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Donnerstag, 20. Oktober 2022

Als sich das Gebet mächtig gegen die Pest erwies



von Edwin Benson

     Beamte, die sich mit dem Coronavirus befassen, haben etwas wichtiges vergessen - die Bedeutung von Gebeten. Eine solche Überlegung wird von einer säkularen (weltlichen) Gesellschaft verworfen, die nicht glaubt, dass Gott auf die von ihm geschaffene Natur einwirken kann. Das Gebet ist also unwirksam.

     Die Geschichte beweist jedoch das Gegenteil. Die Kirche hat unzählige Fälle von Einzelpersonen und Gesellschaften aufgezeichnet, die durch die Kraft des Gebets gerettet wurden. Die Moderne hat es vorgezogen, die Wissenschaft als einen neuen Gott anzubeten, der alles vollbringen kann. Die jüngsten Äußerungen von zwei Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens spiegeln diese säkulare Haltung wider.

     Eine dieser Äußerungen stammt von Gouverneur Andrew Cuomo aus New York. Er beglückwünschte sich indirekt selbst für seine Bemühungen, das Virus eingedämmt zu haben. Am Tag nach Ostern sagte er: „Die Zahl der Infektionen ist gesunken, weil wir sie durch unsere Maßnahmen gesenkt haben. Gott hat das nicht getan. Das Schicksal hat das nicht getan. Das haben wir mit viel Schmerz und Leid erreicht“.

     Die zweite Aussage kam von Kardinal Blaise Cupich aus Chicago. In einem Interview mit einem lokalen Fernsehsender sagte Kardinal Cupich: „Gott erlaubt es uns nicht, eine Religion in eine magische Formel zu verwandeln, bei der wir ein Gebet sprechen und denken, dass die Dinge verschwinden werden... wir müssen dafür sorgen, dass wir uns gegenseitig schützen.“ Er äußerte seine Meinung über den besten Weg, mit der Krise umzugehen. „Die menschliche Solidarität ist etwas, auf das wir uns in diesem Moment verlassen müssen“.

     Diese Aussagen sind beunruhigend, insbesondere in dieser Krise. Sie missbilligen die Rolle Gottes und des Gebets, wenn sie am meisten gebraucht werden. Sie zeigen auch, wie tief die moderne Gesellschaft gesunken ist. Öffentliche Amtsträger täten gut daran, sich auf die Weisheit der Vergangenheit zu besinnen und die Kraft der Demut, der Buße und des Gebets zurückzufordern. Die Heilige Mutter Kirche bietet Heilmittel, die weit über Kardinal Cupichs „menschliche Solidarität“ hinausgehen.

Der hl. Papst Gregor und der hl. Erzengel Michael

     Die Kirchengeschichte ist voll von Tatsachen, in denen sich das Gebet als wirksam gegen die Pest erwiesen hat. Drei Fälle sollen veranschaulichen, was geschehen kann, wenn ein glühendes Volk zu Gott betet.

     Im Jahr 590 war Rom nur noch ein von der Pest verwüsteter Rest seiner selbst. Die zivile Autorität war fast nicht mehr vorhanden. Ein Erdbeben machte das Leben noch unsicherer. Das Gebiet war gespalten zwischen Katholiken, Anhängern der arianischen Häresie und Heiden. Am 7. Februar 590 kam Papst Pelagius II. ums Leben. Sein Nachfolger wurde Papst Gregor der Große.

     Der neue Papst organisierte am 25. April eine Prozession durch die Stadt. Kleine Prozessionen begannen in verschiedenen Teilen der Stadt und zogen zur Kirche Santa Maria Maggiore. Dort wartete Papst Gregor mit einem wundertätigen Bild der Gottesmutter, das (nach Überlieferung) der heilige Lukas gemalt hatte. Als die Prozession am Grab des Kaisers Hadrian vorbeikam, sahen alle Teilnehmer den Erzengel Michael auf dem massiven Grab, der ein flammendes Schwert in der Hand hielt, das er in die Scheide an seiner Seite steckte (andeutend, das die Pest beendet war).

     Die Menge brach in ein Gebet aus:

     „Regina Coeli laetare, Alleluja!“ (Königin des Himmels, freue dich, Halleluja!)

     „Quia quem meruisti portare, Alleluja!“ (Den du zu tragen würdig warst, Alleluja!)

     „Resurrexit sicut dixit, Alleluja!“ (Er ist auferstanden, wie er gesagt hat, Alleluja!)

     Die Luft klärte sich, und die Seuche war vorbei. Hadrians burgähnliche Grabstätte wurde in Engelsburg umbenannt. Eine Statue des Heiligen Michael wurde auf dem Dach des Gebäudes aufgestellt. Sie erinnert die Stadt bis heute an ihre Befreiung.

Der hl. Rochus

     Der hl. Rochus war ein französischer Adliger, der um das Jahr 1340 geboren wurde. Als Kind verwaist, verschenkte Rochus sein Hab und Gut und begab sich auf eine Pilgerreise nach Rom. Er hatte die Ewige Stadt fast erreicht, als er durch die von der Pest verseuchte Gemeinde Acquapendente*) kam. Die nächsten Wochen verbrachte er damit, Kranke und Sterbende zu pflegen, bis er sich selbst die Krankheit zuzog. Er zog sich in eine Höhle zurück und ernährte sich von einer auf wundersame Weise entsprungene Wasserquelle und von Brot, das ihm ein Hund brachte. Nachdem er sich erholt hatte, reiste er weiter durch Italien und starb kurz nach seiner Rückkehr nach Frankreich. Nach seinem Tod erlangte er schnell den Ruf, wundersame Heilungen zu vollbringen.

     Kurz nach seinem Tod wurde Italien von einer Reihe von Choleraepidemien heimgesucht, und viele fanden Heilung, indem sie ihn anriefen. Im Jahr 1414 war das Konzil von Konstanz bedroht, als die Pest die Stadt erreichte. Der Ortsbischof ordnete Prozessionen zu Ehren des Heiligen Rochus an, und die Seuche hörte auf. Von da an stieg der Ruhm des Heiligen stark an, und er wurde jahrhundertelang in einem weiten Umkreis für seine Fürsprache in Zeiten der Pest verehrt.

     Folgendes Gebet, in dem seine Hilfe angerufen wird, ist in der heutigen Zeit des Coronavirus besonders angebracht: „O großer heiliger Rochus, befreie uns, wir bitten dich, von ansteckenden Krankheiten und der Ansteckung mit Sünden. Erhalte für uns eine Reinheit des Herzens, die uns hilft, die Gesundheit gut zu gebrauchen und die Leiden in Geduld zu ertragen. Lehre uns, deinem Beispiel in der Übung der Buße und der Nächstenliebe zu folgen, damit wir eines Tages das Glück genießen können, mit Christus, unserem Erlöser, im Himmel zu sein. Amen.“

Bischof Belsunce weiht Marseille dem Heiligsten Herzen Jesu

     Am 25. Mai 1720 legte das Schiff Grand Sainte-Antoine mit einer Ladung von Stoffen und Seide aus der asiatischen Stadt Sidon und acht toten Besatzungsmitgliedern in Marseille an. Zu dieser Zeit war Marseille verarmt, und man beschloss, das Schiff aufgrund des Wertes seiner Ladung anlegen zu lassen. Die Pest, der die acht Männer zum Opfer gefallen waren, breitete sich in der Stadt aus. Im Laufe des nächsten Jahres gab es eine große Zahl von Todesopfern. Die Pest zeigte keine Anzeichen eines Abklingens.

     Im Juni 1721 beschloss der Bischof von Marseille, Henri Francois-Xavier de Belsunce de Castelmoron, die Stadt dem Heiligsten Herzen Jesu zu weihen. Ein großer Außenaltar wurde an der Küste in der Nähe des Hafens errichtet. Im Juli überredete der Bischof den örtlichen Magistrat, Jean Pierre Moustier, die Weihe zu verlesen. Im Juli zogen die Beamten ihre feierlichen Gewänder an und führten eine öffentliche Prozession von der Basilika Notre Dame de la Garde zu dem Altar. Die Kirchenglocken läuteten, und die Kanonen der örtlichen Garnison dröhnten, als die Prozession zum neu errichteten Altar zog. Bischof Belsunce begegnete ihnen mit einer glänzenden Monstranz, die das Allerheiligste enthielt. Die Weihe wurde vollzogen.

     Unmittelbar darauf begann die Pest zurückzugehen. Im September war die Stadt pestfrei.

     Solche Beispiele sind nur einige der vielen Wunder, die in der Geschichte der Kirche zu finden sind. Stellen Sie sich die Ergebnisse vor, wenn die moderne Kirche diese großen Befreiungsgeschichten wieder lesen und sie zu Herzen nehmen würden. Denn nur durch Gebet, Buße und Vergebung werden sich solche Szenen wieder ereignen.

     Leider wenden sich die meisten Menschen nur dann an Gott, wenn sie großes Leid ertragen müssen. Wenn der Gott der Wissenschaft versagt, dann kann man hoffen, dass viele zu dem einen wahren Gott zurückkehren und seine Hilfe und seinen Schutz anflehen. Und Gott wird das Land wieder einmal erlösen.

*) Die nördlichste Gemeinde der Region Latium

 


Aus dem Englischen übersetzt mit Hilfe von DeepL-Übersetzer (kostenlose Version) von „When prayer proved powerful against plague“ in https://www.returntoorder.org/2020/05/when-prayer-proved-powerful-against-plague/?pkg=rtoe0960

Die deutsche Fassung „Als sich das Gebet als mächtig gegen die Pest erwies“ erschien erstmals in
www.r-gr.blogspot.com

© Nachdruck oder Veröffentlichung ist mit Quellenangabe dieses Blogs gestattet.

Samstag, 7. Mai 2022

Gebet für die Beschleunigung des Triumphes des Unbefleckten Herzens Mariens

O Unbeflecktes Herz Mariens, heilige Mutter Gottes und unsere zärtliche Mutter, schaue auf die Not, in der die ganze Menschheit durch die Verbreitung des Materialismus, der Gottlosigkeit und der Verfolgung des katholischen Glaubens lebt.

In unseren Tagen blutet der mystische Leib Christi aus so vielen Wunden, die in der Kirche durch die ungestraft gebliebene Verbreitung von Irrlehren, die Rechtfertigung von Sünden gegen das sechste Gebot, das Streben nach dem irdischen statt dem himmlischen Reich, die entsetzlichen Sakrilegien gegen die heiligste Eucharistie, besonders durch die Praxis der Handkommunion, und die protestantische Gestaltung der Feier der heiligen Messe verursacht wurden.

Inmitten dieser Prüfungen erschien das Licht der Weihe Russlands an dein Unbeflecktes Herz durch den Papst in Verbindung mit den Bischöfen der Welt. In Fatima hast du um die Sühnekommunion an den ersten Samstagen des Monats gebeten. Flehe deinen göttlichen Sohn an, dem Papst eine besondere Gnade zu gewähren, damit er die Sühnekommunion an den ersten Samstagen billigt.

Möge der allmächtige Gott die Zeit beschleunigen, in der Russland sich zur katholischen Einheit bekehrt, der Menschheit eine Zeit des Friedens geschenkt wird und der Kirche eine echte Erneuerung in der Reinheit des katholischen Glaubens, in der Heiligkeit des Gottesdienstes und in der Heiligkeit des christlichen Lebens zuteil wird. O Mittlerin aller Gnaden, o Königin des Allerheiligsten Rosenkranzes und unsere liebe Mutter, wende deine Augen der Barmherzigkeit uns zu und erhöre gnädig unser vertrauensvolles Gebet. Amen.

+ Athanasius Schneider

 

Dienstag, 27. April 2021



Gebetsaufruf für ein christliches Deutschland
mit Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens.


Mit brennender Sorge richte ich mich, Pater Mathias, deutscher Missionar im kommunistischen Kuba, an alle jene, die Deutschland lieben und das Wohl aller vor Augen haben.

Es fing alles ganz harmlos an: Eine Grippewelle in China, die Suche nach einer Impfung, Tage ohne Schule, ..... doch dann ging es in den Lockdown, unverhältnismäßige Schließungen, die kleine selbstständige Unternehmer in die Knie zwangen, Kinder die sich mit Freunden nur noch über Handys oder Tablets verständigen können, Gesetzesänderungen die den Bürgern die Rechte nehmen, eine Impfung, deren Langzeitwirkung keiner kennt und ohne die man mit massiven Nachteilen rechnen kann, drakonische Strafen, die in keinem Verhältnis zur Vorschriftenübertretung stehen. Alles Anzeichen einer angestrebten Diktatur. Vielleicht kommt auch bald eine Zwangsimpfung usw., und dies möglicherweise weltweit.

Die Regierung verschärfte jetzt erneut mit ihrer Mehrheit das Infektionsschutzgesetz mit bisher noch nie dagewesenen Eingriffen in die Grundrechte der Bürger. Die meisten werden außer Kraft gesetzt wie zum Beispiel die Freiheit der Person, die Versammlungsfreiheit, die Berufsfreiheit, die Eigentumsfreiheit, die Unverletzlichkeit der Wohnung etc.

Dies ist ein Anschlag auf die Würde des Menschen, auf die Verfassung, den Rechtsstaat, die Freiheit und den Föderalismus. Man meint, man ist in einem schlechten Film. Leider ist dies jedoch die Wahrheit, die wir erleben.

Die Mächtigen dieser Welt wollen eine Alleindiktatur aufbauen. Covid dient dazu, besonders die Kleinunternehmer in der Wirtschaft gegen die Wand zu fahren und in den Abgrund zu stürzen und dann einen Neuanfang zu machen: „the Great Reset“, in dem die Kleinen nichts mehr haben werden und alles dem „Staat“ gehört. Die einseitige Berichterstattung im Fernsehen, Maskenpflicht und Impfungen dienen dazu, die Weltbevölkerung in Angst zu halten und schnell stark zu reduzieren, da diese Mächtigen mit keinem teilen und alles für sich haben wollen. Es gibt Pläne, den Einzelhandel mit ihren Läden abzuschaffen und stattdessen bekommt man Essensrationen ausgeteilt, wie hier in Kuba. Mit G5 und dem angestrebten digitalen Geld wird man auf Schritt und Tritt überwacht werden. Man wird eine Marionette in einem totalitären Staat sein. Familien, die sich widersetzen, werden die Kinder weggenommen. Wer dies nicht glaubt, sollte sich mal im Internet informieren, denn die Zeit ist knapp und verfließt.

Demonstrationen werden gewaltsam aufgelöst, die Richter scheinen bereits gekauft, freie Meinungen kann man nicht mehr äußern, wenn man nicht mit starken sozialen Einschränkungen oder Haft Leben möchte. Der neue Lockdown, der jetzt beginnt, kann sogar Menschen die nach 10 Uhr abends in ihrem eigenen Garten sitzen, hart bestrafen. Was tun?

Die Schlacht ist eine geistige, Satan will die Macht über die Menschheit an sich reißen und die Menschen unterwerfen, so muss die Lösung auch eine geistige sein: Gebet, Buße und Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens, die Botschaft von Fatima. Nur den Betern kann es noch gelingen.

Wenn man sich die Geschichte des Zwanzigsten Jahrhunderts vor Augen stellt, sieht man, dass das Vertrauen in Maria die Geschichte geändert hat. Österreich wurde nach einer Rosenkranzaktion von der Roten Armee plötzlich und friedlich befreit. Nach der Weihe von Papst Pius XII begann der Untergang der Naziherrschaft. Mit der Weihe ans Unbefleckte Herz Mariens 1984 begann die Auflösung der Sowjetunion, die an einem 8. Dezember, Fest der unbefleckten Empfängnis, unterschrieben wurde.

Warum sollten wir uns nicht auch jetzt in diesen wirren Zeiten unter den Schutz der Muttergottes stellen? Die Zeit drängt, der Böse ist übermächtig und es muss sofort angefangen werden! Bitte reihen Sie sich in die Zahl der Beter ein, die dies alles abwenden wollen. Beten Sie täglich den Rosenkranz mit dem Anliegen, Deutschland von Covid und seinen Folgen zu befreien. Weihen Sie sich und Deutschland dem Unbefleckten Herzen Mariens. Erneuern Sie diese Weihe an jeden Freitag des Monats, wie es Maria in Fatima wünscht. Der Böse ist stark, aber die Jungfrau wird ihm den Kopf zertreten.

Wir suchen 1.000.000 Beter, die jeden Tag zumindest ein Gesetz des Rosenkranzes aufopfern, mit dem Anliegen, dass Deutschland wieder eine würdige, christliche Zukunft bekommt.

Haben Sie den Mut zum mitbeten und ermutigen Sie andere zum Gebet für Deutschland.

Pater Mathias



Weihe von Deutschland und der Welt
an das Unbefleckte Herz Mariens

(angeglichen an die Weihe von
Papst Johannes Paul II im Jahre 1984)

Oh Mutter aller Völker und Mutter Deutschlands. Du kennst die Leiden und Hoffnungen deiner Kinder. Du fühlst mütterlich die Kämpfe zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen dem Licht und der Dunkelheit. Höre unseren Aufschrei.

Speziell vertrauen wir dir und weihen dir unsere Nation und die ganze Welt. Nimm sie unter deinen mütterlichen Schutz. Wir erflehen deinen Schutz, oh Muttergottes! Erhöre uns in unseren Nöten und hilf uns in dieser Zeit der Verwirrung.

  • Vom Hunger und der Hoffnungslosigkeit ...befreie uns, oh Mutter
  • Vom Atomkrieg und allen kriegerischen Konflikten ...befreie uns,
  • Von der Sünde gegen das ungeborene Leben ...
  • Von jeder Art von Ungerechtigkeit und Korruption ...
  • Vom Verstoß gegen die Gesetze Gottes ...
  • Von der Gewalt und Vergewaltigung gegen Kinder ...
  • Von Covid und allem, was es mit sich bringt ...

Höre, oh Mutter, den Schrei Deiner Kinder. Stehe uns mit der Gewalt des Heiligen Geistes bei, dass einmal mehr dein unendliches Eingreifen in die Geschichte der Menschen sichtbar werde, dass das Böse, das sich in der Welt ausbreitet, gestoppt werde. Empfange, oh unbeflecktes Herz Mariens die Weihe deiner Kinder, die zu dir flehen. Amen

 

Freitag, 17. April 2020

Die guten Überraschungen Gottes und die Coronavirus-Krise



von John Horvat II
Aus heutiger Sicht sieht es um das Coronavirus nicht gut aus. Das Virus tötet Tausende von Amerikanern (wie es Viren eben tun). Die Wirtschaft befindet sich im freien Fall und verblutet an Billionen von Dollar und Millionen verlorener Arbeitsplätze. Die Nation ist mit Schulden belastet, die aus einem Steuererleichterungspaket in Höhe von 2,3 Billionen US-Dollar stammen. Die Fed (US-Notenbank, Zentralbank) bringt der Wirtschaft zusätzliche 2,3 Billionen US-Dollar ein und kauft Anleihen von staatlichen und lokalen Regierungen sowie Unternehmen. Weitere solche Pakete mit ähnlichen Preisschildern sind in Vorbereitung.
Abtreibungskliniken und Marihuana-Apotheken sind als „wesentliche“ Geschäfte geöffnet. Kirchen sind geschlossen, und die Sakramente werden in Amerika - und in den meisten Teilen der Welt - kaum gespendet. All diese Entwicklungen deuten auf eine medizinische, wirtschaftliche und spirituelle Katastrophe hin.
Die Zukunft trägt zu unserem Leid bei. Das liberale, säkulare Establishment hat bereits gewarnt, dass sich die Dinge nicht wieder normalisieren werden. Die Coronavirus-Krise wird „die Weltordnung für immer verändern“, droht Henry Kissinger im Wall Street Journal (woher hat er fiese Sicherheit? AdR). Wir sollen bereit sein, uns auf eine erschreckende Zukunft nach der Koronakrise einzulassen, die sich wie eine Wunschliste der liberalen Agenda liest.
Für diejenigen, die sich für die christliche Kultur einsetzen, scheint es, dass wenig getan werden kann, um diese Katastrophe zu stoppen. Alles scheint in keinem Verhältnis zu den vorhandenen Mitteln zu stehen. Nur ein Faktor steht außerhalb dieses schrecklichen Spektakels. Dieser Faktor ist Gott.
Der Faktor Gott
Ja, Gott ist ausgeschlossen aus dieser bedrohlichen Szene. Er wird von den wissenschaftlichen und politischen Einrichtungen, die an der Kontrolle des Krisenmanagements stehen, nicht anerkannt. Gott spielt keine Rolle in den Lösungen, die jetzt von Politikern und Technokraten angeboten werden. Er soll sich aus dieser Krise heraushalten, da die Gottesdienste weltweit weitgehend unterdrückt werden. Trotzdem, Er ist da.
Sein Ausschluss ist nichts Neues. Es gab Zeiten in der Geschichte, in denen die Sache der Kirche verloren zu sein schien. Alle Weltmächte sind aufgestellt und bereit, den Weg zur Katastrophe ohne Gott oder die Kirche zu beschreiten. Sie scheinen zufrieden damit zu sein, sich auf ihre eigenen Ressourcen zu verlassen, ihren Stolz zur Schau zu stellen und ihre Agenden voranzutreiben.
Diese Krise scheint eine dieser Zeiten zu sein.
Die Überraschungen Gottes
Und doch ist nicht alles verloren.
In Zeiten wie diesen hat Gott manchmal seine Überraschungen, die die Entwürfe weltlicher Beamter, Wissenschaftler und Politiker verwirren. Wenn man es am wenigsten erwartet, beginnen ihre Pläne schief zu laufen. Das Unerwartete passiert.
Was normalerweise die Überraschungen Gottes auslöst, sind glühende Seelen, die ihre Stimmen zum Himmel erheben und um seine Hilfe bitten. Solche Seelen sind nicht in weltlichen Registern verzeichnet, aber wiegen schwer auf der himmlischen Waage.
Nach allen Berechnungen sollte Amerika diese glühenden Seelen nicht länger haben. Als Nation auf dem neuesten Stand der Moderne und der sexuellen Revolution hätten sie längst ausgelöscht werden müssen. Kissinger würde sich wünschen, dass wir unsere weltliche Zukunft nach der Koronakrise enthusiastisch ohne Gott annehmen würden.
Trotz allem bleibt Amerika eine religiöse Nation. Und in dieser Zeit der Trübsal, die durch die Coronavirus-Krise verursacht wurde, wenden sich viele Amerikaner an Gott. Jüngsten Umfragen zufolge sieht fast die Hälfte aller Amerikaner (44%) das Coronavirus als „Weckruf“ zur Rückkehr zu Gott oder sogar als Zeichen der letzten Tage. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung (55%) hat zu Gott für ein Ende der Krise gebetet.
Ein immer größeres Unbehagen
Solche Bewegungen zu Gott drücken ein immer größeres Unbehagen in einer Situation aus, die sich täglich verschlechtert. Die Menschen verlieren das Vertrauen in die Fähigkeit von Politikern und Technokraten, das Virus zu dominieren. Sie werden von den Medien verwirrt, die Panik und Alarm zum Thema erzeugen, bis es fast unmöglich wird, es richtig zu verstehen und intelligent Prioritäten zu setzen.
Die Schließung der Wirtschaft droht die „Heilung schlimmer als die Krankheit“ zu machen. Vor allem die Schließung der Kirchen hat viele zu der Frage geführt, warum Regierungen Gott „unter Quarantäne stellen“.
Die meisten Menschen haben sich nicht bekehrt. Sie bitten noch nicht mit großem Eifer um Seine Hilfe. Sie schauen jedoch in Gottes Richtung. Mit jedem Tag fragen sie sich mehr, ob die Lösung von Ihm kommen könnte.
Vorbereitung auf die Überraschungen Gottes
Wenn sich genug Menschen ändern, können die Überraschungen Gottes eintreten. Gott hört die Rufe seines Volkes und kann für ihr besseres Wohl antworten. Gott schreibt gerade auf krummen Linien. Daher ist Sein Handeln möglicherweise nicht die sofortige Lösung des Problems, da das Leiden oft das Beste aus den Menschen herausholt und sie mit Gott verbindet. Seine Lösungen könnten von unseren Vorstellungen abweichen - und sie sind immer viel besser, als was wir uns vorgestellt haben. Gott hört unsere Gebete und beantwortet sie zu Seiner größeren Ehre und zu unserem Besten.
In diesem komplexen Szenario hängt viel von uns ab. Wir müssen Gott mit ausreichendem Eifer und Aufrichtigkeit anrufen. Wenn wir unseren Teil dazu beitragen, wird Gott uns nicht verlassen. In der Tat handelt Gott in der Geschichte, besonders in Zeiten wie diesen. Er bewegt sich, wenn Menschen hilflos erscheinen, damit klar wird, dass Er es war, der gehandelt und die Situation verändert hat. Daher sind wir eingeladen, Ihm mehr zu vertrauen.
Gott kann uns jedoch auch überraschen, indem Er uns um ein großes Geschenk und Opfer bittet. Unsere Liebe zu Ihm muss uns zu dem Punkt bringen, an dem wir unser Leben bekehren und ändern, wie es die Gottesmutter in Fatima gefordert hat. Unsere Bitten um Hilfe können uns nicht zu einer Rückkehr in die „normale“ Welt vor Korona führen, die eine schwer sündige Welt ist. Wir müssen uns eine Kultur und Gesellschaft wünschen, die dem Gesetz Gottes folgen.
Angesichts der Coronavirus-Krise sieht es düster aus. Vertrauen wir auf die Überraschungen Gottes.


Aus dem Englischen mit Hilfe von Google-Übersetzer in
vom 15. April 2020
© Nachdruck der deutschen Fassung ist mit Quellenangabe dieses Blogs gestattet.
In signierten Artikeln veröffentlichte Meinungen und Konzepte liegen in der alleinigen Verantwortung der Autoren.

Donnerstag, 29. September 2016

Erzengel Michael


Heiliger Erzengel Michael



Unüberwindlich starker Held
komm zu Hilf, zieh mit zu Feld!
Hilf uns hie kämpfen,
die Feinde dämpfen,
Sankt Michael!

Die Kirch die anbefohlen ist,
du unser Schutz- und Schirmherr bist!

Du bist der himmlisch Bannerherr,
die Engel sind dein Königsheer.

Groß ist dein Macht, groß ist dein Heer,
groß auf dem Land, groß auf dem Meer.

Den Drachen du ergriffen hast,
und unter deinen Fuß gefasst.

O starker Held, groß ist dein Kraft
ach, komm mit deiner Ritterschaft!

Beschütz mit deinem Schild und Schwert,
die Kirch, die Hirten und die Herd!

Hilf uns hie kämpfen,
die Feinde dämpfen,
Sankt Michael!


(Fr. von Spee, 1623)

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Aus dem Rosenkranz schöpfen wir Gnaden in Fülle


Der Rosenkranz der Jungfrau Maria, der sich allmählich im zweiten Jahrtausend unter dem Wehen des Geistes Gottes entwickelt hat, ist ein durch das Lehramt empfohlenes beliebtes Gebet vieler Heiliger. In seiner Schlichtheit und Tiefe bleibt der Rosenkranz auch in dem soeben begonnenen dritten Jahrtausend ein Gebet von großer Bedeutung und ist dazu bestimmt, Früchte der Heiligkeit hervorzubringen. Dieses Gebet reiht sich gut ein in den geistigen Weg des Christentums, das nach zweitausend Jahren nichts von der Frische des Ursprungs verloren hat und das sich durch den Geist Gottes gedrängt fühlt, »hinauszufahren« ( »duc in altum!« ), um der Welt wieder und wieder Christus zuzurufen, noch mehr ihn »hinauszurufen« : Christus, als den Herrn und Erlöser, als »den Weg, die Wahrheit und das Leben« (Joh 14,6), als »das Ziel der menschlichen Geschichte, der Punkt, auf den hin alle Bestrebungen der Geschichte und Kultur konvergieren«.(1)

Tatsächlich ist der Rosenkranz, wenn auch von seinem marianischen Erscheinungsbild her charakterisiert, ein zutiefst christologisches Gebet. In der Nüchternheit seiner Teile vereinigt er in sich die Tiefe der ganzen Frohen Botschaft, für die er gleichsam eine Kurzfassung (2) ist. In


ihm erklingt das Gebet Marias, ihr unaufhörliches Magnificat durch das Werk der erlösenden Menschwerdung, die in ihrem jungfräulichen Schoß ihren Anfang nahm. Mit dem Rosenkranz geht das christliche Volk in die Schule Mariens, um sich in die Betrachtung der Schönheit des Antlitzes Christi und in die Erfahrung der Tiefe seiner Liebe einführen zu lassen. In der Betrachtung der Rosenkranzgeheimnisse schöpft der Gläubige Gnade in Fülle, die er gleichsam aus den Händen der Mutter des Erlösers selbst erhält. 

(1) Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute Gaudium et spes, 45.
(2) Paul VI., Marialis cultus (2. Februar 1974) 42: AAS 66 (1974), 153; vgl. OR dt., Nr. 20 (1974), 8.

Aus der Enzyklika „Rosarium Virginis Mariae“ von Johannes Paul II. am 16.10.2002

http://w2.vatican.va/content/john-paul-ii/de/apost_letters/2002/documents/hf_jp-ii_apl_20021016_rosarium-virginis-mariae.html 

Donnerstag, 11. Juni 2015

Sühnegebet zum Heiligsten Herzen Jesu


Vorgeschrieben für das Fest des Heiligsten Herzens Jesu
am Freitag nach der Oktav des Fronleichnamsfestes

Süßester Jesus, dessen überschwängliche Liebe zu uns Menschen mit soviel Gleichgültigkeit, Nachlässigkeit, Verachtung und Undank vergolten wird, siehe, wir werfen uns vor Deinem Altare nieder, um die sträfliche Kälte der Menschen und die Unbilden, die sie Deinem liebevollsten Herzen allenthalben zufügen, durch einen besonderen Ehrenerweis wieder gutzumachen.

Eingedenk jedoch, dass auch wir einst zur Zahl dieser Unwürdigen gehörten, und durchdrungen von heißem Reueschmerz, erflehen wir vor allem Deine Barmherzigkeit für uns selber. Wir sind bereit, nicht nur unsere eigenen Sünden durch freiwillige Busse zu sühnen, sondern auch die Sünden jener, die weit vom Wege des Heils abirren, die, im Unglauben verstockt, Dir als Hirt und Führer nicht folgen wollen, oder ihre Taufgelübde treulos missachten und das süße Joch Deines Gesetzes zu tragen sich weigern.

Wir nehmen uns feste vor, alle diese beklagenswerten Vergehen zu sühnen, insbesondere aber wollen wir gutmachen: alle Unehrbarkeit und Unsittlichkeit im Leben und Treiben, wodurch so viele unschuldige Seelen ins verderben gezogen werden, die Entheiligung der Sonn- und Feiertage, die abscheulichen Fluchworte gegen Dich und Deine Heiligen, die Beschimpfung Deines Stellvertreters und des Priesterstandes, ferner die Entweihung des Sakramentes Deiner göttlichen Liebe durch Nachlässigkeit oder schändliche Sakrilegien, endlich die öffentlichen Vergehen der Völker, die sich den Rechten und Lehren von Dir gestifteten Kirche widersetzen.

O könnten wir doch diese Sünden mit unserem Blute tilgen! Um indes für die Verletzung Deiner göttlichen Ehre einigermaßen Ersatz zu leisten, opfern wir jene Genugtuung auf, die Du selber einst am Kreuze dem Vater dargebracht hast und noch täglich auf den Altären zu erneuern fortfährst, in Vereinigung mit der Genugtuung Deiner jungfräulichen Mutter, aller lieben Heiligen und frommen Christgläubigen. Ernstlich geloben wir, die Sünden, die wir und andere begangen haben, sowie die Vernachlässigung Deiner großen Liebe durch Festigkeit im Glauben, Reinheit im Lebenswandel und vollkommene Beobachtung des evangelischen Gesetzes, besonders des Gebotes der Liebe, wieder gutzumachen, soviel wir mit dem Beistand Deiner Gnade vermögen. Auch wollen wir uns nach Kräften bemühen, in Zukunft alle Beleidigungen von Dir fernzuhalten und möglichst viele Menschen zu Deiner Nachfolge zu bewegen.

Wir bitten Dich, o gütigster Jesus, Du wollest durch die Fürsprache und Sühne der allerseligsten Jungfrau Maria dieses freie Angebot unseres Ehrenersatzes wohlgefällig aufnehmen und durch die große Gnade der Beharrlichkeit in der treuen Hingabe an Deinen Dienst bewahren, bis wir endlich zu jenem Vaterlande gelangen, wo Du mit dem Vater und dem Heiligen Geiste lebst und regierst, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.


(Aus „Das Messbuch der heiligen Kirche“, Anselm Schott O.S.B., Verlag Herder, 1929)

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Gebet der hl. Therese von Lisieux

am Jahrestag ihrer Profess, den 8. September 1896


„O mein geliebter Jesus, wer könnte in Worte fassen, mit welcher Zärtlichkeit und welcher Milde du meine Seele führst!
Wer könnte sagen auf welche Art es dir gefällt mitten im düsteren Sturm deine Gnade leuchten zu lassen!
Jesus, das Gewitter tobte gar heftig in meiner Seele seit dem schönen Fest deines Sieges, dem strahlenden Osterfest.
Ich dachte an die geheimnisvollen Träume, die manchmal den Seelen gewährt werden, und meinte, das müsse ein gar schöner Trost sein.
Doch ich bat nicht darum.
Noch am Abend, da ich die Wolken betrachtete, sagte sich meine kleine Seele, dass die schönen Träume nicht für sie gemacht seien.
Und dann schlief ich mitten im Gewittersturm ein...

(Aus: „Gebete der Liebe“. Verlag Neue Stadt, München, Zürich, Wien. 1. Auflage 1990)

Freitag, 5. Dezember 2014

Das Jesuskind von Malestroit - König der Liebe


O Jesus, König der Liebe, ich vertraue auf Deine barmherzige Güte!
(300 Tage Ablass von Papst Johannes XIII.)

Zur Entstehung des Bildes:

Schwester Maria Yvonne Aimée de Jesus lebte im Kloster der Augustiner zu Malestroit in Frankreich. Sie durfte dieses Kind 5 x während himmlischer Schauungen auf ihren Armen tragen. Als sie zu sich kam, war ein lebloses Kind zurückgeblieben. (s. Bild unten)
Experten versuchten nun festzustellen, aus welcher Materie das Kind beschaffen ist. Sie mussten zugeben, dass auf der Welt diese Materie nicht zu finden ist. Die Gläubigen Seelen betrachteten es als Geschenk des Himmels.
 Später wurde das Kind geröntgt. Da staunten die Mediziner: Man sah alle Organe wie bei einem lebenden Kind.
 Die ehrwürdige Mutter Maria Yvonne (Oberin) starb 1951 im Rufe der Heiligkeit.
 Um die baldige Seligsprechung von Schwester Maria Yvonne:
 Vater unser. .. Gegrüßet seist du. .. Ehre sei ...



Das Bild ganz oben ist so entstanden:

Die ehrwürdige Mutter Maria Yvonne sah diesen Christkönig so schön und hatte den Wunsch, Ihn zu zeichnen. Das göttliche Kind sagte:
 „Probiere es, ich sende dir meine heiligen Engel.“ So entstand dieses Wunderwerk.
Man beachte: Auf beiden Bildern ist die vollendet schöne Handhaltung die gleiche (und anatomisch richtig): Beim liegenden Kind meint man, die Händchen seien in dieser selben Bewegung etwas herabgesunken und erstarrt!



Litanei zum König der Liebe

Herr, erbarme Dich unser,
Christus, erbarme Dich unser,
Herr, erbarme Dich unser
Christus, höre uns,
Christus, erhöre uns
Gott Vater im Himmel - erbarme Dich unser!
Gott Sohn, Erlöser der Welt ...
Gott Hl. Geist ...
Heiligste Dreifaltigkeit ein einziger Gott ...
Hl. Maria Muttergottes - bitte für uns!
Hl. Gottesgebärerin - bitte für uns!
O Jesus, Du König der Liebe - erbarme Dich unser!
O Jesus, der Du wunderbar in den Armen der Sr. Yvonne geruht hast ...
O Jesus, durch Dein Gnadenbild viele Wunder wirkend ...
O Jesus von größter Majestät ...
O Jesus, Dein göttliches Herz uns darbietend ...
O Jesus, hoch betrübt über unsere vielen Sünden ...
O Jesus, um unseres Heiles Willen Mensch geworden ...
O Jesus, von großer Erbarmung mit den Sündern ...
Durch Deine heilige Geburt ...
Durch Deine erste Blutvergießung ...
Durch Deine Flucht nach Ägypten ...
Durch Dein demütiges Dienen und Gehorchen im Haus zu Nazareth ...
Um der Verdienste Deiner hl. Kindheit willen ...
Dass Du uns in den gegenwärtigen Gefahren beschützen wollest
- wir bitten Dich ...
Dass Du uns vor großen Heimsuchungen und Katastrophen bewahren wollest ...
Dass Du uns vor den verdienten Strafen verschonen wollest ...
Dass Du die Feinde der Heiligen Kirche demütigen wollest ...
Dass Du der Heiligen Kirche Freiheit und Wohlfahrt schenken wollest ...
Dass Du unserem Hl. Vater und allen Bischöfen und Priestern Deinen Heiligen Geist verleihen wollest ...
Dass Du die Sünder zu Deinem göttlichen Herzen führen und sie bekehren wollest ...
Dass Du die leidenden Seelen aus dem Fegfeuer befreien wollest ...
Dass Du die Sterbenden in Deinem Kostbaren Blute reinigen und ihnen Erlöser sein wollest ...
Dass Du unsere Bitten erhören wollest ...
Dass Du uns einst in Deine Herrlichkeit aufnehmen wollest ...
O Du Lamm Gottes, das Du hinweg nimmst die Sünden der Welt - verschone uns, o Herr!
O Du Lamm Gottes, das Du hinweg nimmst die Sünden der Welt - erhöre uns, o Herr!
O Du Lamm Gottes, das Du hinweg nimmst die Sünden der Welt - erbarme Dich unser!

Gebet: O Jesus, Du König der Liebe, Herr des Himmels und der Erde, mein über alles geliebter Erlöser und Heiland. Ich bitte Dich, schau voll Erbarmen auf die Not Deines Kindes, das Dich um Deine Hilfe anfleht.
O göttliches Kind, o großer Gnadenkönig ich bitte Dich um aller Verdienste Deiner Hl. Kindheit willen, erhöre meine Bitten, wenn sie Deinem göttlichen Willen entsprechen und zu meinem Heile dienlich sind.
Ich weihe mich Dir, o König der Liebe. Amen

Zum „König der Liebe“ 
(Melodie: Die Schönste von allen)

O König der Liebe, mit Freude erfüllt
werd' ich, wenn ich schau auf Dein Gnadenbild,
Du lächelst so milde, doch ein tiefer Schmerz,
die Sünden der Menschen betrüben Dein Herz.

O König der Liebe, will gerne trösten Dich,
der Du an dem Kreuze gestorben für mich.
Du hast Dich geopfert zum Heile der Welt,
doch Dein göttlich Herzlein nur Undank erhält.

O König der Liebe, ich lieb Dich so sehr,
o wunderbar Kindlein mein Flehen erhör'.
Die Englein im Himmel sie rufen Dir zu –
hochheilig, hochheilig, hochheilig bist Du.

O König der Liebe, so wunderbar,
Du kannst mir ja helfen in aller Gefahr.
Ich lieb Dich unendlich, o göttliches Kind,
ach schenk' mir Dein Herzlein so holde und lind.

O König der Liebe, ich huldige Dir,
o gnadenreich Kindlein, o komm auch zu mir.
An Deinem lieb Herzlein ich mich auswein’,
willst Heiland und Tröster, willst Retter mir sein.

O König der Liebe, ach komm mir zum End,
Dein’ liebreiche Äuglein allzeit zu mir wend’.
Wenn ich dann muss sterben, entschwind der Weltenschein,
will sterbend noch sprechen, mein König ich bin Dein.


Rosenkranz zum König der Liebe

5 x 10 
O Jesus, Du König der Liebe,
erhöre unsere Bitten um der Verdienste Deiner heiligen Kindheit willen.

5 x 
Jesus, Gnadenkönig mein,
lass mein Anliegen Dir anempfohlen sein. 

Samstag, 18. Oktober 2014

Gebet zu Jesus, dem König aller Zeiten



von Papst Pius XII.

O Jesus, Du bist König aller Zeiten, Unsterblicher und Unsichtbarer, Dir sei aller Zeiten Ehre und Ruhm. Um Dich kreisen alle Jahrhunderte. Ist nicht in Dir, dem Erlöser der gefallenen Menschheit, die Vergangenheit erfüllt worden, wie das Auge des Propheten es vorausgesehen hat? Bist nicht Du die Fülle der Zeit? Wir schauen Dich, wie Du herabkamst vom Himmel zum gewaltigen Geschehen auf Golgotha, wie Du als Erstgeborener von den Toten auferstandest, um als Sieger in den Himmel aufzufahren. Die Zeitenfolge hat ihren Namen von Dir. Es kamen Deine Boten und kündeten Deine Wundertaten, allen voran der heilige Petrus, der noch immer lebt in seinen unfehlbaren Nachfolgern. Auf Dich blickt der Glaube, zu Dir hin geht die Sehnsucht der Hoffnung und die Glut der Liebe.

Alle Jahrhunderte leiden und streiten für Dich. Durch Dich nehmen die jungen Nationen mildere Sitten an und treten in die Gemeinschaft der Kulturvölker ein; Dir gründen sie Zufluchtsstätten des Friedens und der Heiligung, entzünden sie Leuchtfeuer der Wahrheit, bauen sie Bögen und Pfeiler von schwindelnder Höhe, dass sie die Stufen Deines Thrones zu erreichen scheinen, wahre Triumphbögen auf den Wegen Deines sich ausbreitenden Sieges. Vor dem Auge Deines Statthalters ziehen sie einher, die Scharen der Märtyrer, die Chöre der Jungfrauen, die Zahl der Gelehrten, all die frommen Familien, die unübersehbare Zahl Deiner Gläubigen. Herrsche, o Jesus, und triumphiere! Dein Reich komme, immer mehr komme es zu uns! Deine Herrschaft erstrahle über dieser Erde! Gib, dass sie immer mehr erkannt und geliebt werde! Immer schöner und machtvoller zeige sie sich, unendlich an Macht gleich Deinem heiligen Blut, das zu unserer und der ganzen Welt Erlösung vergossen ward! Wie viele Schafe aus Deiner Herde, für die Du zu Deinem Vater gebetet hast, irren noch umher, fern von dem einen Hirten, den Du zum Führer und Verteidiger der wahren Weideplätze des Lebens eingesetzt hast! Gib, dass unter seiner Hand sich alle versammeln um Dich, den göttlichen Hirten unserer Seelen!

Wir sind Deine Söhne und nehmen teil an Deinem Sieg. Seit neunzehn Jahrhunderten wird uns die Frucht der Erlösung zuteil, die Du auf Golgotha vollzogen hast. Was können wir da anderes tun als Dich anbeten, Dir Dank sagen und uns niederwerfen vor Deinem Kreuz, auf dass Dein Blut als unsere Kraft und unser Heil immer reichlicher auf uns herabfließe.

Göttlicher Heiland, erlöse uns von der sterblichen Hülle des Leibes. Befreie Deine Braut, die Kirche, von den Fesseln, die ihre Feinde ihr anlegen. Entzünde in allen, die an Dich glauben, jene Liebe, die die Brüder erlöst und die hienieden die Einheit der Herzen und der Seelen schafft. So werden wir alle, von Deinem mächtigen Arm gehalten, uns erheben über die Wetterstürme der Welt, hinauf aus der Dunkelheit des Glaubens, um in der lichten Schau Deines ewigen Sieges immerdar glückselig zu sein. Amen.

Samstag, 4. Januar 2014

Ein Gebet für unsere Zeit




Wir möchten Ihnen hier ein Gebet vorstellen, welches uns für unsere Zeit als sehr wichtig erscheint, und es Ihnen zum Gebrauch empfehlen:
Es entstand aufgrund einer Prophetie des Pater Louis-­Edouard Cestac (1801-1868), Gründer der Kongregation der Dienerinnen Mariens.
 
Am 13. Januar 1864 wurde P. Cestac im Heiligtum Unserer Lieben Frau von der Zuflucht in Anglet (Pyreneen) plötz­lich wie von einem Strahl göttlicher Klarheit erschüttert. Er sah die Dämonen auf der ganzen Welt verbreitet und überall unaussprechbaren Schaden anrichten. Gleichzeitig hatte er eine Vision der allerseligsten Jungfrau Maria. Diese gute Mutter sagte ihm, dass die Dämonen in der Tat auf der ganzen Welt entfesselt seien. Deswegen sei die Stunde gekommen, sie als Königin der Engel anzurufen und sie zu bitten, Legionen heiliger Engel zu senden, um die Mächte der Unterwelt zu bekämpfen und niederzu­werfen. „Meine Mutter“, sagte der Priester, „Ihr seid so gut, könntet Ihr sie nicht schicken, ohne dass man darum bittet?“ – „Nein“, antwortete die allerseligste Jungfrau, „das Gebet ist eine Bedingung, die von Gott gestellt wird, auch wenn man Gnaden erhalten möchte.“ – „Wenn es so ist, meine Mutter, würdet Ihr uns dann lehren, wie man beten muss?“ Daraufhin erhielt er von der allerseligsten Jungfrau das Gebet „Erhabene Königin“. 

Nachdem das Gebet vom Bischof von Bayonne gut gehei­ßen worden war, wurde es auf Anregung des ehrwürdi­gen Paters Louis-Edouard Cestac auf dem ganzen katholi­schen Erdkreis verbreitet, überall begleitet von außerge­wöhnlichen Gnaden. Es ist noch zu erwähnen, dass beim ersten Druck die Druckerpresse gleich zweimal kaputt ging.


Gebet „Erhabene Königin“

Erhabene Königin des Himmels, höchste Herrin der Engel, die du von Anbeginn von Gott die Macht und die Sendung erhalten hast, den Kopf Satans zu zer­treten, demütig bitten wir dich: Sende deine himmli­schen Legionen, damit sie, unter deinem Befehl und durch deine Macht, die Dämonen verfolgen, überall bekämpfen, ihre Verwegenheit zuschanden machen, und sie in den Abgrund zurückstoßen.

Wer ist wie Gott!

O gute und zärtliche Mutter, Du wirst immer unsere Liebe und unsere Hoffnung sein! O Muttergottes, sende die heiligen Engel, um uns zu verteidigen und den grausamen Feind weit von uns fernzuhalten. Heilige Engel und Erzengel verteidigt uns, beschützt uns!
Amen. 

(Quelle: IK-Nachrichten Dez 2013/Jan 2014)

Samstag, 30. November 2013

Novene zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis - 8. Dezember



Man verrichte an allen 9 Tagen folgende Gebete:

Vorbereitungsgebet

O Unbefleckte Empfängnis, Jungfrau und Mutter Maria, vertrauensvoll wende ich mich an dich. Ich will zu deiner Ehre diese neuntägige Andacht halten.
Mit allen Engeln und Heiligen des Himmels bewundere ich deine Reinheit und Herrlichkeit. Dank sei dem Herrn, der dich in dieser einzigartigen Schönheit erschaffen und mir zur Mutter gegeben hat. Dank sei auch dir, o Maria, für deine mütterliche Liebe und für alle Wohltaten, die du mir schon erwiesen hast.
Unbefleckt empfangene Jungfrau, lasse mich in meiner jetzigen Bedrängnis nicht allein und so es Gott gefällt, befreie mich von meinen Nöten. Steh mir bei in meinem Anliegen ...

Litanei zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis

Herr, erbarme dich unser
Christus, erbarme dich unser
Herr, erbarme dich unser, Christus, höre uns
Christus, erhöre uns
Gott Vater im Himmel - erbarme dich unser
Gott Sohn, Erlöser der Welt
Gott Heiliger Geist
Heiligste Dreifaltigkeit, ein einziger Gott
Heilige Maria, ohne Makel der Erbsünde empfangen - bitte für uns
Du unbefleckte Tochter des ewigen Vaters
Du unbefleckte Mutter des Sohnes Gottes
Du unbefleckte Braut des Heiligen Geistes
Du unbefleckter Tempel der Heiligsten Dreifaltigkeit
Du verschlossener und unentweihter Garten Gottes
Du Bundeslade der Herrlichkeit Gottes
Du unüberwindlicher Turm gegen jeden Angriff des Feindes
Du Haus, das die Weisheit sich selbst gebaut
Du Tabernakel, vom Heiligen Geiste gebildet und geschmückt
Du lichtvolles und angenehmes Paradies der Unschuld
Du Wunder aller Wunder Gottes
Du Lilie unter den Dornen
Du würdige Mutter Gottes
Du Meisterwerk der Allmacht, Weisheit und Liebe Gottes
Du herrliches Vorbild der Reinheit und Heiligkeit
Du Königin aller Engel und Heiligen
Du Ausspenderin der Gnaden Gottes
Du Schrecken und Besiegerin der bösen Geister
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt - verschone uns, 0 Herr
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt - erhöre uns, 0 Herr
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt - erbarme dich unser
Christus, höre uns - Christus, erhöre uns
Vater unser ... Ave Maria ...

Lasset uns beten: 0 Gott, der du durch die Unbefleckte Empfängnis der seligsten Jungfrau deinem Sohn eine würdige Wohnung bereitet hast, gewähre uns auf ihre Fürbitte hin und um ihrer Vorerlösung und Auserwählung willen die Gnade, rein und heilig zu dir zu gelangen durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria, es ist noch nie gehört worden, dass jemand, der zu dir seine Zuflucht genommen, deine Hilfe angerufen, um deine Fürsprache gefleht, von dir verlassen worden sei! Von solchem Vertrauen beseelt, nehme ich meine Zuflucht zu dir, 0 Mutter, Jungfrau der Jungfrauen; zu dir komme ich, vor dir stehe ich, seufzend als Sünder. 0 Mutter des ewigen Wortes, verschmähe nicht meine Worte, sondern höre mich gnädig an und erhöre mich. Amen.

Donnerstag, 2. Mai 2013

„Hymnus an die Unbefleckte“


Der hl. Alphons Maria von Liguori, der den Redemptoristenorden gegründet hat und ein großer Marienverehrer gewesen ist, hat die Schönheit und Reinheit Mariens, d. i. die UNBEFLECKTE EMPFÄNGNIS, in seinem "Hymnus an die Unbefleckte" auf folgende erhabene Weise ausgedrückt:

"…Ich wünschte, die ganze Welt möchte dich kennen und preisen als das schöne Morgenrot, immer geschmückt mit dem göttlichen Licht,


als die auserwählte Arche des Heiles, die vor dem allgemeinen Schiffbruch der Sünde bewahrt blieb,


als jene vollkommene und unbefleckte Taube, für die dein göttlicher Bräutigam dich selbst erklärt hat,


als den verschlossenen Garten, der der Lieblingsaufenthalt Gottes ist, als die versiegelte Quelle, zu der der böse Feind nie Eingang fand.


Ich wünschte, die ganze Welt möchte dich kennen als jene weiße Lilie, die zwischen den Dornen, nämlich den Kindern Adams, wächst, die alle von der Sünde befleckt, in der Feindschaft Gottes geboren werden, während du allein ganz strahlend rein, ganz heilig, aufs innigste von deinem Schöpfer geliebt geboren wurdest…". 

Quelle: aus dem Artikel „Maria Maienkönigin“ in
http://www.maria-hilf-koeln.de/texte/maienkoenigin.htm