„Kein Gott! Kein Staat! Kein Patriarchat!“
schreien hier Deutschland die Feministinnen und Befürworterinnen der Tötung ungeborener Kinder wenn sie gegen den Einsatz von Lebenschützer/Abtreibungsgegner protestieren. Zur Verteidigung der Notwendigkeit des Patriarchats in einer christlichen Gesellschaft, stelle ich folgenden kurzen Artikel zu Verfügung.
Was haben freie Liebe, Unzucht, Ehebruch, unnatürliche Laster, Spiritismus, Okkultismus, Satanismus, radikaler Egalitarismus, Revolution, Sozialismus, Kommunismus, Hass und vorsätzlicher Mord gemeinsam?
Die Antwort: Feminismus.
„Das Ende der Frau: Wie die Zerschlagung des Patriarchats
uns zerstört hat“ ist eine lesenswerte Lektüre. Die Autorin Dr. Carrie Gress verfolgt die Geschichte
der feministischen Bewegung von der feministischen Pionierin des 18.
Jahrhunderts Mary Wollstonecraft (Mutter von Mary Shelley) bis zu den modernen
Feministinnen.
Sie kommt zu dem
Schluss, dass es beim Feminismus um die Zerstörung der sozialen Hierarchie
geht. Die Autorin gibt sehr stichhaltige Argumente über den enormen Einfluss
der Französischen Revolution und ihren Hass auf die Hierarchie. Dieser Hass
ließ sich leicht auf Gott und seine katholische Kirche ausdehnen.
Das Ausmaß dieses Hasses
ist so schockierend, weil es die Bosheit seiner Anhänger offenbart. Dr. Gress
dokumentiert die schrecklichsten Verirrungen der wichtigsten Förderer des
Feminismus. Sie zeigt, dass es beim Feminismus nicht um Fairness und Gleichheit
geht. Es ist eine Revolution.
Wenn man die Doktrin des
Feminismus zusammenfassen würde, könnte man sagen, dass es der Hass und Sturz
des Patriarchats ist. Das Patriarchat existiert seit Anbeginn der Menschheit im
Familien- und Sozialleben. Es weist dem Vater eine richtungsweisende und
beschützende Rolle in der Gesellschaft zu.
So schützt das
Patriarchat Ehepartner, Familien, Kinder, die Schwachen, die Gesellschaft und
die Kirche. Je tugendhafter die Gesellschaft, desto authentischer erstrahlt das
Patriarchat. Das Patriarchat fördert die soziale Ordnung.
Mit dem Feminismus wurde
das Wort Patriarchat in einen Unterdrückungsmechanismus verwandelt, der im
Namen der Gleichheit abgeschafft werden muss. Daher wird ein Kampf
unversöhnlicher Parteien in Gang gesetzt.
Tragischerweise hat
dieser Begriff des Patriarchats unter der Abkehr von der Gnade und den
katholischen Lehren über Ehe und Familie gelitten. Viele Ehemänner und Väter
praktizieren nicht die Tugenden, die nötig sind, um gute Ehemänner und Väter zu
sein.
Was heute existiert,
sind also nur die Überbleibsel des Patriarchats. Der Feminismus hasst jedoch
sogar diese Überbleibsel und tut alles Mögliche, um ein natürliches
Wiederaufleben des Patriarchats zu verhindern. Aus diesem Grund ermöglicht er
es Männern, ein hedonistisches Leben zu führen, dass Frauen ausnutzt und keine
Verantwortung und Rechenschaft verlangt.
Da Gott in der ersten
Person der Heiligen Dreifaltigkeit der Vater genannt wird, richtet sich ein
Großteil des Hasses des Feminismus gegen Gott.
Die Geschichte des
Feminismus enthält viele schockierende Zitate seiner Förderer und Schöpfer. Die
Soziologin Sylvia Walby schrieb beispielsweise, dass das Patriarchat „ein
System sozialer Strukturen und Praktiken ist, in denen Männer Frauen
dominieren, unterdrücken und ausbeuten.“
Die Autorin erzählt von
dem Dialog zwischen der Feministin Kate Millett und anderen Feministinnen an
einem großen Tisch in Greenwich Village in den 60er Jahren, in dem die Gruppe
einstimmig auf Fragen antwortete:
„Warum sind wir heute
hier?“
„Um eine Revolution in Gang zu bringen.“
„Was für eine
Revolution?“
„Die Kulturrevolution.“
„Wie machen wir eine
Kulturrevolution?“
„Indem wir die
amerikanische Familie zerstören.“
„Wie zerstören wir die
Familie?“
„Indem wir das amerikanische Patriarchat zerstören.“
„Und wie zerstören wir
das amerikanische Patriarchat?“
„Indem wir ihm ihre
Macht nehmen!“
„Wie machen wir das?“
„Indem wir die Monogamie
zerstören!“
„Wie können wir die Monogamie
zerstören?“
„Indem wir Promiskuität,
Erotik, Prostitution, Abtreibung und Homosexualität fördern.“
Dieses Zitat fasst die
Ideologie des Feminismus und den revolutionären Prozess zur Zerstörung der
sozialen Ordnung prägnant zusammen.
Das Buch Dr. Carrie Gress ist ein Who-is-Who des heidnischen Pantheons der Feministinnen, die Teil der feministischen Revolution sind. Zu den Charakteren gehören Elizabeth Cady Stanton, Susan B. Anthony, Margaret Sanger, Simone de Beauvoir, Betty Friedan, Angela Davis, Kate Millett, Hugh Hefner, Phil Donahue und Gloria Steinem. Die beiden profeministischen Männer unterstützten den Feminismus, weil er sexuelle Befreiung und Hedonismus befürwortet.
Die treibenden Kräfte aller Revolutionen sind Stolz, der zu radikalem Egalitarismus führt, und Sinnlichkeit. Diese beiden Laster sind in jedem Förderer und Praktizierenden des Feminismus vorhanden.
Die Autorin schließt mit
einem Aufruf, die Verunglimpfung von Männern zu beenden und die Familie
wiederherzustellen. Dies sind hervorragende Vorschläge. Dafür müssen aber die
heiligmachende Gnade und die Ausübung katholischer Tugenden als ultimative
Lösung hinzugefügt werden.
Es gibt zwei Punkte der
Uneinigkeit. Einer ist der Missbrauch des Wortes „Eliten“. Leider missbrauchen
viele diesen Begriff, um etwas Abwertendes zu bedeuten. Die heutigen „Eliten“, über die
die Autorin schreibt, könnten besser als „Pseudo-Eliten“ beschrieben werden.
Authentische Eliten sind Beispiele für Exzellenz, Vortrefflichkeit, nicht für
die Mittelmäßigkeit oder Verderbtheit der Pseudo-Eliten.
Ein weiteres Problem
ist, dass die Details, die die moralischen Verirrungen einiger dieser
Feministinnen aufdecken, weniger explizit sein könnten. Die Leser können
zwischen den Zeilen lesen. Solche Erwähnungen sollten nur wenige Male vorkommen.
Man kann dieses Buch
also empfehlen. Es ist voller wichtiger Informationen für alle, die sich für
den über zwei Jahrhunderte andauernden Prozess der satanischen Korruption der
Hälfte der Gesellschaft interessieren. Die überwältigende Mehrheit derer, die
noch über solide Prinzipien verfügen, wird in diesem Buch die verborgenen und
dunklen Tiefen des Feminismus erkennen. Sie werden erkennen, dass, wenn
Ehefrauen und Töchter durch den Einfluss des Feminismus korrumpiert werden, auch
Ehemänner und Söhne betroffen werden. Der Feminismus zielt auf die gesamte Gesellschaft ab. Dr.
Gress‘ Buch ist ein wichtiger Bericht vom Schlachtfeld des Kulturkampfs.
Aus dem Englischen in
https://www.tfp.org/a-report-on-the-war-on-patriarchy/
© Nachdruck der deutschen Fassung ist mit
Quellenangabe gestattet.
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