Freitag, 6. März 2009

XII. Der pazifistische und antimilitaristische Charakter der Revolution

Das im vorausgegangenen Kapitel Gesagte macht es uns leicht, den pazifistischen und antimilitaristischen Charakter der Revolution zu verstehen.

1. Die Wissenschaft wird Kriege, Streitkräfte und Polizei erübrigen

Im technologischen Paradies der Revolution hat immerwährender Friede zu herrschen, denn die Wissenschaft beweist, daß der Krieg ein Übel ist, und die Technik wird in der Lage sein alle Kriegsursachen zu verhindern.
Deshalb sind Revolution und Streitkräfte grundsätzlich Unvereinbar miteinander. Deshalb müssen die Streitkräfte völlig abgeschafft. Solange Wissenschaft und Technik aber noch nicht in der Lage sind, das Verbrechen zu beseitigen, wird es in der Weltrepublik nur eine Polizei geben.

2. Doktrinäre Unvereinbarkeit von Revolution und Uniform

Schon allein die Präsenz der Uniform bedeutet mittelbar das Bestehen einiger Wahrheiten, die zwar ohne Zweifel allgemeiner, aber nichtsdestoweniger gegenrevolutionärer Natur sind:
— Dass es Werte gibt, die über dem Leben stehen, und für die man zu sterben bereit sein muß. Gerade dies widerspricht der sozialistischen Mentalität, die eine tiefe Abneigung gegen alles hegt, was Gefahr und Schmerz mit sich bringt, denn für sie ist Sicherheit das höchste Gut und sie hängt mit allen Kräften am Leben;
— Dass es eine Moral gibt, denn das ganze Militärwesen beruht auf Begriffen wie Ehre und Stärke, die im Dienste des Guten und gegen das Böse stehen.

3. Das „Temperament“ der Revolution ist dem militärischen Leben abgeneigt

Zwischen der Revolution und dem Militärgeist besteht schließlich eine aus den entgegengesetzten Temperamenten geborene Abneigung. Solange die Revolution nicht alle Zügel in der Hand hat, gibt sie sich redselig, fabulierend, deklamatorisch. Es widerstrebt dem gegenwärtigen Temperament der Revolution die Dinge direkt, auf drastische, trockene Art, „more militari“ zu erledigen. Wir sagen „gegenwärtig“ und meinen damit das Stadium, in dem sich die Revolution heute in unserer Mitte befindet. Denn wir wissen wohl, dass es nichts Despotischeres und Grausameres gibt als die Revolution, wenn sie allmächtig wird; Russland ist dafür ein gutes Beispiel. Aber selbst dort bleibt noch ein Unterschied bestehen, denn militärischer Geist hat nichts mit Henkersgeist gemein.

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Nachdem wir die revolutionäre Utopie unter ihren verschiedenen Aspekten analysiert haben, betrachten wir den ersten, über die Revolution handelnden Teil dieser Arbeit als abgeschlossen.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Großherzog gegen Euthanasie


Großherzog Henri von Luxemburg hat sich geweigert, ein Gesetz zu unterzeichnen, das aktive Sterbehilfe durch einen Arzt erlauben soll. Im Februar hatte das Parlament das Gesetz mit knapper Mehrheit beschlossen. Der christdemokratische Premierminister von Luxemburg, Jean-Claude Juncker, will nun per Verfassungsänderung die Vollmacht des Herzogs einschränken, damit das Gesetz doch noch in Kraft treten kann. Luxemburgs Kirche hatte sich über das Euthanasie-Vorhaben sehr besorgt gezeigt. Nach Medienangaben zeigt sich der Großherzog mit einer Beschneidung seiner Macht einverstanden. Henris Geste hat ein Vorbild: den verstorbenen belgischen König Baudoin. Dieser war als König zurückgetreten und erst einige Tage später wieder in sein Amt zurückgekehrt, um ein Abtreibungs-Gesetz nicht unterzeichnen zu müssen. Ein ähnliches Verfahren ist in Luxemburg rechtlich offenbar nicht möglich. Der für den Lebensschutz zuständige Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Bischof Rino Fisichella, kritisierte die Pläne zur Verfassungsänderung. Luxemburg würde sich damit in den Schatten derjenigen Staaten stellen, welche das traurige Schicksal der Euthanasie akzeptiert hätten, so Fisichella gegenüber der italienischen Zeitung "l´Avvenire". (avvenire/rv) 05.12.08

Sonntag, 16. November 2008

Ehrerweisung einem amerikanischen Ritter



Col. John Ripley, ein Held der amerikanischen Marines, verstarb am 1. November 2008. Die TFP der Vereinigten Staaten erweist ihm die lezte Ehre.

Nachzulesen hier (auf englisch)


Abschied von einer Legende

Unter diesem Titel wir die Beerdigungszeremonie gezeigt (Video und Bilder) und beschrieben.





Dienstag, 11. November 2008

TFP-Sommerakademie 2008

Protestieren lohnt sich

Lima, Peru (06.11.08): Die Protestaktion der peruanischen Organisation "Tradición y Acción" gegen eine unqualifizier-bare "Kunst"ausstellung im Stadtteil San Isidro, in der Hauptstadt Lima, der sich unzählige Katholiken angeschlossen haben, war ein vollkommener Erfolg. Die unglaubliche Ausstellung zeigte Skulpturen in natürlicher Größe von Jesus de los Milagros (Wunder-Jesus), und der Nationalheiligen Rosa von Lima und Martin von Porres, die lediglich mit knapper Unterwäsche bekleidet und mit abstrusen Objekten und unzüchtigen Parolen verunstaltet waren. "Tradición y Acción" hatte sich in einem offenen Brief unter dem Titel "Blasphemische Beleidigung ist weder Kunst noch Kultur" an die Stadtverwaltung gerichtet. Der Brief wurde von Hunderten von Bürgern aus allen Gesellschaftsschichten unterschrieben. Sie forderten unverzügliche Maßnahmen gegen diese brutale Beleidigung des katholischen Glaubens und der katholischen Frömmigkeit. Und tatsächlich: Am 6. November, einen Tag nach der Einreichung des Protestes, wurde die Ausstellung auf Geheiß der Stadtverwaltung definitiv geschlossen. "Der glückliche Ausklang dieser traurigen Angelegenheit erweist uns - so Tradición y Acción - eine große Lehre: Wir Katholiken dürfen nicht untätig bleiben gegenüber dem Vormarsch der Blasphemie-Revolution, die gegenwärtig die ganze Welt durchfegt und nun auch Peru erreicht hat." Wenn Christen ihren Glauben mit Vernunft und Takt zu verteidigen wissen, immer im Einklang mit den Geboten Gottes und den bürgerlichen Gesetze, wird der Wahlspruch des hl. Johannes von Capistrano Wirklichkeit: "Der Mensch kämpft, Gott verleiht den Sieg". Das heißt, "Protestieren lohnt sich und führt zum Erfolg, so wie es diese Initiative im Übermaß gezeigt hat", so die Initiatoren.

Montag, 10. November 2008

"Für ein höheres Recht"

Kelme, Litauen (06.11.08): Im Kulturzentrum der Stadt Kelme wurde heute Lehrern und Schülern die litauische Fassung des Buches der amerikanischen TFP "Defending a higher law: Why we must resist same-sex mariage and the homosexual movement" vorgestellt. Nach einführenden Worten des ehemaligen Ageordneten des litauischen Parlaments und Gründer der Sajudis-Bewegung, Herrn Antanas Racas, der die Gesellschaften zum Schutze von Tradition, Familie und Privateigentum vorstellte und deren unschätzbaren Einsatz für die Befreiung Litauens im Jahre 1989 nochmals hervorhob, sprach Herr Benno Hofschulte, Mitglied der TFP-Deutschland, über die historische Entwicklung der Homosexuellen-Bewegung im Westen, über die Gefahren des großen Einflusses der westlichen Modeerscheinungen in den ehemaligen Ostblockstaaten und über den Inhalt des Buches. Dieses gibt einen Überblick der Gefahren, die der Gesellschaft durch die Arroganz der Homosexuellenbewegung drohen, widerlegt die allgemeinen Mythen, die sich um die Homosexualität ranken und stellt in klaren Worten die Lehre der katholischen Kirche über die Sünde der Sodomie dar. In de USA liegt das Werk in der dritten Auflage und mehr als 50 Tausend vertriebenen Exemplaren.
Bei der Vorstellung in Kelme gab es mitunter dankbare Äußerungen von Schülerinnen und Schülern, die sich der Wichtigkeit des Themas bis jetzt garnicht so bewusst waren.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

TFP Delegation im Litauischen Parlament empfangen

Anfang September (2008) wurde eine Delegation der TFP Gesellschaften im Litauischen Parlament empfangen. Vize-Präsident Česlovas Juršėnas hieß die Abordnung willkommen und bedankte sich für die wertvolle Arbeit, die TFP für den Erhalt der christlichen Werte in Litauen leistet. Besonderen Dank gebühre den TFP Gesellschfaten der ganzen Welt für den intensiven Einsatz für die Unabhängigkeit Litauens im Jahre 1990: Rund 6 Mio. Unterschriften sammelte die Organisation Welweit, in allen Kontinenten, um die Befreiung des Landes aus der sowjetischen Unterdrückung zu verlangen.

Hier der Link zur ofiziellen Seite des Litauischen Parlaments mit Bildern des Empfangs.

http://www3.lrs.lt/pls/inter/w5_vaizdas.nuotrauka?nt_id=150394