, die die Vorteile des Fortschritts gebracht haben“ (Petition Nr. 1), prangerten die Synodenväter „die militärische, politische und kulturelle Kolonisierung“ an, die durch „Gier und Ehrgeiz der Eroberer motiviert war“ (SD Nr. 15), bezeichneten „den Einfluss der westlichen Zivilisation“ als negativ (SD Nr. 14), und noch schlimmer, gaben an, „die Verkündigung Christi oft in Zusammenarbeit mit Mächten, die die Ressourcen ausbeuteten und die Bevölkerung unterdrückten“ durchführten (SD Nr. 15). All dies widerspricht der historischen Wahrheit und ist eine Beleidigung für die heldenhaften Missionare, die eines des größten Missionsepos seit der Gründung der Heiligen Mutter Kirche vollbracht haben.
Darüber hinaus haben die Synodenväter praktisch auf die Bekehrung der noch heidnischen Ureinwohner verzichtet, indem sie erklärt haben, dass „ein ökumenischer, interreligiöser und interkultureller Dialog als unverzichtbarer Weg der Evangelisierung angenommen werden muss“ (SD Nr. 24) und dass die Kirche eine „kulturelle Bekehrung“ durchlaufen muss“ und sich auf die Verkündigung der Guten Nachricht darauf beschränken muss, „anwesend zu sein, die Werte der Einheimischen zu achten und anzuerkennen, Inkulturation und Interkulturalität zu leben und zu praktizieren“ (SD Nr. 41). Die Synodenväter geben ihre traditionelle Mission kategorisch auf: „Wir lehnen eine Evangelisierung im Kolonialstil ab. Die Verkündigung der Frohen Botschaft von Jesus setzt voraus, dass die Samen des Wortes, die bereits in den Kulturen vorhanden sind, erkannt werden. Die Evangelisierung, die wir heute für den Amazonas vorschlagen, ist die inkulturierte Verkündigung, die interkulturelle Prozesse auslöst“ (SD Nr. 55).
Anstatt den „Schmerzensschrei der Menschen zu hören angesichts der Gefahr, dass der Amazonas in einen unermesslichen grünen Slum verwandelt wird“ (Petition 5), mischten sich die Synodenväter unpassenderweise in wissenschaftliche Angelegenheiten ein, für die sie kein göttliches Mandat oder fachliche Kompetenz haben (ein offensichtliches Zeichen von „Klerikalismus“). Dementsprechend erklärten sie fälschlicherweise, dass die Entwaldung „fast 17% des gesamten Amazonaswaldes betrifft und das Überleben des gesamten Ökosystems gefährdet“ (SD Nr. 11); dass „die Amazonasregion für die Verteilung der Niederschläge in den Regionen Südamerikas von wesentlicher Bedeutung ist“ (SD Nr. 6) und dass „die Entwicklung einer Energiepolitik, die die Kohlendioxidemissionen (CO2) und andere klimawandelbedingte Gase drastisch reduziert, dringend benötigt wird“ (SD Nr. 77).
Darüber hinaus beschreibt das Abschlussdokument eine vermeintliche „dramatische Zerstörungssituation, die den Amazonas betrifft“, dessen Dschungel angeblich sich „in rasender Geschwindigkeit in den Tod“ befindet, was zum „Verschwinden des Territoriums und seiner Bewohner, insbesondere der indigenen Völker“ führen wird (SD Nr. 2). Es sei angeblich das Ergebnis der „Aneignung und Privatisierung von Naturgütern“ und den sogenannten „nicht nachhaltigen Megaprojekten“, wie „Elektrizitäts-Wasserkraftwerke, Konzessionen zur Waldrodung, Monokulturen, Straßen, Wasserstraßen, Eisenbahnen sowie Bergbau- und Ölprojekten“ (SD Nr 10), die sich aus dem aktuellen „Wirtschaftsmodell der räuberischen und ökozidalen Entwicklung“ (SD Nr. 46) und dem „räuberischen Extraktivismus, der eine logische Folge der Habgier des vorherrschenden technokratischen Paradigmas ist.“ (SD Nr. 67)
Die Synodenväter halten für notwendig eine „individuelle und gemeinschaftliche ökologische Umkehr, die eine integrale Ökologie gewährleistet“ (SD Nr. 73), indem wir ein „einfaches und nüchternes Leben“ übernehmen (FD Nr. 17) und eine „Änderung unserer Ernährungsgewohnheiten (Übermaß an Verzehr von Fleisch und Fisch/Schalentieren) in eine nüchternere Lebensweise“ einleiten (FD Nr. 84).
Anstatt die „neo-heidnischen Ideologien strikt abzulehnen“, die „ein verzerrtes Konzept des Respekts vor der Natur“ verbreiten (Petition Nr. 2), bekräftigt das Schlussdokument der Synode die Notwendigkeit, „Flüsse und Wälder, die heilige Räume sind, als Quellen des Lebens und der Weisheit zu erhalten“ (FD Nr. 80) und dass sich das Leben der amazonischen Gemeinschaften „in dem Glauben und den Riten widerspiegelt, die das Handeln der vielbenannten göttlichen Geister mit und auf dem Territorium mit und in Bezug auf die Natur betreffen.“ (SD Nr. 14). Ebenso wird das „gute Leben“ indigener Völker (sic!) durch eine Existenz charakterisiert, dass sie „in Harmonie mit sich selbst, mit der Natur, mit den Menschen und mit dem höchsten Wesen“ stehen, da „es eine Interkommunikation zwischen dem gesamten Kosmos gibt, wo es  weder Ausschließer noch Ausgeschlossene gibt. … Ein solches Verständnis des Lebens ist gekennzeichnet durch die Verbindung und Harmonie der Beziehungen zwischen Wasser, Territorium und Natur, Gemeinschaftsleben und -Kultur, Gott und den verschiedenen spirituellen Kräften“ (SD Nr. 19).
Anstatt „die kommunistisch-tribalistische Utopie“ der Befreiungstheologie (Petition Nr. 3) abzulehnen, erklärten die Synodenväter, dass „die indianische Theologie, die Theologie mit amazonischem Gesicht und Volksfrömmigkeit bereits Reichtümer der indigenen Welt, ihrer Kultur und Spiritualität sind“  (SD Nr. 54) und dass „Ökotheologie, Schöpfungstheologie, indigene Theologien und ökologische Spiritualität“ in die akademischen Lehrpläne der Priesterausbildung mit amazonischem Gesicht aufgenommen werden müssen (SD Nr. 108).
Das IPCO beklagt die Tatsache, dass die Synodenväter, anstatt ihre Seelen für die letzte Bitte der Petition zu öffnen - dass die Heilige Jungfrau die katholische Einheit und die Berufung der amazonischen Nationen wahren möge -, unter Einfluss unternatürlicher Dünste geantwortet haben, die von der Pachamama-Figur in der Synodenhalle ausströmten und die in Götzenzeremonien in den vatikanischen Gärten und in der Kirche Santa Maria in Transpontina verehrt wurde. Da sie keine klare Erklärung abgegeben haben, um dieses beispiellose Ereignis zu bedauern, haben sie auch den tiefgreifenden Schock ignoriert, den Gläubige in der ganzen Welt verspürt haben.
Das IPCO hofft, dass Papst Franziskus in der angekündigten post-synodalen Apostolischen Ermahnung die oben angeführten Fehler und die ekklesiologische Revolution ablehnen wird, die das Schlussdokument mit seinen Vorschlägen befürwortet: offizielle, breite und rotierende kirchliche Dienste Laien beider Geschlechter zu gewähren, Frauen die Lektoren- und Acolyteendienste zu öffnen, und die Priesterweihe von verheirateten Gemeindeleitern zu autorisieren.
São Paulo, am 30. Oktober 2019
Institut Plino Corrêa de Oliveira

Die Deutsche Gesellschaft zur Verteidigung von Tradition, Familie und Eigentum (TFP) schließt sich mit dem Institut Plinio Correa de Oliveira und ähnlichen Schwesterorganisationen weltweit zusammen, um die Ergebnisse der Pan-Amazonas-Synode zu bedauern, die eine ekklesiologische Revolution innerhalb der Kirche darstellen. Die obigen Beobachtungen unterstreichen unsere Bedenken und die zahlloser Katholiken in Europa, der Amazonasregion und der Welt.


Übersetzung aus dem Englischen mit Hilfe von Google-Übersetzer in
vom 03.11.2019
© Nachdruck der deutschen Fassung ist mit Quellenangabe gestattet.

Bitte an die Synodenväter:


Die Kirche im Amazonas muss das 
Heilige Antlitz unseres Herrn widerspiegeln!
16. September 2019

Hochwürdigste Exzellenzen,
Wir, die Unterzeichneten, vereinen unsere Stimmen mit denen der mehr als 20.000 Einwohner Amazoniens, die von der Karawane junger Freiwilliger des Instituts Plinio Corrêa de Oliveira (IPCO) und von Schwesterverbänden besucht wurden, die ihre Dankbarkeit den Missionaren zum Ausdruck brachten, die das Evangelium Jesu Christi und die Vorzüge der Zivilisation in die entlegensten Regionen getragen haben, und ein christliches und blühendes Amazonien wollen, und nicht einen riesigen grünen Slum, der in ethnisch-kulturelle Ghettos aufgeteilt ist, wie es von den postmarxistischen Anthropologen und Befreiungstheologen geträumt wird.
Wir schließen uns den Stimmen unserer Brüder aus Amazonien an, die aus Liebe zu diesem Land des Heiligen Kreuzes sich immer mehr in die große Familie des brasilianischen Vaterlandes integrieren wollen, und die Pläne zur Internationalisierung des Amazonas unter dem Vorwand es sei ein ökologisches Erbe der Menschheit, schlichtweg ablehnen.
Wir vereinigen auch unsere Stimmen mit denen der Hohen Prälaten, die die Häresien in den Vorbereitungsdokumenten der nächsten Pan-Amazonassynode sowie die Aufforderung zum Abfall vom katholischen Glauben und die Rückkehr zum Heidentum im Namen des interkulturellen Dialogs angeprangert haben.
Wir bitten die Synode, die traditionelle Disziplin der lateinisch-katholischen Kirche zu ratifizieren, die das Priestertum zölibatären Männern vorbehält, als ein Bild des lebendigen Herrn Jesus Christus, in dessen Namen sie das Heilige Messopfer darbringen und die Sakramente spenden.
Möge Unsere Liebe Frau von Aparecida, Königin und Schutzpatronin Brasiliens, Sie erleuchten, damit durch die Förderung der Evangelisierung nach dem Vorbild der großen Missionare der Vergangenheit, wie zum Beispiel des hl. Josef von Anchieta, des hl. Louis Beltran, des hl. Franz von Solano, des hl. Toribio de Mogrovejo, des hl. Petrus Claver und so vieler anderer, das Antlitz der Kirche in Amazonien gereinigt werde, um das heilige Antlitz unseres Erlösers widerzuspiegeln, und nicht das, was von sehr mediatisierten indigenen Führern deformiert wurde, und eine winzige Minderheit darstellt, die die christliche Zivilisation ablehnt.

Den Wortlaut der Petition an die Synode lesen Sie HIER

Übersetzung aus dem Portugiesischen mit Hilfe von Google-Übersetzer in
vom 16. September 2019
© Nachdruck der deutschen Fassung ist mit Quellenangabe gestattet.

Freitag, 1. November 2019

Die italienische Sektion von Missio veröffentlichte Gebet an Pachamama




Missio, die Pastoralabteilung der italienischen Bischofskonferenz, veröffentlichte ein Gebet an Pachamama, in einer Zeitschrift im April 2019, das der Sonderversammlung der Bischofssynode für die gesamte Amazonasregion gewidmet war.
Das Gebet auf Seite 17, das als „Gebet der Inka-Völker zur Mutter Erde“ bezeichnet wird, lautet:


Pachamama dieser Orten,

trinke und esse dieses Opfer nach Belieben,
damit diese Erde fruchtbar werde.
Pachamama, gute Mutter,
sei gnädig! Sei gnädig!
Sorge, dass die Ochsen gut laufen
und nicht müde werden.
Sorge, dass der Samen gut sprießt,
dass ihm nichts Schlimmes passiere,
dass der Frost ihn nicht zerstöre,
dass er gute Nahrung hervorbringe.
Wir bitten dich: Gib uns alles.
Sei gnädig! Sei gnädig! [1]


Bilder von nackten schwangeren Frauen, die Papst Franziskus am 25. Oktober als „Statuen der Pachamama“ bezeichnete, sorgten während der dreiwöchigen Amazonas-Synode, die am 27. Oktober zu Ende ging  für heftige Kontroversen. Am 4. Oktober, während einer Veranstaltung im Vatikanischen Garten, bei der Papst Franziskus die Synode dem hl. Franziskus weihte, knieten 15 Anwesende, darunter ein Franziskaner, in einem Kreis um die Statuen und neigte ihre Köpfe zur Erde. In der letzten Woche der Synode entfernten zwei Männer die Statuen aus einer römischen Kirche und warfen sie in den Tiber, was zu einer päpstlichen Entschuldigung führte. Nachdem die Statuen der Pachamama gefunden worden waren, wurden sie am 26. Oktober, dem letzten Tag der Synodensitzungen, in einem Kanu ausgestellt. [2]
Der Schutz von Mutter Erde steht auch in der neuen Verfassung von Ecuador. Dort heißt es, dass die Natur ein Recht darauf hat, dass ihre Existenz und Bewahrung, die Erhaltung und Wiederherstellung lebenswichtiger Zyklen und alle natürlichen evolutionären Prozesse geachtet werden müssen. [3]


vom 29. Oktober 2019
[2] Aus dem Englischen übersetzt mit Hilfe von „Google-Übersetzer“ in
vom 29. Oktober 2019
Vom 1. August 2016
© Nachdruck der deutschen Fassung ist mit Quellenangabe gestattet.