Montag, 25. Januar 2021

Tiefste Wurzel der gegenwärtigen Weltkrise

 Die allgemeine Krise der Gegenwart bildete kürzlich den Gegenstand Unseres Rundschreibens, mit dem Wir einen Ausweg weisen wollten. Wir haben dabei festgestellt, dass die Wurzel des Unheils tief in den Seelen der Menschen zu suchen ist und dass man eine Besserung der Lage nur vom göttlichen Heilbringer Jesus Christus durch Vermittlung seiner Kirche erwarten darf.

Es gilt nämlich, dem maßlosen Überborden aller Leidenschaften Einhalt zu gebieten, das die erste Ursache aller Kriege und Zerwürfnisse ist und somit das soziale Leben, wie die internationalen Beziehungen vergiftet. Zugleich muss man aber die Neigungen jedes einzelnen von den vergänglichen und hinfälligen Gütern abwenden und auf die ewigen und unverwelklichen Werte hinlenken, denen die Mehrzahl mit unglaublicher Gleichgültigkeit gegenübersteht. Sobald sich einmal jedermann zu gewissenhafter Pflichterfüllung aufrafft, wird sich auch die allgemeine Lage der Menschheit bessern.

Quelle: Papst Pius XI., Enzyklika „Rerum omnium perturbationenm“, vom 26. Januar 1923. Deutscher Text aus Kathpedia.


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