Montag, 4. November 2024

Ein Bericht über den Krieg gegen das Patriarchat


 „Kein Gott! Kein Staat! Kein Patriarchat!“
schreien hier Deutschland die Feministinnen und Befürworterinnen der Tötung ungeborener Kinder wenn sie gegen den Einsatz von Lebenschützer/Abtreibungsgegner protestieren. Zur Verteidigung der Notwendigkeit des Patriarchats in einer christlichen Gesellschaft, stelle ich folgenden kurzen Artikel zu Verfügung.



von Francis Slobodnik
20. September 2024

Was haben freie Liebe, Unzucht, Ehebruch, unnatürliche Laster, Spiritismus, Okkultismus, Satanismus, radikaler Egalitarismus, Revolution, Sozialismus, Kommunismus, Hass und vorsätzlicher Mord gemeinsam?

Die Antwort: Feminismus.

„Das Ende der Frau: Wie die Zerschlagung des Patriarchats uns zerstört hat“ ist eine lesenswerte Lektüre. Die Autorin Dr. Carrie Gress verfolgt die Geschichte der feministischen Bewegung von der feministischen Pionierin des 18. Jahrhunderts Mary Wollstonecraft (Mutter von Mary Shelley) bis zu den modernen Feministinnen.

Sie kommt zu dem Schluss, dass es beim Feminismus um die Zerstörung der sozialen Hierarchie geht. Die Autorin gibt sehr stichhaltige Argumente über den enormen Einfluss der Französischen Revolution und ihren Hass auf die Hierarchie. Dieser Hass ließ sich leicht auf Gott und seine katholische Kirche ausdehnen.

Das Ausmaß dieses Hasses ist so schockierend, weil es die Bosheit seiner Anhänger offenbart. Dr. Gress dokumentiert die schrecklichsten Verirrungen der wichtigsten Förderer des Feminismus. Sie zeigt, dass es beim Feminismus nicht um Fairness und Gleichheit geht. Es ist eine Revolution.

Wenn man die Doktrin des Feminismus zusammenfassen würde, könnte man sagen, dass es der Hass und Sturz des Patriarchats ist. Das Patriarchat existiert seit Anbeginn der Menschheit im Familien- und Sozialleben. Es weist dem Vater eine richtungsweisende und beschützende Rolle in der Gesellschaft zu.

So schützt das Patriarchat Ehepartner, Familien, Kinder, die Schwachen, die Gesellschaft und die Kirche. Je tugendhafter die Gesellschaft, desto authentischer erstrahlt das Patriarchat. Das Patriarchat fördert die soziale Ordnung.

Mit dem Feminismus wurde das Wort Patriarchat in einen Unterdrückungsmechanismus verwandelt, der im Namen der Gleichheit abgeschafft werden muss. Daher wird ein Kampf unversöhnlicher Parteien in Gang gesetzt.

Tragischerweise hat dieser Begriff des Patriarchats unter der Abkehr von der Gnade und den katholischen Lehren über Ehe und Familie gelitten. Viele Ehemänner und Väter praktizieren nicht die Tugenden, die nötig sind, um gute Ehemänner und Väter zu sein.

Was heute existiert, sind also nur die Überbleibsel des Patriarchats. Der Feminismus hasst jedoch sogar diese Überbleibsel und tut alles Mögliche, um ein natürliches Wiederaufleben des Patriarchats zu verhindern. Aus diesem Grund ermöglicht er es Männern, ein hedonistisches Leben zu führen, dass Frauen ausnutzt und keine Verantwortung und Rechenschaft verlangt.

Da Gott in der ersten Person der Heiligen Dreifaltigkeit der Vater genannt wird, richtet sich ein Großteil des Hasses des Feminismus gegen Gott.

Die Geschichte des Feminismus enthält viele schockierende Zitate seiner Förderer und Schöpfer. Die Soziologin Sylvia Walby schrieb beispielsweise, dass das Patriarchat „ein System sozialer Strukturen und Praktiken ist, in denen Männer Frauen dominieren, unterdrücken und ausbeuten.“

Die Autorin erzählt von dem Dialog zwischen der Feministin Kate Millett und anderen Feministinnen an einem großen Tisch in Greenwich Village in den 60er Jahren, in dem die Gruppe einstimmig auf Fragen antwortete:

„Warum sind wir heute hier?“

    „Um eine Revolution in Gang zu bringen.“

„Was für eine Revolution?“

    „Die Kulturrevolution.“

„Wie machen wir eine Kulturrevolution?“

    „Indem wir die amerikanische Familie zerstören.“

„Wie zerstören wir die Familie?“

    „Indem wir das amerikanische Patriarchat zerstören.“

„Und wie zerstören wir das amerikanische Patriarchat?“

    „Indem wir ihm ihre Macht nehmen!“

„Wie machen wir das?“

    „Indem wir die Monogamie zerstören!“

„Wie können wir die Monogamie zerstören?“

    „Indem wir Promiskuität, Erotik, Prostitution, Abtreibung und Homosexualität fördern.“

Dieses Zitat fasst die Ideologie des Feminismus und den revolutionären Prozess zur Zerstörung der sozialen Ordnung prägnant zusammen.

Das Buch Dr. Carrie Gress ist ein Who-is-Who des heidnischen Pantheons der Feministinnen, die Teil der feministischen Revolution sind. Zu den Charakteren gehören Elizabeth Cady Stanton, Susan B. Anthony, Margaret Sanger, Simone de Beauvoir, Betty Friedan, Angela Davis, Kate Millett, Hugh Hefner, Phil Donahue und Gloria Steinem. Die beiden profeministischen Männer unterstützten den Feminismus, weil er sexuelle Befreiung und Hedonismus befürwortet.

Die treibenden Kräfte aller Revolutionen sind Stolz, der zu radikalem Egalitarismus führt, und Sinnlichkeit. Diese beiden Laster sind in jedem Förderer und Praktizierenden des Feminismus vorhanden.

Die Autorin schließt mit einem Aufruf, die Verunglimpfung von Männern zu beenden und die Familie wiederherzustellen. Dies sind hervorragende Vorschläge. Dafür müssen aber die heiligmachende Gnade und die Ausübung katholischer Tugenden als ultimative Lösung hinzugefügt werden.

Es gibt zwei Punkte der Uneinigkeit. Einer ist der Missbrauch des Wortes „Eliten“. Leider missbrauchen viele diesen Begriff, um etwas Abwertendes zu bedeuten. Die heutigen „Eliten“, über die die Autorin schreibt, könnten besser als „Pseudo-Eliten“ beschrieben werden. Authentische Eliten sind Beispiele für Exzellenz, Vortrefflichkeit, nicht für die Mittelmäßigkeit oder Verderbtheit der Pseudo-Eliten.

Ein weiteres Problem ist, dass die Details, die die moralischen Verirrungen einiger dieser Feministinnen aufdecken, weniger explizit sein könnten. Die Leser können zwischen den Zeilen lesen. Solche Erwähnungen sollten nur wenige Male vorkommen.

Man kann dieses Buch also empfehlen. Es ist voller wichtiger Informationen für alle, die sich für den über zwei Jahrhunderte andauernden Prozess der satanischen Korruption der Hälfte der Gesellschaft interessieren. Die überwältigende Mehrheit derer, die noch über solide Prinzipien verfügen, wird in diesem Buch die verborgenen und dunklen Tiefen des Feminismus erkennen. Sie werden erkennen, dass, wenn Ehefrauen und Töchter durch den Einfluss des Feminismus korrumpiert werden, auch Ehemänner und Söhne betroffen werden. Der Feminismus zielt auf die gesamte Gesellschaft ab. Dr. Gress‘ Buch ist ein wichtiger Bericht vom Schlachtfeld des Kulturkampfs.

 

Aus dem Englischen in
https://www.tfp.org/a-report-on-the-war-on-patriarchy/

© Nachdruck der deutschen Fassung ist mit Quellenangabe gestattet.

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