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Sonntag, 6. Juni 2021

♱ „Die schwarze Soutane“ ♱

 


☩ Die Soutane ist ein sichtbares Zeichen der Weihe an GOTT.

☩ Ihre schwarze Farbe ist ein Zeichen der Trauer. Der Priester ist der Welt gestorben, weil ihn alles Weltliche nicht mehr anspricht.

☩ Sie ist auf der Vorderseite mit 33 Knöpfen verziert, die das Alter Unseres Herrn darstellen.

☩ An den Ärmeln befinden sich 5 Knöpfe, die die 5 Wunden Unseres Herrn darstellen.

☩ Sie hat auch 2 seitliche Schlaufen, die die Menschlichkeit und Göttlichkeit unseres Herrn symbolisieren.

☩ Der Priester trägt sie mit einer Schärpe um die Taille, ein Symbol für Keuschheit und Zölibat.

☩ Manche haben 7 weitere Knöpfe am Oberarm, die die 7 Sakramente symbolisieren, mit denen der Priester die Gläubigen tröstet.

☩ Die Soutane ist auch ein heiliges Heilmittel GEGEN Eitelkeit. Während ein gewöhnlicher Mann einige Zeit vor seinem Kleiderschrank oder einem Spiegel verbringt, um zu prüfen, ob dieser Anzug zum Hemd passt oder die Farbe der Krawatte passt, zieht der Priester seine Soutane an und fertig. Er braucht nicht einmal fragen: „Was ziehe ich heute an?“. Sein Outfit ist nur eines!

☩ Daher ist es auch ein Symbol für Treue und Beständigkeit. Bei Taufen trägt der Priester die Soutane. Wenn es eine Hochzeit ist: Soutane! Wenn es ein Geburtstag ist: Soutane! Und wenn es eine Beerdigung ist? Soutane!

In Freud und Leid, in Gesundheit und Krankheit… es ist die Treue und Beständigkeit zu Gott, die sich offenbart. Und es könnte nicht anders sein, denn der Priester ist der Repräsentant Unseres Herrn Jesus Christus, der derselbe ist „JETZT, HEUTE und FÜR IMMER!“

 

Aus dem Portugiesischen mit Hilfe von Google-Übersetzer eines Posts in FB von Marco Antonio Martins Caldeira

© Nachdruck oder Veröffentlichung ist mit Quellenangabe dieses Blogs gestattet.

Diese deutsche Fassung von „Die schwarze Soutane“ erschien erstmals in www.r-gr.blogspot.com

Bild in FB wie angegeben.

Samstag, 12. Mai 2018

Der Adler in der katholischen Symbolik


Wie der Adler sich in die Lüfte erhebt, so steht Christus glorreich von den Toten auf und fährt zum Himmel empor. Das Adlerpult von Sankt Afra (England 1870) ruht auf achteckigem Sockel, der den ersten Tag der neuen Schöpfung nach den sieben Wochentagen der ersten Schöpfung versinnbildlicht. Dieser verjüngt sich zu einem vierseitigen Pfeiler, in dessen Nischen die vier Evangelisten Gottes Wort in die Himmelsrichtungen verkünden. Auf dem kugelförmigen Welt und Kosmos symbolisierenden Abschluss breitet der Adler seine Schwingen aus: ein Bild für Christus, den siegreichen König, der durch Seinen Opfertod das ewige Leben erwirbt. Ihm ähnlich sind alle, die den alten Menschen in der Taufe und dann in der Erneuerung durch das Bußsakrament begraben. Sie haben teil an der Auferstehung des Herrn.
Wie der Adler seine Jungen beschirmt, so hütet Gott Sein Volk und schenkt ihm Sein Wort. Der Adler ist aber nicht nur ein Bild Gottes, der Sein Volk rettet, und ein Bild Christi, der diese Rettung vollendet. Er ist auch das Attribut des Evangelisten Johannes, dessen Evangelienprolog am Ende jeder Messe auf der Seite des Altares gebetet wird, auf dem nun auch der Adler mit scharfem Auge die Höhe und Tiefe des Geheimnisses des fleischgewordenen Wortes schaut. Der Jünger, der unter dem Kreuz stand und als erster am Grab war, ist rein und stark genug, gleich dem Adler in die Sonne zu schauen. Er sieht und verkündet der Kirche die Herrlichkeit des Auferstandenen „voll der Gnade und Wahrheit — plenum gratiae et Veritatis“.

Probst Gerald Gösche
Institut St. Philipp Neri, Gesellschaft apostolischen Lebens päpstlichen Rechts
Graunstraße 31, l3355 Berlin
Ostern 2016