Es sind tatsächlich viele und große Erweise der Güte, die Gott auf die milde Fürbitte der Jungfrau Maria im Lauf dieser fünfzig Jahre erteilte. Sollen wir da nicht hoffen, "dass unsere Rettung näher ist, als wir glaubten"? Und dies umso mehr, da es erfahrungsgemäß ein Gesetz der göttlichen Vorsehung zu sein scheint, dass Gott am nächsten ist, wo die Gefahr am größten ist. „Nahe ist's, dass komme die Zeit, und ihre Tage werden nicht verlängert werden. Denn der Herr erbarmt sich Jakobs und erwählet nochmals Israel.“ So haben wir Hoffnung, bald rufen zu können: „Zerbrochen hat Gott den Stab der Gottlosen. Es ruht und schweigt die ganze Erde, sie freut sich und bricht in Jubel aus.“
Aus der Enzyklika "Ad Diem Illum" von Pius X. vom 2. Februar 1904
Dienstag, 13. März 2018
Montag, 12. März 2018
Die Völker, die sich von den christlichen Tugenden abwenden, setzen sich entsetzlichen Gefahren aus
„Bekannt ist das Wort der Heiligen Schrift über das Judenvolk: Solange sie nicht sündigten vor dem Angesichte Gottes, war das Glück mit ihnen. Denn ihr Gott hasst das Unrecht. ... Als sie aber abgewichen waren vom Wege, der ihnen Gott gegeben hatte, auf das sie darauf wandeln sollten, wurden sie in Schlachten vertilgt von vielen Nationen (Jdt. 5, 21-22) Die jüdische Nation war ein unvollkommenes Vorbild des Christenvolkes und in dem, was sich von altersher mit ihr zutrug, lag oft ein Bild künftiger Wahrheit. Nur hat uns Gottes Güte noch mit weit größeren Wohltaten überhäuft und geschmückt: darum macht das Verbrechen des inneren Undankens die Sünde der Christen viel schwerer.
Wohl wird die Kirche zu keiner Zeit und in keiner Weise von Gott verlassen, darum braucht sie vor den Freveln der Menschen nichts zu fürchten. Hingegen kann den Nationen, wenn sie von der christlichen Tugend abfallen, nicht die gleiche Sicherheit gegeben sein, denn 'die Sünde macht die Völker elend' (Spr. 14, 34). Wenn alle vergangenen Jahrhunderte die Bedeutung und Wahrheit dieses Wortes erfahren haben - warum sollte das unsrige von dieser Erfahrung bewahrt bleiben? Schon deuten sehr viele Anzeichen darauf hin, dass die verdienten Strafen bevorstehen, und die Lage der Staaten bestätigt das gleiche: sind doch sichtlich mehrere von ihnen von innere Übel zerrüttet, und keine ist in jeder Hinsicht außer Gefahr. Wenn nun die politischen Cliquen der Gottlosen in ihrer Verwegenheit den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen: wenn es ihnen gelingen sollte, für ihre bösen Anschläge und ihre noch schlimmeren Ziele, mit denen sie sich breit machen, weitere Unterstützung und Macht zu gewinnen, so ist in der Tat die Furcht begründet, dass sie ganze Staaten von ihren naturgegebenen Fundamenten hinabstürzen werden.
So entsetzliche Gefahren vermag aber menschliche Bemühung allein nicht zu wehren, zumal die vom christlichen Glauben abgefallene große Masse die gerechte Strafe für ihren Stolz darin erleidet, dass sie, von ihren Leidenschaften blind gemacht, vergebens nach der Wahrheit sucht. Lügen statt des Wahren hochschätzt und sich selbst für weise hält, wenn sie 'das Böse gut und das Gute böse' nennt, indem sie 'die Finsternis für das Licht und das Licht für Finsternis' ansieht (Is. 5, 20).
Aus der Enzyklika "Sapientiae christianae" von Leo XIII. vom 10.1.1890
Wohl wird die Kirche zu keiner Zeit und in keiner Weise von Gott verlassen, darum braucht sie vor den Freveln der Menschen nichts zu fürchten. Hingegen kann den Nationen, wenn sie von der christlichen Tugend abfallen, nicht die gleiche Sicherheit gegeben sein, denn 'die Sünde macht die Völker elend' (Spr. 14, 34). Wenn alle vergangenen Jahrhunderte die Bedeutung und Wahrheit dieses Wortes erfahren haben - warum sollte das unsrige von dieser Erfahrung bewahrt bleiben? Schon deuten sehr viele Anzeichen darauf hin, dass die verdienten Strafen bevorstehen, und die Lage der Staaten bestätigt das gleiche: sind doch sichtlich mehrere von ihnen von innere Übel zerrüttet, und keine ist in jeder Hinsicht außer Gefahr. Wenn nun die politischen Cliquen der Gottlosen in ihrer Verwegenheit den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen: wenn es ihnen gelingen sollte, für ihre bösen Anschläge und ihre noch schlimmeren Ziele, mit denen sie sich breit machen, weitere Unterstützung und Macht zu gewinnen, so ist in der Tat die Furcht begründet, dass sie ganze Staaten von ihren naturgegebenen Fundamenten hinabstürzen werden.
So entsetzliche Gefahren vermag aber menschliche Bemühung allein nicht zu wehren, zumal die vom christlichen Glauben abgefallene große Masse die gerechte Strafe für ihren Stolz darin erleidet, dass sie, von ihren Leidenschaften blind gemacht, vergebens nach der Wahrheit sucht. Lügen statt des Wahren hochschätzt und sich selbst für weise hält, wenn sie 'das Böse gut und das Gute böse' nennt, indem sie 'die Finsternis für das Licht und das Licht für Finsternis' ansieht (Is. 5, 20).
Aus der Enzyklika "Sapientiae christianae" von Leo XIII. vom 10.1.1890
Samstag, 10. März 2018
Der von einem Blitz getroffene Hirte
-------------------------------------------------------------
Der Blitz schlug gerade in den Baum ein, unter dem der Hirte Zuflucht vor dem Gewitter gesucht hatte. Die Feldarbeiter, die in der Umgebung das Heu zusammentrugen, eilen herbei ihm zu helfen. Ein junger Mann legt ihn in seinem Schoß, eine Frau streichelt ihm die Stirn, um ihn wohl wieder zum Bewusstsein zu verhelfen, ein anderes Mädchen ist verzweifelt. Selbst die Schafe schauen verwirrt drein, sich ohne Hüter zu sehen; und der Hund scheint mit seiner Pfote und Schnauze seinen Herren wecken zu wollen. Der brennende Baum wirft einen tragischen Schein über die Szene, während der Himmel noch von schwarzen Wolken bedeckt ist. Ein dramatisches Ereignis im Leben eines Menschen, das uns einige grundlegende Wahrheiten in die Erinnerung bringt. Zunächst, das diese Welt ein Tal der Tränen ist, das die Menschheit mit Mühe durchschreiten muss. Und dann, dass nur der Glauben an das ewige Leben unserer Wanderung auf Erden einen Sinn gibt, unter dem mütterlichen und notwendigen Schutz der Jungfrau Maria. (Benoît Bemelmans)

Der von einem Blitz getroffene Hirte - Jakob Becker
Der Blitz schlug gerade in den Baum ein, unter dem der Hirte Zuflucht vor dem Gewitter gesucht hatte. Die Feldarbeiter, die in der Umgebung das Heu zusammentrugen, eilen herbei ihm zu helfen. Ein junger Mann legt ihn in seinem Schoß, eine Frau streichelt ihm die Stirn, um ihn wohl wieder zum Bewusstsein zu verhelfen, ein anderes Mädchen ist verzweifelt. Selbst die Schafe schauen verwirrt drein, sich ohne Hüter zu sehen; und der Hund scheint mit seiner Pfote und Schnauze seinen Herren wecken zu wollen. Der brennende Baum wirft einen tragischen Schein über die Szene, während der Himmel noch von schwarzen Wolken bedeckt ist. Ein dramatisches Ereignis im Leben eines Menschen, das uns einige grundlegende Wahrheiten in die Erinnerung bringt. Zunächst, das diese Welt ein Tal der Tränen ist, das die Menschheit mit Mühe durchschreiten muss. Und dann, dass nur der Glauben an das ewige Leben unserer Wanderung auf Erden einen Sinn gibt, unter dem mütterlichen und notwendigen Schutz der Jungfrau Maria. (Benoît Bemelmans)
Aus dem
Kalender „365 Tage mit Maria“ der Aktion Deutschland braucht Mariens Hilfe,
DVCK e.V. Frankfurt, August 2007.
Samstag, 24. Februar 2018
Die Kirche ist das Heilmittel für die gegenwärtige Zivilisation
Wie die Weisheit des Christentums in keine Seele einkehrt, ohne sie besser zu machen, so dringt sie auch in keine Staatsverwaltung ein, ohne einen friedlicheren, ruhigeren Zustand sofort herbeizuführen. Mit dem Begriffe eines für alle sorgenden, allweisen, unendlich gütigen und gerechten Gottes weckt es im Gewissen das Pflichtgefühl, mildert es die Bitterkeit der Leiden, besänftigt es den Zorn und regt es zu heldenmütigen Taten an. Wenn es die heidnischen Völker von Grund aus umzuwandeln vermochte, sie vom völligen Untergange zum Leben zurückrief, wenn es die Barbarei zurückdrängte, wohin es nur seinen Fuß setzte, so wird es in gleicher Weise die durch den Abfall zerrütteten Völker, die zum Christentum zurückkehren, wieder auf die Bahn der Ordnung zurückgeleiten.
Aus der Enzyklika "Annum ingressi sumus" von Leo XIII. Vom 19. März 1902
Dienstag, 30. Januar 2018
Das Ende des Frühstücks
Das Ende des Frühstücks,
1879 - Auguste Renoir
1879 - Auguste Renoir
Das Frühstück im Freien, in einem blühenden Garten, ist beendet. Auf dem mit einer weißen Decke gedeckten Tisch stehen nur noch die Kaffeetassen und die Karraffen. Es ist der Moment für ein Glas Likör, das eine der Damen in der Hand hält. Die Details der charmanten Garderobe ziehen den Blick auf sich an.
Die Frau des Malers, die Renoir gerne in seine Gemälde einfügte, ist die junge Dame in Schwarz, mit einer großen Seidenschleife am Hals.
Das Vergnügen einer eleganten Mahlzeit und einer guten Freundschaft spiegelt sich in den Gesichtern wider. Das Bild, das so angenehm zu betrachten ist, strahlt eine "douceur de vivre", ein Gefühl des Glücks und der Harmonie aus.
Aus dem
Kalender „365 Tage mit Maria“ der Aktion Deutschland braucht Mariens Hilfe,
DVCK e.V. Frankfurt, September 2007.
Bischof Antônio Marto vergleicht die Botschaft von Fatima mit biblischen Prophezeiungen
Der Prälat glaubt, dass die Erscheinungen von Fatima zu
einem bestimmten Zeitpunkt geschehen sind, aber ihr Reichtum erstreckt sich weiter
bis in unsere Zeit hinein.
S. Exz. António Marto, Bischof von Leiria-Fatima, machte im
Rahmen des 24. Internationalen Mariologischen Kongresses (2016), eine Betrachtung
unter dem Titel „Die Botschaft von Fatima: Aktualität und Auswirkungen“, in der
er sagte,
„Fatima sei ein Phänomen, das enthüllt und sich im Laufe der Zeit
weiterentwickelt hat und zu einem Bezugspunkt und unverzichtbarer Ausbreitung
für die Geschichte der Kirche und der Menschheit“ geworden sei.
„Dieses Ereignis wurde von einem starken Appell
begleitet, sich nicht mit der Banalität und Unvermeidlichkeit des Bösen
abzufinden: Mit der Umkehr des Herzens zu Gott durch Gebet und Sühne für Sünden
der Menschen ist es möglich, das Böse zu überwinden“, erklärte der Prälat.
Der Bischof von Leiria-Fatima sagte auch, dass das Fatima-Phänomen
„das gesamte zwanzigste Jahrhundert einschließt“, das „wahrscheinlich das grausamste
und blutigste Jahrhundert in der Geschichte der Menschheit gewesen ist.“
„In dieser tragischen Situation erschien die Jungfrau
Maria in Fatima mit einer Botschaft des Friedens, und einem Lichtstrahl der
Hoffnung für die Kirche und für die Welt.“
Bischof António Marto erklärte, dass‚ „die Bedeutung der
Botschaft von Fatima heute noch genau so gültig ist, wie die biblischen
Prophezeiungen, die in einem spezifischen Moment der Geschichte geschrieben
wurden, dessen Reichtum aber nicht nur diesem Augenblick gehörte, aber weiterhin
offen für Gottes Zukunft und für die Freiheit der Menschen blieb.“
„So hat auch Fatima eine dauerhafte Bedeutung: Es ist ein
Symbol, dass wirklich die Gefahren und Risiken des zwanzigsten Jahrhunderts zusammenfasst
und widerspiegelt und erfleht zur Rettung aus diesen Gefahren. In dieser
Hinsicht bilden die charakteristischen Fatima-Andachten ein theologisches und
geistiges Bild, die sich durch ein logisches und einzigartiges Band verbinden.
Der Bischof von Leiria-Fatima, brachte diese Überlegungen
in einen Vortrag im Rahmen des 24. Internationalen Mariologischen Kongress, der
in dieser Woche im Heiligtum von Fatima stattfand.
Quelle: Newsletter
Santuário de Fátima, 2016/38 - 10. September 2016
Sonntag, 28. Januar 2018
Mädchenschule in der Bretagne
Mädchenschule in der
Bretagne, 1882
Jecan-Baptiste Jules Trayer
Aquarell auf Papier,
Privatsammlung - Foto: commons.wlkimedia.fr
Dieses Aquarell von Jules
Trayer ist von großer Lebendigkeit. Das Licht und die Landluft dringen durch
das große offene Fenster herein. Im Hintergrund schmücken Karten die Wand;
rechts sehen wir ein Kreuz; im Vordergrund erhebt sich der Kirchenstuhl auf
drei Stufen.
In der Mitte der Klasse neigt
sich die Lehrerin zu einer Schülerin, um ihr das Eintragen der Buchstaben ins
Heft zu zeigen. Die Ergebenheit jener, die über das Wissen verfügt, die lehrt,
die auf jene Rücksicht nimmt, die lernen, verdient Bewunderung und Respekt. Der
Maler unterstreicht übrigens in fröhlicher Art diesen mütterlichen Übereifer,
indem er eine Henne und ihre Küken darstellt, die um einen Pausenkorb herum
Nahrung suchen.
Von den Kindern, die wie
junge Frauen gekleidet sind, mit ihren Hauben, ihren Schürzen und ihren
Pantoffeln, hat jedes Einzelne bereits seine eigene Persönlichkeit. Eine Kleine
schläft friedlich, den Kopf auf ihre Hände gelegt; eine andere hebt ein Tuch
vom Boden auf; hinten wird ein bisschen getratscht ... Durch diesen Unterricht
werden sie zu starken, ausgeglichenen Menschen, die in der Lage sind, den
Schwierigkeiten des Lebens zu trotzen.
(Aus dem Kalender „366 Tage
mit Maria“
von der Aktion „Deutschland
braucht Mariens Hilfe“, März 2015)
Abonnieren
Posts (Atom)





