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Mittwoch, 17. März 2021

Wird das UN-Menschenrechtsbüro LSBTTIAQ+-sog. „Hassgruppen“ auf die Schwarze Liste setzen?





von John Horvat II

Wer an der Existenz der LSBTTIAQ+-Agenda zweifelt, muss nicht weiter Ausschau halten als bis zum UN-Menschenrechtsbüro. Sein Arbeitsplan ist nicht versteckt, sondern offen einsehbar. Es ist nicht von Verschwörern besetzt, sondern das beteiligte Personal legt seine Ziele klar und entschieden dar.

Das UN-Menschenrechtsbüro geht über die bloße Förderung der LSBTTIAQ+-Agenda weit hinaus. Seine Angestellten bekämpfen radikal jene, die die traditionelle Familie und ihre religiöse Untermauerung hochhalten. Das Büro mobilisiert nun Sympathisanten, um Informationen über den moralischen Widerstand zu sammeln.

Die konservative UN-Überwachungsgruppe C-Fam berichtet, dass das UN-Menschenrechtsbüro vor allem LSBTTIAQ+-Gruppen und -Aktivisten um Beiträge bittet, um über Politiker, religiöse Führer und Organisationen zu berichten, die sich ihren „Rechten“ entgegenstellen. C-Fam befürchtet nun, dass die ermittelten Namen vom UN-Büro auf eine Schwarze Liste gesetzt werden könnten, um sie Sanktionen und Einschüchterungen auszusetzen.

Was Anlass zur Sorge gibt, ist die Gründlichkeit des Aufrufs zum Handeln im Januar. Der Aufruf zum Sammeln von Informationen verlangt eine vollständige Darstellung jeglicher Opposition gegen die LSBTTIAQ+-Agenda. Es werden detaillierte Informationen zu den „Hauptakteuren“ abgefragt, „die behaupten, dass die Verteidiger der Menschenrechte von LSBTTIAQ+-Personen die sogenannte Gender-Ideologie befördern wollen“. In dem Dokument wird ferner nach Beispielen für „öffentliche Äußerungen und Erklärungen von politischen oder religiösen Führern“ gefragt, die die „Rechte“ von LSBTTIAQ+-Personen in Frage stellen.

Die UN-Ideologen interessieren sich auch für die Hauptargumente, die gegen die LSBTTIAQ+-Aktivisten vorgetragen werden, und deren Wirksamkeit. Es wird nach Details zu den „Narrativen“ gefragt, die „dazu verwendet werden, um Gewalt und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und der Gender-Identität zu befeuern, sowie nach deren besonderen Auswirkungen auf die sexuellen und reproduktiven Rechte“.

Das UN-Menschenrechtsbüro zeigt keinerlei Toleranz gegenüber den Verteidigern des Lebens und der traditionellen Familie. Es bestreitet den Begriff „Gender-Ideologie“ als bloße Verschwörungstheorie. Es besteht auch kein Wunsch nach Dialog mit denen, die mit der LSBTTIAQ+-Agenda nicht einverstanden sind. Die UN-Angestellten stimmen dieser Agenda so vollumfänglich zu, dass sie keine gegenteiligen Meinungen mehr zulassen. Sie haben die Agenda darüber hinaus sogar noch um Abtreibungsvermittlung, Amoralität und alle anderen Maßnahmen erweitert, die einer christlichen Vorstellung von Familie entgegenstehen.

Diese aggressive Kampagne zielt insbesondere auf die Religion ab. Sie sieht den Schutz religiösen Glaubens und Gewissens als bloßes Täuschungsmanöver an, das von Christen angewandt wird, um die sexuellen und reproduktiven „Rechte“ von LSBTTIAQ+-Personen einzuschränken. Aktivisten werden gebeten, zu berichten, wie diese Schutzmaßnahmen [seitens der Christen] gegen sie angewendet werden.

Die gesammelten Informationen werden Teil eines noch zu veröffentlichenden Berichts über den Schutz vor Gewalt und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und der Gender-Identität sein. Dieser wird vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf vorgestellt werden.

Das UN-Menschenrechtsbüro und andere Gruppen haben eine verzerrte Sicht auf diejenigen, die unmoralische Handlungen wegen des Verstoßes gegen Gottes Gebot meiden. Solch eine glaubensbasierte und grundsätzliche Opposition ist nicht persönlich und richtet auch keinen Hass gegen Einzelne. Dennoch haben einige Organisationen, wie das Southern Poverty Law Center (SPLC – „Rechtszentrum zur Armut des Südens“), Listen von „Hassgruppen“ erstellt, einfach weil sich diese Gruppen friedlich und legal gegen die LSBTTIAQ+-Agenda stellen.

Der christliche Widerstand gegen die Sodomie basiert jedoch auf einer Lehre, die besagt, dass das natürliche Sittengesetz, das für alle Völker, an allen Orten und zu allen Zeiten gültig ist, eingehalten werden muss, wenn die Gesellschaft gut sein und gedeihen soll. Sodomie, vermittelte Abtreibung und anderes in sich böses Verhalten sind schwer sündhaft und schaden der Gesellschaft. Der christliche Widerstand gegen diese Sünden ist jedoch niemals gewaltsam oder illegal. Die Linke kann die Gewalt derer, die die christliche Moral verteidigen, nicht beweisen. Stattdessen wiederholt sie vergeblich ständig ihre Behauptung, dass jeglicher Widerstand dagegen gewaltsam sei.

Dieser UN-Aufruf zum Handeln ist ein Beweis dafür, dass sich die Linke global radikalisiert. Er spiegelt die Bemühungen linker Regierungen, Organisationen und politischer Parteien auf der ganzen Welt wider, die einen neuen Klassenkampf ins Leben gerufen haben zwischen denen, die die christliche Moral hochhalten, und jenen, die sie zerstört sehen wollen. Es besteht keine Notwendigkeit, nach antichristlichen Verschwörungen zu suchen. Es existiert eine offene Agenda im Dienst globalistischer Ideologen, die auf den katholischen Glauben und die Überreste der christlichen Zivilisation abzielt.

 

Dieser Artikel erschien erstmalig am 12.03.2021 auf Deutsch in https://www.aktion-kig.eu/

© Nachdruck oder Veröffentlichung ist mit Quellenangabe dieses Blogs gestattet.

 

 

 



Freitag, 26. Februar 2021

USA-„Gleichstellungsgesetz“: eine Kriegserklärung gegen das Christentum

 


Die Bewegung „Catholic Vote“ in USA hat folgenden Aufruf veröffentlicht, den wir mit ihrer freundlichen Erlaubnis ins Deutsch übersetzt haben.

Liebe CV-Freunde,

das mit demokratischer Mehrheit geführte Abgeordnetenhaus hat gerade den Krieg erklärt.

Aber nicht gegen ein fernes Land.

Sie erklärten allen Christen in ganz Amerika den Krieg.

Das sagen natürlich nicht die Befürworter des Gleichstellungsgesetzes. Sie behaupten, ihre Gesetzesvorlage füge lediglich „sexuelle Orientierung“ und „Geschlechtsidentität“ als geschützte Klasse zu Rasse, Hautfarbe, Religion, Geschlecht und nationaler Herkunft hinzu - die nach dem Bürgerrechtsgesetz von 1964 vor Diskriminierung geschützt sind.

Sie fragen sich vielleicht, warum dieses Gesetz überhaupt hervorgeholt wurde. Immerhin hat der Oberste Gerichtshof in seiner fehlgeleiteten Entscheidung von Bostock das Bürgerrechtsgesetz von 1964 bereits umgeschrieben, um diese neuen Kategorien aufzunehmen.

Trotzdem hat das Repräsentantenhaus vor wenigen Augenblicken das Gleichstellungsgesetz in einer Abstimmung mit 224 gegen 206 gebilligt.

Die radikale Linke treibt diese Gesetzgebung weiter voran, weil sie jeden religiösen Ausdruck zur Unterstützung der traditionellen Moral als „Diskriminierung“ neu definieren und uns an den Rand einer „korrekten“ Gesellschaft bringen will.

Deshalb müssen wir aufstehen und die Menschen wissen lassen, worum es bei diesem sogenannten „Gleichstellungsgesetz“ wirklich geht. Hier sind einige wichtige Fakten:

Erstens ist es ein Angriff auf die Wissenschaft.

Es bestreitet nämlich die sehr realen physiologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Diese Unterschiede führten zur Schaffung getrennter Sportmannschaften für Männer und Frauen. Aber bald wird diese natürliche Trennung als „hasserfüllt“ oder „bigott“ angesehen.

Das Gleichstellungsgesetz wird ein Bulldozer gegen den Mädchensport sein. Jedes Kind, das als Junge geboren wurde, kann einfach seine Identität ändern und an den Basketball- oder Streckenteams der Mädchen teilnehmen. Tatsächlich passiert es bereits. Und viele Staaten erwägen Gesetze zum Schutz des Mädchensports. Das Gleichstellungsgesetz würde diesen Schutz beenden.

Aber zumindest katholische Schulen, Wohltätigkeitsorganisationen und Krankenhäuser würden ihre Religionsfreiheit bewahren, um ihren eigenen Kurs zu bestimmen, oder?

Falsch.

Das Gleichstellungsgesetz befreit sich ausdrücklich von den Anforderungen und dem Schutz des Gesetzes zur Wiederherstellung der Religionsfreiheit, das 1993 mit massiver Unterstützung durch beide Parteien verabschiedet wurde.

Deshalb nennen wir es einen Krieg gegen die Religion. Die katholische Schule in St. Margaret könnte gezwungen sein, einen Kindergärtner zu behalten, der sich entschied, das Geschlecht zu „ändern“ und sich nun als Frau identifiziert. Es ist wahnsinnig.

Das sogenannte „Gleichstellungsgesetz“ wäre auch ein direkter Angriff auf die Familie.

Dies liegt daran, dass nun hormonelle Behandlungen, die die Pubertät blockieren, bei kleinen Kindern zusammen mit chirurgischen Eingriffen als „notwendig“ und als Standardgesundheitsversorgung angesehen werden.

Unsere US-Bischöfe haben gewarnt: „Nach dem Equality Act könnten Staaten die Ablehnung dieser Art der Behandlung nutzen, um Kinder von ihren Eltern zu trennen, wie dies bereits 2018 an bestimmten Orten wie Cincinnati geschehen ist.“

Was kommt als nächstes?

Nachdem das Repräsentantenhaus das Gleichstellungsgesetz verabschiedet hat, richten sich alle Augen auf den Senat. Als das Repräsentanten Haus 2019 das Gleichstellungsgesetz verabschiedete, kippte der Senat diese Gesetze - und die Gesetzesvorlage starb.

Aber in zwei Jahren hat sich viel geändert. Die Republikaner haben den Senat verloren und jetzt ist ein Demokrat im Weißen Haus.

Die Chancen, dass diese schreckliche Gesetzgebung zum Gesetz wird, sind also größer als je zuvor.

Konservative im Senat werden mit Sicherheit ein Verzögerungsversuch einrichten, um sicherzustellen, dass das Gesetz nur verabschiedet werden kann, wenn es eine Übermehrheit von 60 Stimmen erhält.

Denken Sie daran, wir werden mit Sicherheit mindestens ein paar Stimmen der republikanischen „Gemäßigten“ im Senat verlieren. Wir dürfen aber auf keinen Fall einfach 10 republikanische Stimmen verlieren.

„Was können wir machen?“

Verbreiten Sie zuerst über Gespräche. Lassen Sie Ihre Freunde, Nachbarn und Gemeindemitglieder wissen, dass das Gleichstellungsgesetz ein Angriff auf Frauen, Familien und unseren Glauben ist. Teilen Sie ihnen die Website der US-Bischöfe zum Equality Act mit. Es ist eine Anlaufstelle für alle damit zusammenhängenden Fragen und sie beantwortet sehr viele Fragen: www.usccb.org/equality-act

Zweitens rufen Sie das Büro von Senator Joe Manchin an. Er ist eine absolut entscheidende Stimme in dieser Gesetzgebung. Und er ist katholisch. Wenn er auch im Endergebnis nicht perfekt ist, ist er weitaus besser als die meisten Demokraten. Rufen Sie sein Büro unter (202) 224-3954 an. Höflich sein. Ermutigen Sie den Senator, beim Gleichstellungsgesetz mit Nein zu stimmen, da dies die Wissenschaft, die Familie und unseren Glauben angreift.

Kämpfen wir!

Brian


Bild: https://catholicvote.org/


Montag, 19. August 2019

500 Jahre alter Berliner Chor Opfer der Genderideologie



von Barcelos de Aguiar
Genderideologie und Vorurteile gegen Ungleichheit
Die Agenda der „Genderideologie“ geht immer weiter: Opfer ist diesmal der über 500 Jahre alte Berliner Domknabenchor, eine typische Institution der deutschen Musikkultur.
Der Berliner Staats- und Domchor wurde 1465 von Friedrich II., Dem brandenburgischen Kurfürsten, gegründet und besteht seit 554 Jahren aus Jungen. Er hat weltweite Bekanntheit erlangt und gilt als Juwel unter den Knabenchören.
Genau gegen diese Kostbarkeit der deutschen Musikkultur hat die Mutter eines 9-jährigen Mädchens (im Sinne der Gleichstellung der Geschlechter) Klage erhoben: „Die Mutter hatte behauptet, die 9-jährige Tochter habe eine „geschlechtsspezifische Diskriminierung“ erlitten, als sie von dem Berliner Chor abgelehnt wurde.“
Ein Urteil, der die deutsche Gerechtigkeit ehrt
Das Gericht befand, dass das Recht auf Kunstfreiheit bei der Entscheidung des Chors, das Mädchen abzulehnen, überwiege. Das Klangbild des Chors habe Vorrang. Der Chor hatte dem Gericht zufolge die Absage weniger mit dem Geschlecht, als mit mangelnder Begabung des Mädchens begründet. Das Kind wäre aufgenommen worden, wenn seine Stimme dem Klangbild eines Knabenchores entsprochen hätte.
Die Leitung des Chores habe zu Recht erwägt, „dass es in Berlin noch andere Chöre gibt, die Mädchen aufnehmen, aber die Mutter argumentierte, dass ihre Tochter in anderen Gruppen nicht die gleiche Ausbildung erhalten würde“ (sic).
Hier ist eine Bemerkung angebracht über den Fanatismus, der die Anhänger der Genderideologie antreibt: Es gibt gemischte Chöre in Berlin, aber der 554-jährige Berliner Chor soll seine Identität aufgeben, um den Launen einer wahrscheinlich dazu verleiteten Mutter nachzukommen, die gegen „geschlechtsspezifische Diskriminierung“ klagt.
Es ist ein Fanatismus gegen die Ungleichheit, gegen die Identität einer fünfhundert Jahre alten Institution.
Als Pedro Álvares Cabral 1500 in Brasilien landete, war der Berliner Chor bereits ein halbes Jahrhundert alt.
Die Chorleitung wehrte sich gegen die Behauptung, das „Ablehnungsmotiv“ sei das Geschlecht der Kandidatin gewesen. Es gehe besondern um die Feststellung, dass ihre Stimme „nicht den von einem Knabenchor gewünschten Klangbild entspricht“.
Kai-Uwe Jirka, Leiter des beklagten Chores, behauptete auch, dass es klangliche Unterschiede bei den Stimmen von Jungen und Mädchen gebe und dass es nicht sinnvoll wäre, ein Mädchen zu zwingen, ihre Stimme gründlich zu trainieren dass sie sich anhörte wie die eines Jungen. „Warum sollten Eltern das für ihre Tochter wollen?“, fragte er.
Fürsprecher des Chors argumentierten, dass die Bedeutung im Ton und nicht im Talent liege und dass die Vermischung der beiden Geschlechter im Chor letztendlich ihren traditionellen Klang zerstören würde.
* * *
Ein weiterer Beweis für den Fanatismus, der die Anhänger der „Genderideologie“ antreibt. Eine weltbekannte fünfhundertjährige Institution, leidet unter Gewalt, Druck und einem Prozess, um ihre kulturelle Identität zu ändern: Dies ist die Dampfwalze der „Genderideologie“.
Das Prinzip der nationalen Identität
Prof. Plinio Corrêa de Oliveira weist darauf hin, dass der Ausdruck „nationale Seele“ eine Reihe von psychologischen Veranlagungen bezeichnet, die in allen Individuen derselben Nation existieren und somit das psychologische Merkmal der Nation selbst darstellen.
„Diese psychologischen Veranlagungen erzeugen Bräuche, künstlerische Systeme (Berliner Chor) und politische Institutionen, die in die Tiefen der nationalen Psychologie eingebettet sind. Wenn dies geändert wird, wird sich das künstlerische, soziale, kulturelle und politische Leben zwangsläufig ändern. Und an dem Tag, an dem der Wandel abgeschlossen ist, wird die Nation in gewissem Maße ihre eigene Identität verloren haben.“
* * *
Diese Entscheidung des deutschen Richters zugunsten des Berliner Chores unter Beibehaltung seiner Identität ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine Nation ihre „nationale Seele“ bewahrt, ihre eigenen Merkmale, die im Laufe der Jahrhunderte geprägt wurden.
Wir befinden uns in der Wiederaufbauphase Brasiliens. Denken wir daran, dass die „Gender-Ideologie“ ein Hebel in den Händen der Linken ist, um Familien, Institutionen und auch dem Land die Identität zu zerstören.
84% fordern die Freiheit des Berliner Chores
DW schließt die Nachricht: „Eine Leserbefragung der Deutschen Welle ergab, dass 84% der Befragten der Meinung sind, Chöre sollten das Geschlecht ihrer Mitglieder bestimmen dürfen.“
Mit anderen Worten, 84% widerspricht der Genderideologie.

Aus dem Portugiesischen in
https://ipco.org.br/coral-de-berlim-com-500-anos-e-vitima-da-ideologia-de-genero/
am 18. August 2019
© Nachdruck der deutschen Fassung ist mit Quellenangabe gestattet.
In signierten Artikeln veröffentlichte Meinungen und Konzepte liegen in der alleinigen Verantwortung der Autoren.